Inés Carrasco – Unternehmerin der Sandwich-Generation

Inés Carrasco – Unternehmerin der Sandwich-Generation

Inés Carrasco hat Lebenserfahrung. Die Unternehmerin und Inhaberin von IC-Media ist Mitte 50 und gehört zur Sandwich-Generation. Sie steht für Frauen, deren Leben maßgeblich von der Familie beeinflusst wird: von der Fürsorge für die Kinder und der Pflege der Eltern, natürlich neben der Berufstätigkeit.

Zu ihrem Weg und die Herausforderungen berichtet sie uns in diesem Interview.

Hallo Inés, Du gehörst zur Sandwich-Generation und hast erlebt, wie sich ein langanhaltender Spagat zwischen Familie und Beruf auswirken kann. Was möchtest Du anderen Menschen in dieser Situation mit auf den Weg geben?

Das Sandwich-Dasein betrifft viele Menschen zwischen 40 und 60 Jahren, die meisten von Ihnen sind Frauen. Doch bleibt das im Berufsleben häufig unbeachtet. Ich möchte sensibilisieren und dazu anregen, sich die eigene Situation und die persönliche Belastung vor Augen zu führen, um sich selbst nicht zu überfordern und bei Bedarf Unterstützung zu holen.

Bei mir fing alles ganz entspannt an. Im Jahr 1985 habe ich mich als Journalistin selbstständig gemacht und einiges erlebt, u. a. wichtige Momente der Zeitgeschichte, wie den Fall der Mauer 1989 in Berlin. Als Assistentin des Korrespondenten des spanischen Fernsehsenders TVE habe ich in den Räumlichkeiten des Berliner Offenen Kanals mit Japanern und Italienern um freie Satelliten Leitungen gekämpft, da kein Übertragungswagen zur Verfügung stand. Ich bekomme noch heute Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Ein ganz anderes, sehr persönliches Erlebnis, war die Totgeburt meines Sohnes im Jahr 1997. Sie hat mich unendlich tief getroffen. Nach 10 Tagen im Krankenhaus wurde ich mit ein paar Info-Flyern in der Hand nach Hause geschickt und musste sehen, wie ich klarkam. Mental am Boden, ohnmächtig und alleingelassen saß ich dann zu Hause. Hilfe erhielt ich von meinen Freundinnen aus dem journalistischen Umfeld. Sie haben für mich recherchiert, mir Bücher gebracht und mich aufgefordert Hilfsangebote anzunehmen. Zwar war die finanzielle Seite durch eine private Zusatzversicherung abgedeckt, aber ich war antriebslos. Meine Selbstständigkeit lag brach. Ich bin heute noch sehr dankbar, dass meine Freundinnen drangeblieben sind und mich nicht aufgegeben haben. Ich habe auf ihr Drängen externe Hilfe in Anspruch genommen – und das war gut so, denn alleine und ohne Hilfe wäre ich diesem Tiefpunkt nicht entkommen.

Ein Jahr hat es gedauert, bis ich wieder arbeiten konnte. Für den WDR habe ich die Lokalzeit aus Dortmund gemacht und dachte, dass es aufwärts geht. Doch das Sandwich-Dasein lag noch vor mir.

Mein Vater hatte 1998 einen Herzinfarkt, lag erst im Koma und kam später in die Reha. Nicht nur die täglichen Besuche bei ihm beanspruchten mich, ich musste auch meine Mutter unterstützen. Anfangs nur bei Papierkram, später habe ich auch ihren kompletten Haushalt geregelt. Unsere kleine Tochter durfte auch nicht zu kurz kommen und der eigene Haushalt wollte auch gemacht sein. Dazu kam noch die Tätigkeit als Unternehmerin, es war schon sehr viel. Absolut positiv war die Möglichkeit, dass ich beim WDR in Dortmund ab 2001 über sechs Jahre die Sendung „Planet Wissen“ machen konnte. Das brachte mir finanzielle Planungssicherheit und zeitliche Flexibilität. Doch die enorme Belastung zwischen Erziehung und Pflege zog sich über viele Jahre und ich habe das alles nur durch Disziplin, eine gute Struktur und eine straffe Organisation überstanden.

Entlastung kam erst 2016, als meine Mutter ins Heim kam und ich ihren Haushalt nicht mehr führen musste. Ich gründete IC-Media, eine PR-Beratungsagentur für Unternehmen mit der Spezialisierung auf die Erstellung von Imagefilmen und crossmedialem Content.

