Bei meinen Recherchen zu Uma Thurman, bin ich auf einen Arte Beitrag – oder eher eine ganze Serie von Mini-Dokumentationen – gestoßen. Die komprimierten Informationsbeiträge haben mich begeistert. Nur 5 min lang und sehr kurzweilig, informativ und witzig. Ehe ich mich versah, hatte ich mir drei Dokus angesehen, bevor ich mich wieder dem Schreiben zuwenden konnte 😊.
So landete ich bei Arte und der Doku-Serie „Flick Flack – Kultur über Kopf“ und zu meiner Suche wurde mir „Wenn Frauen zurückschlagen“ angezeigt. Inhaltlich geht es um Frauen, die für sich einstehen und sich verteidigen – auf der Leinwand. Diese Bilder sind in den letzten Jahrzehnten löblicherweise mehr geworden. Während es vorher nur den „sanften Weg“ in der weiblichen Darstellung gab, hat sich das mittlerweile deutlich gewandelt. Dennoch ist ein Unterschied erkennbar, ob die Filme von Männern gedreht werden oder ob Feministinnen Regie führen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen und den „Male Gaze“ – den männlichen Blick – außen vorlassen. Historisch betrachtet sind Gewaltakte von Frauen eine Reaktion auf ihre Unterdrückung. Die Suffragetten, die für das Wahlrecht der Frauen kämpften, wehrten sich u. a. mit Bomben. Diese Erkenntnis führt zu der Fragestellung, ob es sinnvoll sein könnte, Männern Angst zu machen. Virginie Despentes, Schriftstellerin, Regisseurin und Feministin, hat es so formuliert: „Doch an dem Tag, an dem die Männer Angst haben müssen, dass ihr Schwanz mit einem Cutter zerfetzt wird, wenn sie versuchen, einer Frau Gewalt anzutun, werden sie plötzlich ihre ‚männlichen Triebe‘ besser beherrschen können.“
Und da Uma Thurman in diesem Beitrag nur eine „Randerscheinung“ ist, werde ich ihr Thema später aufgreifen. In der Zwischenzeit möchte ich Dir die Doku-Serie von Arte „Flick Flack – Kultur über Kopf“ ans Herz legen. Mich haben die Informationsvielfalt und -dichte, die interessanten Perspektiven und die Würze der Kürze richtig begeistert. Daher habe ich Dir hier eine kleine Auswahl zusammengestellt.
„Diven – göttlich kapriziös“ stellt kurzweilig fest, dass Hildegard von Bingen unwissentlich die erste Diva (lat. Göttin) war, da ihre Stimme als göttlich galt. Doch der Begriff bekam im Laufe der Zeit einen sexistischen Beigeschmack. Zudem verschwand die männliche Form der Diva „Divo“ aus dem Sprachgebrauch und weibliche Diven galten als launenhaft und gefährlich. Der Begriff wurde immer negativer besetzt, so dass es in den 90-ern zu einer Umkehrung kam und die Bezeichnung „Diva“ zur positiven Selbstaneignung genutzt wurde. (verfügbar bis zum 26.07.2028)
„Michèle Lamy: Im Ringkampf gegen Konventionen“ – die Französin ist eine Königin der Popkultur und hat es geschafft, das Schönheitsideal auf den Mond zu schießen. (verfügbar bis zum 26.07.2028)
Der Frage „Ist Feminismus Science Fiction?“ geht dieser Beitrag nach. „Science-Fiction ist das Erzählen von „Was wäre wenn“: Was wäre, wenn alle Männer an einem Virus sterben würden und nur Frauen überleben würden? Was wäre, wenn organische Roboter mit Venusmenschen von einem anderen Planeten EINS wären? Was wäre, wenn die Gesellschaft für alle gleich wäre? Die SF ist keineswegs ein fiktionales Genre, das nur für Jungen interessant ist, sondern im Gegenteil ein mächtiges feministisches Werkzeug, das Autorinnen seit Jahrhunderten dazu dient, den realen Sexismus zu hinterfragen.“ (Quelle Arte) (verfügbar bis zum 11.09.2029)
In „Wendy Carlos: Elektro für alle“ erfährst Du, wie die erste Frau ein ganzes Album mit elektronischer Musik selbstständig komponiert, produziert und herausgebracht hat. Und das in den 70er Jahren und einer Männerdomäne. (verfügbar bis zum 31.07.2028)
In „Frauen zeigen Größe“ geht es um die Perspektive und das Körpergefühl mit der eigenen Körpergröße. Das Größe für Frauen herausfordernd sein kann, Hollywood nicht damit klarkommt, dass Schauspieler kleiner als Schauspielerinnen sein können und wie andere Weltsichten möglich sind, wird sehr charmant aufgezeigt. (verfügbar bis zum 18.09.2029)
Es gibt noch so viele Folgen mit unterschiedlichen Themen, so dass ich mir noch einige davon anschauen werde. Hast Du auch mal reingeschaut? Was meinst Du? Schreib mir gern einen Kommentar 😊.
Hintergrund zur Doku-Serie: Flick Flack | Kultur über Kopf
„Flick Flack – ist ein Kulturphänomen, ein Trend, ein Porträt … locker und witzig, aufgedröselt in 4 Minuten. Flick Flack will neugierig machen und unterhalten und gleichzeitig eine prägende Geschichte aus der Vergangenheit oder unserer Gegenwart erzählen. Über die Aktualität hinaus, interessiert sich Flick Flack für bleibende Ereignisse, große Paukenschläge und Verblüffendes aus verschiedensten Genres: Kino, Musik, Bildende Kunst, Bühne, Architektur, Design, Literatur… Kultur bei ARTE: unterhaltsam und zugänglich.“ (Quelle: Arte)
Sexworkerin ist einer dieser Berufe, über die viel gesprochen wird – aber selten mit den Frauen selbst. Es ist eine Parallelwelt, die häufig mit Bildern aus Filmen bestückt werden. Sex als Dienstleistung anzubieten, ist nicht für alle vorstellbar.
Die ZDF-Dokumentation über Daria, eine selbstbestimmte Sexworkerin, versucht genau das zu ändern: hinschauen, zuhören, verstehen. Und sie zeigt, wie vielschichtig das Leben im Rotlichtmilieu wirklich ist.
Wer ist Daria – und warum dieser Job?
Daria ist eine staatlich anerkannte Erzieherin mit einer heilpädagogischen Zusatzausbildung und hat 16 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Bis ihr klar wurde, dass sie den Kindern und deren Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden und den Beruf auch nicht bis zur Rente ausüben kann. Dann hat sie angefangen, als Domina zu arbeiten.
Heute arbeitet Daria als Sexworkerin. Sie begleitet Menschen mit Behinderung als sogenannte Sexualbegleiterin, bietet Massagen, aber auch Paar- und Berührungscoachings und BDSM-Sessions an. Alles in allem eine riesige Bandbreite.
Sie hat sich bewusst für diesen Weg entschieden und beschreibt ihre Arbeit als selbstbestimmt – ein Begriff, der in diesem Kontext oft diskutiert wird. Was bei ihr sofort auffällt: Sie spricht offen über ihre Motivation. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um Nähe, um zwischenmenschliche Begegnungen und darum, Menschen etwas zu geben, das in unserer Gesellschaft oft tabuisiert wird – Nähe und Geborgenheit.
Zu ihr kommen Frauen, Paare, Männer. Paare, die etwas gemeinsam erleben wollen, oder wo ein Partner:in von Daria lernen will, damit er/sie besser mit der Sexualität der Partner:in spielen kann. Gleichzeitig wird Daria auch immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. Sexarbeitwird schnell verurteilt, moralisch bewertet oder als Ausbeutung betrachtet. Die Doku zeigt, wie sie damit umgeht: reflektiert, selbstbewusst und durchaus kämpferisch.
Selbstbestimmt – aber nicht selbstverständlich
Der Begriff „selbstbestimmte Sexarbeit“ klingt stark – und ist es auch. Dennoch ist das für die wenigsten im Milieu Tätigen Realität. In Deutschland arbeiten schätzungsweise hunderttausende Menschen in der Sexarbeit, nicht alle sind offiziell registriert. Dabei gibt es seit 2017 das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG). Es soll das Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten stärken, Arbeitsbedingungen verbessern und Kriminalität wie Menschenhandel bekämpfen. Dadurch wurde eine Anmeldepflicht für Prostituierte (mit verpflichtender Beratung) und eine Erlaubnispflicht für Prostitutionsstätten eingeführt.
Während Daria ihren Beruf bewusst gewählt hat, zeigen andere Beispiele eine ganz andere Seite. Einige Frauen berichten von massiven Abhängigkeiten, wirtschaftlichem Druck oder sogar Zwang. Eine ehemalige Prostituierte beschreibt denJob als „schlimmsten Job“, den sie je gemacht habe.
Vielen Behörden, Institutionen und Vereinen ist die Sexarbeit ein Dorn im Auge und sollte am besten verschwinden. Sie plädieren für ein Sex-Kauf-Verbot, das heißt, jegliche Art der Sexarbeit sollte verschwinden. Das würde sie in die Illegalität drängen und nur noch mehr schwierige Situationen für die Sexarbeiterinnen mit sich bringen.
Die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen. Es gibt sie leider nicht – die eine Wahrheit.
Ein Blick hinter die Kulissen: Wie vielfältig Sexarbeit ist
Wer an Sexarbeit denkt, hat oft ein sehr klischeehaftes Bild im Kopf. Doch das Rotlichtmilieu ist deutlich vielfältiger. Da ist zum Beispiel die Escort-Arbeit: Treffen in Hotels, oft mit Stammkunden, manchmal eher Gespräche als Sex. Für einige Frauen bedeutet das mehr Kontrolle über Zeit, Preise und Auswahl der Kunden.
Dann gibt es Dominas, die mit Machtspielen und Fetischen arbeiten – ein Bereich, der oft weniger mit klassischem Sex zu tun hat, sondern mit Inszenierung, Psychologie und klaren Regeln.
Und schließlich der Straßenstrich: die wohl härteste Form der Sexarbeit. Hier zeigt sich, wie eng das Thema mit Armut, Migration und sozialer Unsicherheit verknüpft ist. Frauen arbeiten unter prekären Bedingungen, oft ohne Absicherung für Leib und Leben.
Zwischen diesen Welten liegen oft nur wenige Kilometer – aber Welten an Lebensrealität.
Spannend ist der Punkt, den Daria anspricht: Sexarbeit ist nicht nur körperlich. Viele Kunden suchen Gespräche, Bestätigung oder einfach Nähe. Gerade in einer Gesellschaft, in der Einsamkeit und Unverbindlichkeit in der Partnerschaft zunimmt, wird Sexarbeit für manche zu einer Art emotionalem Ventil.
Das bedeutet aber nicht, dass die Arbeit einfach ist. Im Gegenteil: Sie erfordert ein hohes Maß an emotionaler Abgrenzung, Selbstkenntnis und manchmal auch psychischer Stärke.
Was alle Formen der Sexarbeit verbindet, ist das Stigma.
Viele Sexworkerinnen führen ein Doppelleben, sprechen nicht offen über ihren Beruf – aus Angst vor Ausgrenzung. Selbstbestimmung hört meist dort auf, wo gesellschaftliche Akzeptanz fehlt. Gleichzeitig gibt es in der Szene auch ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung von außen: als Dienstleistung, als Arbeit, als Teil einer pluralen Gesellschaft.
Und was bleibt?
Die Geschichte von Daria zu einem Thema unseres Magazins zu machen, war uns wichtig. Sie gehört zu den Tabu-Themen, die wir immer wieder aufgreifen. Die ZDF-Dokumentation macht eine Perspektive sichtbar, die oft untergeht: Sexarbeit ist weder nur Ausbeutung noch nur Freiheit. Sie ist ein Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse – mit all ihren Widersprüchen.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Dass wir genauer hinschauen müssen. Und vor allem hinhören.
Mich hat diese Dokumentation berührt, gefesselt.
Stolz zu sein auf ihre eigene Arbeit, obwohl sie dafür stigmatisiert wird, das ist Stärke – das ist Daria.
Unsere Empfehlung: wenn Du mehr über Sexarbeit wissen willst, schau Dir unbedingt diese Sendung an und lies unsere bisherigen Beiträge zum Thema.
Das 18. Jahrhundert war kein Zeitalter, in dem sich Frauen frei entwickeln durften. Sie hatten Hausfrau und Mutter zu sein und ihrem Ehemann zu gehorchen. Bestimmte Instrumente, wie z. B. Orgel oder Cello, waren für sie tabu. Dabei hätten sie die Beine spreizen müssen und das galt höchst unsittlich. Auch eine Anstellung als Musikerin wäre undenkbar gewesen, und das nicht nur, weil die Kirche der Hauptarbeitgeber für Musiker war. Nur in der Abgeschiedenheit eines Nonnenklosters durften Frauen auch Komponistinnen sein, alle Instrumente spielen und eigene Stücke zu Gehör bringen.
Der Film „Mozart’s Schwester“ ist eine GEO-Filmdokumentation, die im November 2024 ihre Europapremiere in Salzburg feierte.
Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, von der Familie liebevoll „Nannerl“ genannt, wurde am 30. Juli 1751 in Salzburg geboren, ihr berühmter Bruder Wolfgang Amadeus folgte 5 Jahre später. Die beiden wurden von ihrem Vater, dem Geiger und späteren Vizekapellmeister, Leopold Mozart zu Hause unterrichtet. Sie erhielten eine gute Allgemeinbildung und die gleiche musikalische Ausbildung, in der sich das Talent der beiden Kinder schnell zeigte. Als sie 8 Jahre alt war, erhielt Maria Anna von ihrem Vater ein Notenbuch, dass sie zum Üben inspirierte und Stücke enthielt, mit denen sie zugleich ihre Fingerfertigkeit trainieren konnte. Ihr Bruder eiferte ihr schon mit 5 Jahren nach und konnte bereits zu diesem Zeitpunkt erste Stücke aus dem Notenbuch spielen, das bis heute als „Nannerl-Buch“ bekannt ist.
Der Vater wollte seine beiden Wunderkinder bekannt machen, ihre Karrieren fördern und organisierte 1762 eine erste Tournee nach Wien und München. Nannerl und Wolfgang Amadeus spielten im Alter von 10 und 6 Jahren zum ersten Mal vor dem Königspaar in Wien. Dieses Konzert brachte der Familie mehr Geld ein, als der Jahresverdienst des Vaters und sicherte so den Unterhalt der Familie. Die nächste Tournee sollte durch Europa gehen und insgesamt drei Jahre dauern, sie endete 1766 in London. Für die beiden Kinder war das eine aufregende Zeit, in der sie Sehenswürdigkeiten bestaunen und großartige Musiker kennenlernen konnten, auch wenn die langen Reisen in der Kutsche sehr beschwerlich waren. Nannerl hielt ihre Erinnerungen in einer Art Tagebuch fest und entwickelte in dieser Zeit ihre Fähigkeiten und ihr Talent weiter. Sie wurde mit viel Aufmerksamkeit bedacht, dennoch stand meist ihr kleiner Bruder im Mittelpunkt, war er doch 5 Jahre jünger.
Sie war 15 Jahre alt, als sie aus London wieder in Salzburg eintrafen – und damit galt sie als Erwachsene, die nicht mehr als Pianistin auftreten durfte. Zu diesem Zeitpunkt veränderte sich die Gleichbehandlung der beiden Kinder, die der Vater stets praktiziert hatte. Fortan durfte nur noch Wolfgang Amadeus auf Tournee gehen. Die gesellschaftlichen Zwänge im Zeitalter der Vernunft (die ausschließlich den Männern zugeordnet war) ließen nichts anderes zu. Nannerl wurde von ihrer Mutter zu einer guten Hausfrau und Mutter ausgebildet. Sie muss sehr frustriert gewesen sein, denn ihr Tagebuch enthielt ab diesem Zeitpunkt nur noch Notizen über das Wetter. Sie nutzte die Musik als Ventil, spielte weiterhin für Bekannte, gab Klavierunterricht und besserte so das Familieneinkommen auf.
Mit ihrem Bruder hielt sie stetigen Briefkontakt. Leider sind ihre Briefe nicht mehr aufzufinden, doch ein Teil ihrer Kompositionen wurde in den Nachrichten von ihrem Bruder gefunden, in denen er sie lobt und ermuntert, weitere Stück zu komponieren.
Während der gemeinsamen Zeit in Salzburg, als sie 22 und er 17 Jahre waren – schrieb Wolfgang ein Klavierstück für vier Hände, das sie gemeinsam spielen konnten und in dem ihre kunstvolle Virtuosität sehr gut zur Geltung kam. Als ihre Mutter und ihr Bruder auf Reisen waren, um eine Anstellung für ihn zu finden, kümmerte Nannerl sich um den väterlichen Haushalt. Mit 33 Jahren ließ sie sich auf eine Vernunftehe mit Freiherrn Johann Baptist von Berchtold zu Sonnenburg ein. Sie zog zu ihm und seinen fünf Kindern nach Sankt Gilgen, ein Ort fernab kulturellen Lebens, an einem See gelegen, dessen feuchte Luft ihren Instrumenten schadete. Sie brachte drei eigene Kinder zur Welt und konnte sich dank der Bediensteten im Adelshaus, weiterhin täglich drei Stunden ihren Übungen und der Musik widmen. Auch wenn das keinen Menschen weit und breit interessierte. Nur für ihren Bruder blieb sie die Person, auf deren musikalisches Urteil er allergrößten Wert legte.
Nach dem Tod ihres Bruders im Jahr 1791 versorgt sie den Biografen und einen Verlag mit Erinnerungen aus der gemeinsamen Kindheit. 10 Jahre später starb ihr Mann und sie zog im Alter von 50 Jahren mit den Kindern nach Salzburg zurück. Sie war als Baronin finanziell abgesichert, nahm aber ihre Tätigkeit als Klavierlehrerin und Pianistin wieder auf. Da sie jetzt den Status einer Witwe hatte, durfte sie wieder öffentlich auftreten und wurde erneut als großes Talent bewundert und gefeiert. In den Folgejahren wurde sie von vielen Menschen besucht, die Mozarts Schwester kennenlernen wollten. Mit 74 Jahren erblindete Nannerl und starb im Oktober 1829 an „Entkräftung“.
Mein persönliches Resümee
Die Filmdokumentation „Mozart’s Schwester“ hat mich sehr beeindruckt. Die Mischung der filmischen Darstellung mit Expertenaussagen von Musiker:innen, Historiker:innen und Wissenschaftler:innen, bietet einen spannenden Einblick in die Zeit, das Talent von Maria Anna Mozart und die damalige Rolle der Frau als Musikerin.
Und ich frage mich, ob sie in einer anderen Zeit bessere Bedingungen vorgefunden hätte? Ob sie ebenfalls so berühmt wie ihr Bruder hätte werden können.
Interessanter Fakt
Im Film berichtet Gabriella Di Laccio, Sopranistin, Gründerin und Direktorin der DONNE Foundation (The Global Voice for Women in Music) davon, wie sie neugierig geworden ist, weil sie viele Konzerte besucht hat, in denen nie Stücke von Komponistinnen gespielt wurden. Sie hat recherchiert und bei einer Befragung (2022/2023) der Top 110 Orchester in 30 Ländern kam heraus, dass immer noch 92% der Stücke im Orchesterrepertoire von Männern komponiert wurden – und 87% von toten Männern mit weißer Hautfarbe. Immerhin – die Zahlen haben sich in der letzten Befragung schon positiv verändert, mehr dazu findest Du unter DONNE Foundation Research.
Auch wenn der Film sehr sehenswert ist, es gibt ihn leider nur im kostenpflichtigen TV. Aber auf Youtube findest Du hingegen einiges zu Maria Anna Mozart. Solltest Du weitere Aspekte finden, teile sie gern im Kommentar.
Deine Helga
Verlinkungen:
GEO Filmdokumentation: „Mozart‘s Sister“ zu sehen auf RTL+ (kostenpflichtig)
Der Vollständigkeit halber: Es gibt noch eine Serie in der ARD Mediathek: Mozart/Mozart: Wolfgang Amadeus und das „Nannerl“, doch die SWR Serien-Kritik ist so übel ausgefallen, dass ich das hier nicht verlinken mag.
Durch die ZDF-Dokumentation „RoleModels“ sind wir auf Düzen Tekkal gestoßen. Die Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande ist Journalistin, Politikwissenschaftlerin, Menschenrechtsaktivistin und Sozialunternehmerin mit kurdisch-jesidischer Herkunft.
Sie gehört der Glaubensgemeinschaft der Jesiden an, die als ethnisch-religiöse Minderheit vom Islamischen Staat (IS) gezielten Vernichtungskampagnen ausgesetzt ist. Der Genozid (Völkermord) der IS-Terroristen an den Jesiden im August 2014 forderte über 5.000 Todesopfer. Eine halbe Millionen Menschen mussten flüchten und viele leben heute noch in den Flüchtlingslagern in Kurdistan. Dort ist die Selbstmordrate höher denn je. Die Menschen sind verzweifelt. Sie haben den IS überlebt, um jetzt vergessen zu werden. Es ist ein Tod auf Raten, der nur sehr schwer zu ertragen ist.
Von der Journalistin zur Menschenrechtsaktivistin
Es waren „ihre Leute“, die bei dem Massaker vergewaltigt, geköpft und versklavt wurden und sie flog mit ihrem Vater in den Irak. Die Dokumentation der Reise ist zu einer Chronik eines Völkermordes geworden. Als Journalistin „besuchte“ Düzen Tekkal das Land ihrer Vorfahren, wurde dort ungewollt zur Kriegsberichterstatterin und kam als Menschenrechtsaktivistin nach Deutschland zurück. „Aktivismus bedeutet Entscheidungen zu treffen, die das Leben anderer Menschen verbessern, nicht in ein Rettertum zu gehen, sondern auf Augenhöhe Probleme herauszulesen und notwendige Hilfe anzubieten.“
Die Uraufführung des Dokumentarfilms „Háwar – meine Reise in den Genozid“ fand 2017 im UN-Headquarter vor den Vereinten Nationen statt und sorgte für große politische und mediale Aufmerksamkeit.
Nach der Reise, die sie sehr geprägt hat, gründete sie mit ihrer Schwester den gemeinnützigen Verein HÀWAR.help, der sich für Menschen- und insbesondere Frauenrechte einsetzt.
Websiteauszug HÁWAR.help
„HÁWAR.help steht für eine friedliche und gerechte Welt, in der die Universalität der Menschenrechte geachtet wird: Jeder Mensch soll sich selbstbestimmt und in Sicherheit entfalten können.
Gegründet auf der Asche eines Genozids, möchten wir Menschlichkeit leben und Hoffnung spenden. Aus dem größten Schmerz, dem Völkermord an den Jesiden, wurde eine Entscheidung für den Kampf für Menschenrechte – und damit ein Kraftfeld. Aus der Verwundbarkeit wurde ein Verein: HÁWAR.help. Heute setzen wir Bildungs- und Entwicklungsprojekte in Irak, Syrien und Deutschland und mit Aufklärungsarbeit zu internationalen Krisen (z. B. Iran und Afghanistan) um.“ (Quelle: https://www.hawar.help/de/ueber-uns/mission/ am 20.02.2026)
Hoffnung
Düzen hat sich das Ziel gesetzt, Hoffnung zu vermitteln. Sie ist da, wo die Probleme sind. Sie kämpft unermüdlich, ist die laute Stimme der Frauen, die nicht für sich sprechen können. Sie ist unbequem und bleibt von Drohungen nicht verschont. Sie erklärt in der ZDF-Doku, dass viele Demonstrant:innen auf Kundgebungen (auch im Ausland) maskiert sind, aus Angst vor der Erkennung durch die Geheimdienste. Die Teilnehmer:innen sind sich der Gefahr bewusst, der sie sich aussetzen, denn die Identifizierungsversuche hören nicht an der Ländergrenze auf.
Doch sie sieht das sehr klar:
„Menschenrechtsaktivismus wird gebraucht. Offene Gesellschaften brauchen Antworten auf totalitäre Staaten, die uns sonst in Jahrhunderte katapultieren, die wir längst überwunden geglaubt haben. Daher wird unsere Arbeit immer wichtiger.“
Wichtiger ist nicht immer gut. In der Vergangenheit hat sie sich irgendwann aus den Augen verloren und versagte sich, angesichts des Leids, Freude empfinden zu dürfen. Dank ihrer Mutter konnte sie sich damals aus dieser dunklen Phase befreien und sie ist dankbar für die ganzen Mutmacher:innen und starken Frauen, denen sie bei ihrer Arbeit begegnet. Das erfüllt sie mit Freude und mit neuer Kraft. