Jennifer Baum-Minkus startete mit umfassender Recherche in die Entwicklung, als sie sich – Ende 2017 – verändern wollte. Sie kündigte ihren guten Job und verfolgte die spontane Idee, einen Nagellack zu entwickeln, der ohne Chemie und tierische Farbpigmente auskommt.
Sie hat 18 Monate gebraucht, um die erste „Gitti“-Produktion auf den Markt zu bringen und der Erfolg sprach für sich. Innerhalb von 2 Stunden war der für 9 Monate geplante Vorrat von über 700 Fläschchen ausverkauft. Auch die Folgeproduktionen waren in kürzester Zeit vergriffen und haben dem Startup ein schnelles Wachstum ermöglicht.
Weiterentwicklung durch die Community
Vor der Marktreife gab es ein „Tasting“, zu Hause bei der Gründerin. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung ein, das hat sich auch bis heute nicht geändert. Anfangs waren nur die Farben gut und an allen anderen Dingen musste weitergearbeitet werden. Nun ergänzen zu 100% natürliche Nagellackentferner die Produktpalette. Die Feedbacks aus der Community sind wichtige Hinweise, die von „Gitti“ genutzt werden, um weitere Verbesserungen zu erarbeiten. Ihr Ziel ist, mit ihren vollständig natürlichen und veganen Nagelfarben die Beauty-Industrie grundlegend zu verändern.
Die Höhle der Löwen
Auf der Suche nach Unterstützung trat Jennifer Baum-Minkus mit „Gitti“ in der Höhle der Löwen an. Alle Investoren waren begeistert und machten ein Angebot, doch letzten Endes platzte der Deal, weil man sich nicht in allen Punkten einigen konnte. Dennoch hat sich der Auftritt für „Gitti“ gelohnt, denn ihre Community hat dadurch enormen Zuwachs bekommen.
Vor- und Nachteile von „Gitti“
Der Weg zu einem bewussteren Lebensstil war der Auslöser, denn für Nagellack gab es keine nachhaltige Alternative. Die Nagelfarben bestehen zu 55 % aus Wasser und sind geruchsfrei. Alternativ gibt es pflanzenbasierte Farben, die mit einer größeren Deckkraft aufwarten und langanhaltend (bei richtiger Anwendung 5 Tage), aber nicht völlig geruchsfrei sind. Bei wasserbasierten Farben sollte zudem innerhalb von zwei Stunden nach dem Auftragen der Kontakt mit heißem Wasser vermieden werden, damit die Haltbarkeit gegeben ist. Alle Nagelfarben sind 23-free, vegan und eco-friedly.
Was bedeutet „23-free“?
Für Nagellacke gibt es kein einheitliches Bewertungssystem. Häufig werden „x-free“-Claims verwendet. Die „Gitti“-Nagelfarben sind 23-free, das heißt, 23 bedenkliche Stoffe sind in den Produkten nicht enthalten. Alle verwendeten Inhaltsstoffe findest Du auf der Website. Übrigens: auch die Verpackungen sind nachhaltig.
Einige Videos zu den Themen findest Du auf Youtube und verschiedene Links haben wir Dir zusammengestellt. Falls Du Erfahrungen mit den Produkten hast, hinterlasse uns gern einen Kommentar.
Im Englischen heißt es klangvoll „How NOT to undress each other with glances“, aber genau das ist völlig üblich, egal wo ich hinschaue. Und sehr stabil argumentiert. Aber Hand aufs Herz – wie kann etwas normal sein, das sich schon auf den ersten Blick schräg anfühlt? Woher kommt das? Was macht es mit uns? Ich habe es aus meinem Leben verabschiedet. Wohin?
Schönheit – was ist das?
Wir alle haben einen eingebauten Sinn für Schönheit und Ästhetik. Wir sind im Besonderen berührt, wenn Menschen ihre Schönheit mit uns teilen. Und hier beginnt das Missverständnis: Was ich meine, sind die Momente, in denen Andere uns zeigen, wie sehr sie für eine Sache brennen. Wenn sie voller Hingabe Musik machen, tanzen oder mit ihren Kindern spielen. Auch ein Blick voller Staunen und eine Begegnung kann uns berühren. Wenn Andere uns teilhaben lassen, ob bewusst oder unbewusst, dass sie gerade mit vollem Herzen dabei sind. Dann erinnern wir uns: Das (!) ist Schönheit.
Mensch und Kunst – ein Unterschied
Nochmal zurück zu den Blicken. Wenn Dich jemand von oben bis unten mit seinen Blicken regelrecht auszieht: Wie fühlt sich das an – zumal, wenn es ungebeten geschieht? Viele Menschen haben verstanden, dass es der eigenen Energie zuträglich ist, sich an Schönem zu erfreuen. Oh, ja. Das gilt für Kunst und für besondere Orte gleichermaßen. Gilt das auch für den Menschen?
Einladung: Teile Deine Schönheit
Jetzt kommt der Perspektivwechsel. Dies ist eine Einladung an Dich, ja, genau Dich. Eine Einladung, Deine eigene Schönheit zu finden und sie zu teilen. Und wenn Dich das nächste Mal jemand von oben bis unten taxiert: Schau ihn von unten nach oben an, schau in seine Augen. Und staune. Über Dich und über ihn. Schau, ob Du mehr sehen kannst, als einen Menschen, der vielleicht erst noch lernen darf, Energie aus dem zu schöpfen, wofür sein Herz brennt. Und wenn es gänzlich unangenehm ist, geh einfach weg.
Finde in Dir, was Dich staunen lässt.
Herzliche Grüße
Monika Schilling
Die Autorin: Monika Schilling, Coachin und Controllerin
Das Leben mit jedem Atemzug leben – das tue ich. Meistens jedenfalls. Manchmal bin ich ungeduldig. Und wenn ich in einer Sackgasse stecke … dann probiere ich, die Aussicht zu genießen.
Ich blicke dankbar auf über zehn Jahre Controlling-Expertise zurück. Heute bin ich selbständige Coachin. Allen Widrigkeiten zum Trotz und sehr lebendig. Meine Vision sind Organisationen und (Beziehungs-) Systeme, die uns glücklich machen. Und ich betrachte es als Geschenk – gesellschaftliche, familiäre, organisatorische, religiöse – Rahmenbedingungen immer wieder neu zu gestalten. Es sind Humor, Mut und selbstbestimmte Disziplin, die mich in meinem Tun begleiten. Und es trägt mich der liebevolle, ganzheitliche Blick auf das, was DICH staunen lässt.
Kontaktdaten und Verlinkungen:
Dipl.-Kff. Monika Eleonore Schilling DiePotentialEntfalterin Coachin aus Bochum E-Mail Website
Erfahrungen & Impulse einer Polizistin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
Grundsätzlich betrachtet ist Angst immer eine vorweggenommene Zukunft, in der wir – gelinde gesagt – befürchten, nicht gut wegzukommen.
Formen der Angst
Die verschiedenen Angstformen kann man in drei große Bereiche aufteilen.
Die spezifische Angst
Da ist die spezifische Angst vor etwas, auch Phobie genannt. Die Angst vor Hunden, Spinnen oder großen Plätzen. Auch die Angst vor Corona als Krankheit ist eine solche Angst.
Die generalisierte Angst
Die generalisierteAngstform bedeutet, dass ich anfange Gedankenketten zu bilden. Am Beispiel von Corona wäre es eben nicht nur die Angst vor Corona als Krankheit. Sondern auch die Angst vor dem damit einhergehenden Arbeitsplatzverlust. Als nächstes kommen Gedanken über den sozialen Abstieg nach dem Verlust der Arbeit, meine Freunde würden mich verlassen, ich müsste mein Auto verkaufen, was mich zusätzlich zum Außenseiter machen würden. Dann könnte ich meine Wohnung nicht mehr halten und lande unter einer Brücke oder zumindest völlig krank, einsam und alleine als Harz IV Empfänger in einer 25qm Plattenbau-Wohnung. Von Hölzchen auf Stöckchen kommen wir und finden uns letztendlich in einer dramatischen Endvorstellung wieder.
Panikattacken bei generalisierten oder spezifischen Ängsten
Als ist dies nicht schon genug, können zusätzlich noch Panikattacken auftreten.
Das Gemeine daran ist, dass diese scheinbar aus dem Nichts kommen und Dich glauben lassen, dass Du die nächsten Minuten nicht überlebst. Notarzteinsätze sind bei solchen Anfällen nicht unüblich und das ist – gerade am Anfang – auch gut so. Lieber einmal zu viel als zu wenig, ist meine persönliche Meinung.
Das im Anschluss genaue Untersuchungen bei den zuständigen Ärzten folgen müssen, versteht sich von selbst. Doch oft ergibt die Diagnose, dass der Auslöser rein psychisch ist. Diese Attacken können sich auf eine generalisierte oder eine spezifische Angst „draufsetzen”, doch leider gibt es sie auch als Singleversion.
Aktuell schürt Corona zum Beispiel viele Angsterkrankungen enorm, weil die damit einhergehenden Befürchtungen alle drei Angstformen „bedienen“ und uns zusätzlich alltägliche Ablenkungen und soziale Kontakte fehlen.
Ein Weg aus den Ängsten
„Gibt es überhaupt einen Weg für mich da raus?“ Die gute Nachricht lautet: „Natürlich”.
Ängste sind immer eine Kombination aus erlernten und ererbten genetischen Verhaltensweisen. Ist letzteres vorhanden, kann es sein, dass Du immer etwas sensibler für Ängste bleibst als andere. Auch kommt es darauf an, welche Angstform Du hast und wie lange sie schon in Dir wirkt. Doch grundsätzlich ist Angst etwas, dass im Gehirn beginnt. Aus diesem Grund haben sich die Verhaltenstherapie und die kognitive Therapie bewährt.
Die kognitive Therapie
In der kognitiven Therapie arbeitest Du an der Veränderung Deiner Gedankenmuster. Diese werden oft nicht wahrgenommen und unbeobachtet lösen sie eine Kaskade an Gedankenketten aus, die letztendlich dafür sorgen, dass Du Angst empfindest. Auch kann Dir diese Therapieform wichtige Erkenntnisse rund um Deine Angst bringen. Zum Beispiel ihre Herkunft, Funktion oder Sinnhaftigkeit.
Die Verhaltenstherapie
Mit Verhaltenstherapie lernst Du, wie der Name schon sagt, ein anderes Verhalten.
Angst an sich ist ein natürlicher Zustand und wir brauchen sie! Ohne Angst würdest Du von einem Hochhaus springen oder andere Verhaltensweisen an den Tag legen, die Deiner Gesundheit und Deinem Überleben nicht förderlich sind. Ein Grund dafür, die Angst wertzuschätzen. Auch wenn Dir das schwer fallen mag, wenn sie Dich oft und arg einschränkt.
An Angst stirbt man nicht!
Mache Dir bewusst, dass an Angst noch niemand gestorben ist.
Was genau heißt das für Dich? Angst kann auch ausgehalten werden. An sich ist Angst ein Fingerzeig Deines Körpers, dass ein Teil von Dir Angst hat. Das heißt noch lange nicht, dass etwas schreckliches passiert oder gar passiert ist. In der Verhaltenstherapie lernst Du, Dich anders zu verhalten als sonst. Vielleicht die Angst ein kleines bisschen anzunehmen und die Spannung auszuhalten. Viele ängstliche Menschen meiden angstauslösende Situationen und schränken sich dadurch immer mehr ein.
Umgang mit der Angst
In Verbindung mit der kognitiven Therapie kann die körperliche Reaktion auf Angst sogar umgedeutet werden. Es gibt hierzu ein, wie ich finde, schönes Kurzvideo auf YouTube. Es ist lustig und gleichzeitig zeigt es, bei allem Respekt vor schwerwiegenden Ängsten, wie Du Deine körperliche Reaktion, beispielsweise das Zittern, auch genießen könntest. Es sind nämlich nicht nur Deine Gedanken, die automatisch zu einer Angstreaktion im Körper führen. Es ist auch umgekehrt.
Handlungen vs. Gedanken
Ein Bungeespringer, der sein Equipment überprüft, ist höchst angespannt und aufgeregt. Sein Herz schlägt wild und sein Atem geht heftig. Sein Körper schüttet Adrenalin aus und merkt deswegen vielleicht, dass seine Hände zittern. Doch sein Gehirn interpretiert diese Signale nicht als Angst, die es zu vermeiden gilt. Ein Bungeespringer fühlt sich gerade deswegen lebendig, aufgeregt und sucht diese körperlichen Symptome geradezu. Er liebt es und gibt dafür sogar Geld aus.
Ein schnelles rasendes Herz bedeutet also nicht, dass du gleich einen Herzschlag bekommst und stirbst. Was glaubst Du, was das Herz eines Marathonläufers leisten muss? Stundenlang. Unser Körper kann das.
Körperliche Symptome wie zittern, ein schnell schlagendes Herz, Schweißausbrüche oder ein schneller Atem bedeuten „nur” eine hohe Erregung. Ob Du dadurch Angst bekommst oder Dich lebendig fühlst, ist eine Sache Deiner Bewertung.
Tipps zur richtigen Vorgehensweise
Zuallererst gilt es, körperliche Krankheiten auszuschließen. Dein Gehirn, Deine Atemwege, Dein Herz und Deine Schilddrüse können tatsächlich krank sein und so Angststörungen verursachen.
Wenn das abgeklärt ist, weißt Du zum einen, dass es tatsächlich „nur” psychisch ist und zeitgleich darfst Du beruhigt sein, denn offensichtlich darfst Du, nach wie vor, Deinem Körper vertrauen. Auch wenn er ab und an verrückt zu spielen scheint.
Drogenkonsum, Alkohol und auch bestimmte Medikamente können gleichfalls ungünstig auf Deinen Körper einwirken und so angstauslösende Symptome verursachen.
Wenn Du das auch verneinen kannst, dann ist der nächste Schritt, auf Deinen jetzigen Stress und früheren Stress zu schauen. Mit früherem Stress meine ich zum einen Kindheitstraumata, wie eine „schwere” Kindheit es sein könnte. Wenn diese bislang nur verdrängt und noch nicht verarbeitet ist, dann liegt hier eventuell eine Ursache. Es kann jedoch auch ein Autounfall sein, der vor zwei Jahren geschehen ist. Grundsätzlich kann Dir bei diesen Auslösern eine gute Psychotherapie helfen, wieder in Deinen Frieden zu kommen.
Atmen gegen Stressreaktionen
Akuter Stress, der länger als ein Jahr anhält, ist ebenso als Auslöser bekannt. Hierzu zählen auch kleine und immer wiederkehrende Stressfaktoren, die Dich innerlich anspannen lassen.
Stress verringert zum Beispiel Deine Atmung. Beobachte Dich selbst in Angstsituationen und Du wirst feststellen, wie Du flacher atmest und vielleicht sogar den Atem anhältst.
Das hat wiederum zur Folge, dass Dein Gehirn und Körper zu wenig Sauerstoff erhalten. Das wiederum führt zu Konzentrationsschwierigkeiten und dauernder Müdigkeit usw. Also – je stressiger Dein Alltag – desto mehr musst Du für Deine Atmung sorgen. Ein kleiner stündlicher Reminder im Handy kann hier helfen. Pro Stunde einmal tief atmen. Probiere es aus. Es tut unheimlich gut.
Veränderungen sind schwer, doch wenn Du Dir Deine Gesundheit erhalten möchtest, dann empfehle ich Dir, Deinen Stress zu reduzieren. Egal ob es Deine Arbeit ist oder vielleicht auch der Abstand von Menschen, die Dir nicht guttun. Wenn das nicht geht, dann gönne Dir regelmäßige Auszeiten. Damit erzielst Du schnelle Fortschritte!
Ich weiß, dass diese Empfehlung schnell ausgesprochen ist und nur schwer umsetzbar scheint. Ich höre Deine Stimme, dass ich gut reden habe. Doch als Polizistin, Therapeutin, Coach, Dozentin und Mutter kann ich von Angst ein Lied singen. Und ich sage Dir, wenn Du weniger Ängste und mehr Gelassenheit im Leben haben möchtest, dann sorge für Dich.
Es sind nicht immer die anderen, die Dir Dein Leben schwer machen. Das kannst Du auch gut allein. Übernimm bitte die Verantwortung für Dein Leben. Du bist es wert!
Alles Liebe,
Tanja Gatzke
Die Autorin: Tanja Gatzke, Polizistin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
Tanja Gatzke begleitet Menschen die „von außen betrachtet”, bereits ein schönes Leben haben. Dennoch werden sie von Ängsten gefesselt, haben eine innere Leere oder andere seelische Schmerzen. Tanja Gatzke hilft ihnen in ihre innere (Selbst-)Sicherheit zurück, so dass sie sich befreien können.
Mehr von Tanja Gatzke findest Du auf ihrer Homepage oder über die Social Media Kanäle.
Viele Risiken, die mit einer Schwangerschaft einher gehen, lassen sich durch regelmäßige und moderate Bewegung senken. Die Heidelberger Gynäkologin und Sportmedizinerin Susanne Weber erklärt, dass der Sport der übermäßigen Gewichtszunahme und einer Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen kann, zusätzlich wird auch das Thromboserisiko reduziert.
Ein Herz-Kreislauf-Training sorgt für eine gute Durchblutung des Körpers und stärkt das Zwerchfell, das auch das Kind mit Sauerstoff versorgt. Die Diplom-Psychologin Marion Sulprizio verweist auf die bereits nachgewiesenen, positiven psychologischen Auswirkungen. Schwangere fühlen sich durch die regelmäßige Bewegung wohler und haben eine positivere Selbstwahrnehmung.
Ausgewogenes Training
Körperliche Veränderungen und hormonelle Umstellungen sollten im Trainingsplan berücksichtigt werden. Je nach Vorerfahrung und Wohlbefinden kann sich das richtige Maß zwischen ein- und dreimal Sport pro Woche bewegen. Während sich der Körper auf die Geburt vorbereitet, werden Bänder und Sehnen weicher. In Verbindung mit der Gewichtszunahme führt das zu einem erhöhten Verletzungsrisiko, daher sollten dynamische Sportarten (z. B. Volleyball, Mountainbiken, Boxen, Squash) vermieden werden. Auch Joggen ist keine gute Idee, dabei wird der Beckenboden zu stark beansprucht.
Geeignete Alternativen sind Nordic Walking, Radfahren, Wassergymnastik, Ski-Langlauf, Yoga oder Pilates. Das Training im aeroben Bereich sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung des Kindes und das Blut übersäuert nicht. Als Indikator gilt eine Unterhaltung, die man während des Trainings ohne Atemnot führen kann. Die max. Herzfrequenz sollte je nach Fitnessstand und persönlichem Ruhepuls zwischen 135 und 150 Schlägen liegen.
Nach dem Rückbildungskurs
In den ersten Wochen nach der Geburt sollte der Sport ausgesetzt werden. Doch wenn das Wohlbefinden mitspielt, ist gegen entspannte Spaziergänge ist nichts einzuwenden. Entspannung ist in dieser Zeit wichtig, denn häufig wird vergessen, dass der Körper mit der Schwangerschaft und der Geburt bereits eine Höchstleistung vollbracht hat.
Wir greifen wieder ein Tabuthema auf, dass eine potentielle Gefahr für Deine Kindern darstellt.
Cyber-Grooming wird als „Anbahnung sexueller Übergriffe durch Erwachsene im Internet“ übersetzt. Gemeint ist dabei die Kontaktaufnahme zu minderjährigen Kindern und Jugendlichen, mit der Absicht des sexuellen Missbrauchs online oder bei realen Treffen.
Im Gespräch mit RTL geht der erfahrene Cyberkriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger davon aus, dass sich kaum ein Kind im Internet bewegen kann, ohne mindestens ein Mal mit Cyber-Grooming konfrontiert zu werden. Im Zuge des RTL-Spezials „Angriff auf unsere Kinder – und was WIR dagegen machen können“ aus März 2021 gab es viele Berichte zu diesem Thema. Wir möchten an dieser Stelle Deine Aufmerksamkeit nochmal darauf lenken und Dich sensibilisieren, wie Du Deine Kinder besser schützen kannst.
Schutz vor Cyber-Grooming für die eigenen Kinder
Unsere Kinder wachsen als „Digital Natives“ auf – für sie ist der alltägliche Umgang mit den digitalen Medien eine Normalität, über die sie nicht bewusst nachdenken. Es ist also zwingend notwendig, mit ihnen so früh wie möglich über mögliche Gefahren zu sprechen, sich als Eltern aktiv mit Aufklärung zu befassen und entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen.
Der kurze RTL-Beitrag „Wie können wir unsere Kinder vor Missbrauch im Netz schützen?“ verfolgt einfache Ansätze mit großer Wirkung: Von Geräte- und Profileinstellungen, über Gespräche bis zu einer Kinderschutz-Software wie „Jusprog“ oder „Qustodio“ lassen sich Schutzmechanismen aufbauen, die Eltern etwas ruhiger schlafen lassen.
RTL verweist auf mangelnd e Sicherheitsvorkehrungen verschiedener Apps wie „Likee“, die minderjährigen Kindern keinen wirksamen Schutz vor Cyber-Grooming bieten. Bei „Schau hin“ findest Du wertvolle Tipps zur Enttarnung von Cybergrooming: Missbrauch im Netz.
Harmloser Chat? Weit gefehlt!
In nur drei Tagen kamen insgesamt über 500 übergriffige, sexualisierte Kontaktanfragen bei den erwachsenen Testusern an. Die drei 20-jährigen Schauspieler:innen haben bei dem Experiment auf der Plattform Knuddels mitgewirkt und sich für 12-jährige Kinder ausgegeben.
Fassungslos über die Flut der Anfragen durch Cyber-Groomer stand dem Team die Betroffenheit ins Gesicht geschrieben. Die Menge und die Inhalte bauen einen enormen psychischen Druck auf die Kinder auf: Zum Teil mit Bildern oder mit dem Vorschlag, auf ein anderes Chatportal zu wechseln, kommt man schnell ins Detail. Sogar Angebote sich privat zu treffen waren dabei, wie das kurze Video zeigt.
„Knuddels“ hat auf die Anschuldigungen reagiert und teilt mit, dass alle Chatgespräche durch einen technischen Filter überwacht werden. Dieser verhindert die Zustellung der Nachrichten mit jugendgefährdenden Inhalten, jedoch scheint das System nicht gut zu funktionieren.
Ermittlungsverfahren schon vor der Ausstrahlung
Das Experiment machte erschreckend deutlich, wie aggressiv und zielgerichtet die Sexualstraftäter gegenüber Kindern vorgehen und sich die bekannten Sicherheitslücken zunutze machen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden bereits vor der Ausstrahlung eingeleitet und es konnten bereits einige Täter überführt werden. Doch viele Täter werden nicht – oder zu spät – entdeckt.
Unterstützung für Eltern und Kinder
Mehr Informationen, Hintergründe und Unterstützung bieten verschiedene Initiativen. Zum einen „Schau hin“, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der ARD, des ZDFs und der AOK, die Interessierte in regelmäßigen Newslettern informiert und als Anlaufstelle für Fragen zur Verfügung steht.
Zum anderen gibt es die EU-Initiative „klicksafe“, die sich für eine sichere Nutzung des Internets durch Kinder und Jugendliche einsetzt und die Problematik ins öffentliche Bewusstsein rückt. Der Appell geht immer an Eltern, Pädagogen, Lehrer, Erzieher, Jugendbetreuer und Sozialpädagogen, die Jugendliche in ihrer täglichen Arbeit und Nähe auf einen kompetenten Umgang mit dem Internet sensibilisieren können. In Deutschland ist es ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien NRW. Zu den Aufgaben gehören auch die Informationsbereitstellung, eine Internet-Beschwerdehotline und die Helpline „Nummer gegen Kummer“.
Unter dem Namen „Zebra“ stehen Experten der Landesmedienanstalt NRW Eltern bei Fragen, die sich aus dem digitalen Alltag ergeben, beratend zur Seite. Sie bieten auch konkrete Hilfestellung an.
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