Das hört sich gut an. Was hast Du verändert und worauf legst Du Wert? Wie sehen Dein Leben und Dein Tagesablauf heute aus?

Mir ist heute meine Gesundheit wichtig. Ich finde Erfüllung in meiner Arbeit und das ermöglicht mir eine entspannte Grundhaltung. Ich habe gelernt, dass ich mit einer gewissen Fitness leichter durch solche Situationen komme und lege Wert auf eine gesunde Ernährung.

Ich gehöre nicht zu den Frühaufstehern, ich bin eher ein Nachtmensch und arbeite gern bis spät abends. Mein Tag beginnt mit Yoga oder einer Meditation, danach gibt es Zitronenwasser und Mineralstoffe. Yoga begleitet mich schon durch mein ganzes Leben und ich habe regelmäßig Kurse besucht, um meine Haltung zu verbessern und mich fit zu halten. Gerade in den Corona-Anfangszeiten wurde mir bewusst, wie sehr ich diese Einheiten vermisse und habe mir zu Hause die Zeit dafür freigehalten.

Nach diesem Start bringe ich mich auf den neusten Stand und informiere mich über die nationalen und internationalen Nachrichten, als Journalistin ist das wohl naheliegend. Dafür lese ich analoge Zeitungen, nutze digitale Medien und zusätzlich verfolge ich tagsüber die Nachrichten im Radio.

Dann widme ich mich meinen Kunden. Corona bedingt musste ich mich verändern und konzentriere mich nun auf den Bereich der PR-Strategie für Unternehmen. Dabei zahlt sich meine umfangreicheErfahrung als Radio- und Fernseh-Journalistin aus. Ich bin branchenübergreifend aktiv und habe viele sehr unterschiedliche Kunden: von der Metallverarbeitung über Buchautoren, Künstler und Unternehmensberatungen. Nur vom Fußball halte ich mich fern.

Inés, was sind Deine aktuellen Projekte? Was ist Deine Zukunftsperspektive?

Ein aktuelles Projekt ist die Entwicklung verschiedener medialer Formate, um Kultur auf Youtube sichtbar zu machen, gern mit prominenten Namen. Ich bin davon überzeugt, dass sich der mediale Schwerpunkt noch stärker auf das Internet verlagern und sich die Zielgruppe dort wiederfinden wird.

Ein zweites Projekt ist die Gründung eines Startups, zusammen mit Sabine Schlüter. Aktuell suchen wir Investoren und Partner für „Zalagne“. Bei „Zalagne“ geht es um gesunde Ernährung für Kinder. Mit einer mobilen App und spielerischer Leichtigkeit auf der Zalagne Plattform wollen wir Eltern und Kinder dazu bewegen, sich mit einer gesunden Ernährung zu befassen und das Essen mit wenig Aufwand zu einem Geschmackserlebnis zu machen. Die Zubereitung der Mahlzeiten ist leicht umsetzbar und barrierefrei zugänglich, so dass allen der Zugang leicht gemacht wird.

Sabine Schlüter ist Leiterin einer Schulküche und gelernte Diätassistentin. Ich habe schon vor 20 Jahren ein TV-Format für gesundes Essen entworfen. Damit haben wir ein solides Fundament für eine Idee mit hohem Mehrwert, mit der wir jetzt an verschiedenen Gründerwettbewerben teilnehmen. Bei den entsprechenden Bundesministerien stoßen wir bereits auf offene Ohren und zur Sarah Wiener Stiftung haben wir auch schon Kontakt aufgenommen. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung und bin sehr gespannt darauf, was die Zukunft bringt.

Wir bedanken uns für Deine Zeit und das Interview, das unseren Leser:innen einen tiefen Einblick in sehr persönliche Dinge gibt. Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg mit Deinen Projekten.

Kontaktdaten:

Inés Carrasco
IC-MEDIA
Martin-Schmeißer Weg 10
44227 Dortmund

Tel: 01575/612292
Email
LinkedIn

Weitere Links:

Zalagne auf Facebook

Sarah Wiener Stiftung

Sport in der Schwangerschaft lohnt sich!

Sport in der Schwangerschaft lohnt sich!

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrem Artikel vom 07.04.2021, dass sich Sport in der Schwangerschaft durchaus positiv auswirkt.

Viele Risiken, die mit einer Schwangerschaft einher gehen, lassen sich durch regelmäßige und moderate Bewegung senken. Die Heidelberger Gynäkologin und Sportmedizinerin Susanne Weber erklärt, dass der Sport der übermäßigen Gewichtszunahme und einer Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen kann, zusätzlich wird auch das Thromboserisiko reduziert.

Ein Herz-Kreislauf-Training sorgt für eine gute Durchblutung des Körpers und stärkt das Zwerchfell, das auch das Kind mit Sauerstoff versorgt. Die Diplom-Psychologin Marion Sulprizio verweist auf die bereits nachgewiesenen, positiven psychologischen Auswirkungen. Schwangere fühlen sich durch die regelmäßige Bewegung wohler und haben eine positivere Selbstwahrnehmung.

Ausgewogenes Training

Körperliche Veränderungen und hormonelle Umstellungen sollten im Trainingsplan berücksichtigt werden. Je nach Vorerfahrung und Wohlbefinden kann sich das richtige Maß zwischen ein- und dreimal Sport pro Woche bewegen. Während sich der Körper auf die Geburt vorbereitet, werden Bänder und Sehnen weicher. In Verbindung mit der Gewichtszunahme führt das zu einem erhöhten Verletzungsrisiko, daher sollten dynamische Sportarten (z. B. Volleyball, Mountainbiken, Boxen, Squash) vermieden werden. Auch Joggen ist keine gute Idee, dabei wird der Beckenboden zu stark beansprucht.

Geeignete Alternativen sind Nordic Walking, Radfahren, Wassergymnastik, Ski-Langlauf, Yoga oder Pilates. Das Training im aeroben Bereich sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung des Kindes und das Blut übersäuert nicht. Als Indikator gilt eine Unterhaltung, die man während des Trainings ohne Atemnot führen kann. Die max. Herzfrequenz sollte je nach Fitnessstand und persönlichem Ruhepuls zwischen 135 und 150 Schlägen liegen.

Nach dem Rückbildungskurs

In den ersten Wochen nach der Geburt sollte der Sport ausgesetzt werden. Doch wenn das Wohlbefinden mitspielt, ist gegen entspannte Spaziergänge ist nichts einzuwenden. Entspannung ist in dieser Zeit wichtig, denn häufig wird vergessen, dass der Körper mit der Schwangerschaft und der Geburt bereits eine Höchstleistung vollbracht hat.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Hier haben wir weitere Links zum Thema für Dich zusammengestellt:

Schwangerschaftsgymnastik: Die 15 besten Übungen (Babelli.de vom 06.05.2021)

Sport in der Schwangerschaft (laufmamalauf.de – ohne Datum)

Sport in der Schwangerschaft? Ja, aber richtig! (fitforfun.de – ohne Datum)

Zum Thema „Beckenboden haben wir auch noch einige Übungen für Dich im Beitrag „Was der Harnblase gut tut“ (frauengesundheit.life)

Das Internet als Tatort

Das Internet als Tatort

Cyber-Grooming trifft fast jedes Kind!

Wir greifen wieder ein Tabuthema auf, dass eine potentielle Gefahr für Deine Kindern darstellt.

Cyber-Grooming wird als „Anbahnung sexueller Übergriffe durch Erwachsene im Internet“ übersetzt. Gemeint ist dabei die Kontaktaufnahme zu minderjährigen Kindern und Jugendlichen, mit der Absicht des sexuellen Missbrauchs online oder bei realen Treffen.

Im Gespräch mit RTL geht der erfahrene Cyberkriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger davon aus, dass sich kaum ein Kind im Internet bewegen kann, ohne mindestens ein Mal mit Cyber-Grooming konfrontiert zu werden. Im Zuge des RTL-Spezials „Angriff auf unsere Kinder – und was WIR dagegen machen können“ aus März 2021 gab es viele Berichte zu diesem Thema. Wir möchten an dieser Stelle Deine Aufmerksamkeit nochmal darauf lenken und Dich sensibilisieren, wie Du Deine Kinder besser schützen kannst.

Hinweis der Redaktion: Das ganze RTL-Spezial ist nur im Pay-TV anzuschauen. Du findest den Beitrag unter https://www.tvnow.de/shows/rtl-spezial-18330.

Schutz vor Cyber-Grooming für die eigenen Kinder

Unsere Kinder wachsen als „Digital Natives“ auf – für sie ist der alltägliche Umgang mit den digitalen Medien eine Normalität, über die sie nicht bewusst nachdenken. Es ist also zwingend notwendig, mit ihnen so früh wie möglich über mögliche Gefahren zu sprechen, sich als Eltern aktiv mit Aufklärung zu befassen und entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen.

Der kurze RTL-Beitrag „Wie können wir unsere Kinder vor Missbrauch im Netz schützen?“ verfolgt einfache Ansätze mit großer Wirkung: Von Geräte- und Profileinstellungen, über Gespräche bis zu einer Kinderschutz-Software wie „Jusprog“ oder „Qustodio“ lassen sich Schutzmechanismen aufbauen, die Eltern etwas ruhiger schlafen lassen.

RTL verweist in verschieden Berichten auf mangelnde Sicherheitsvorkehrungen verschiedener Apps wie „Likee“ oder „Knuddels“, die minderjährigen Kindern keinen wirksamen Schutz vor Cyber-Grooming bieten.

Harmloser Chat? Weit gefehlt!

In nur drei Tagen kamen insgesamt über 500 übergriffige, sexualisierte Kontaktanfragen bei den erwachsenen Testusern an. Die drei 20-jährigen Schauspieler:innen haben bei dem Experiment auf der Plattform Knuddels mitgewirkt und sich für 12-jährige Kinder ausgegeben.

Fassungslos über die Flut der Anfragen durch Cyber-Groomer stand dem Team die Betroffenheit ins Gesicht geschrieben. Die Menge und die Inhalte bauen einen enormen psychischen Druck auf die Kinder auf: Zum Teil mit Bildern oder mit dem Vorschlag, auf ein anderes Chatportal zu wechseln, kommt man schnell ins Detail. Sogar Angebote sich privat zu treffen waren dabei, wie das kurze Video zeigt. 

Sexualstraftäter haben durch vorhandene Sicherheitslücken und fehlende Authentifizierungszwänge ein leichtes Spiel.

„Knuddels“ hat auf die Anschuldigungen reagiert und teilt mit, dass alle Chatgespräche durch einen technischen Filter überwacht werden. Dieser verhindert die Zustellung der Nachrichten mit jugendgefährdenden Inhalten, jedoch scheint das System nicht gut zu funktionieren.

Ermittlungsverfahren schon vor der Ausstrahlung

Das Experiment machte erschreckend deutlich, wie aggressiv und zielgerichtet die Sexualstraftäter gegenüber Kindern vorgehen und sich die bekannten Sicherheitslücken zunutze machen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden bereits vor der Ausstrahlung eingeleitet und es konnten bereits einige Täter überführt werden. Doch viele Täter werden nicht – oder zu spät – entdeckt.

Unterstützung für Eltern und Kinder

Mehr Informationen, Hintergründe und Unterstützung bieten verschiedene Initiativen. Zum einen „Schau hin“, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der ARD, des ZDFs und der AOK, die Interessierte in regelmäßigen Newslettern informiert und als Anlaufstelle für Fragen zur Verfügung steht.

Zum anderen gibt es die EU-Initiative „klicksafe“, die sich für eine sichere Nutzung des Internets durch Kinder und Jugendliche einsetzt und die Problematik ins öffentliche Bewusstsein rückt. Der Appell geht immer an Eltern, Pädagogen, Lehrer, Erzieher, Jugendbetreuer und Sozialpädagogen, die Jugendliche in ihrer täglichen Arbeit und Nähe auf einen kompetenten Umgang mit dem Internet sensibilisieren können. In Deutschland ist es ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien NRW. Zu den Aufgaben gehören auch die Informationsbereitstellung, eine Internet-Beschwerdehotline und die Helpline „Nummer gegen Kummer“.

Unter dem Namen „Zebra“ stehen Experten der Landesmedienanstalt NRW Eltern bei Fragen, die sich aus dem digitalen Alltag ergeben, beratend zur Seite. Sie bieten auch konkrete Hilfestellung an.

Wenn Du weitere Informationen oder Hilfestellungen für unsere Leser:innen hast, schreibe uns bitte einen Kommentar.

Wir haben noch einen weiteren Link für Dich zum Thema in der ARD Mediathek gefunden: Das weiße Kaninchen (verfügbar bis 12.07.2021)

Hula Hoop: Mit dem neuen Trend geht’s rund

Hula Hoop: Mit dem neuen Trend geht’s rund

Seit den 1950-er Jahren gibt es ihn, doch jetzt ist er der neue Megatrend. Claudia und Melanie (wie viele andere Menschen) haben den Hula-Hoop-Reifen als Indoor-Sportart für sich entdeckt. Gerade in Corona- und Home-Office-Zeiten suchten sie eine Alternative, die sich Zuhause ohne großen Aufwand umsetzen lässt. In der WDR Servicezeit vom 24.03.2021 zeigen sie ihre beachtlichen Erfolge: Figur verändernd – im Rumpfbereich haben beide bereits einige Zentimeter Bauchumfang verloren und sichtbar Bauchmuskulatur aufgebaut. Doch das Wichtigste ist, die Bewegung macht beiden riesigen Spaß. Sie sind in der Facebookgruppe von Doc Esser, der in dieser Sendung <Link> noch einige Tipps für Menschen mit Vorbelastungen gibt.

Hier schon einmal die wichtigsten Tipps:

  • nicht einseitig bleiben: am besten beide Seiten trainieren und nicht nur in die Schokoladen-Richtung
  • die Größe muss passen: aufgestellt sollte der Reifen ungefähr bis zum Bauchnabel gehen
  • bitte kein Schwergewicht: das Gewicht des Reifes sollte am Anfang 1,2 kg nicht übersteigen, je nach Trainer:innen werden auch leichterer Reifen empfohlen, um Blutergüsse zu vermeiden
  • nicht übertreiben: bei Blutergüssen unbedingt pausieren
  • ganz schön effektiv: die Fettverbrennung liegt bei ca. 400 – 600 kcal (bei einer Stunde Trainingszeit)

Unser Fazit:

Das Allheilmittel ist hullern eher nicht, aber es scheint viel Spaß zu machen und sorgt bei regelmäßigem Training für eine stabile Rumpfmuskulatur.

Willst Du mehr darüber erfahren? Das Internet ist voll davon. Wir haben in der ARD-Mediathek einige interessante und kurze Berichte aufgestöbert. Die Links haben wir für Euch zusammengestellt.

WDR „Servicezeit“ vom 25.03.2021: Meine Sportstory: Corona-Comeback des Hula-Hoop-Reifens

Facebook Gruppe von Doc Esser

WDR „Markt“ vom 17.02.2021: Retro-Trend „Hula Hoop“

NDR „Mein Nachmittag“ vom 30.03.2021: Fit durch Hula-Hoop

BR „Abendschau“ vom 18.03.2021: Die Rückkehr des Hula-Hoop-Reifens

ARD „Buffet“ vom 04.06.2020: So tickt Berlin: Hula-Hoop-Trend

Die Kirche hat viele Facetten

Die Kirche hat viele Facetten

Die Austrittswelle und Skandale zum sexuellen Missbrauch zeichnen ein deutliches Bild zur Wahrnehmung der Kirche: Enttäuschung bei Mitgliedern, Fehlverhalten auf vielen Ebenen, Ignorieren der Tatsachen und ein akutes Desinteresse gegenüber den Betroffenen. Die Wellen schlagen hoch und Bettina Böttinger fragte nach. In der Live-Sendung des WDR „Ihre Meinung“ vom 25.03.2021 waren Menschen zu Gast, die Berührungspunkte mit der Kirche haben. Von Würdenträgern der beiden großen Kirchen, Pastoren und Pfarrer, Gläubige, Vertreter der Betroffenen und Missbrauchsopfer, Religionslehrer und Menschen, die sich in der kirchlichen Arbeit engagieren, waren die Gesprächspartner).

Mit der Frage: „Austrittswelle und harsche Kritik: Ist die Kirche noch zu retten?“ ging es nicht nur um den Missbrauchsskandal, sondern auch um den Reformbedarf verkrusteter Strukturen, Maria 2.0, eine zeitgemäße Sprache und die lebensferne Realität, in der sich die Kirche immer noch bewegt.

Mit bekannten und weniger bekannten Namen präsentiert diese interessante Sendung sehr differenzierte Meinungen von Menschen, die für und in der Kirche arbeiten. Diesen umfassenden Blick wollen wir Dir nicht vorenthalten. Die gesamte Sendung findest Du in der ARD-Mediathek oder auf YouTube.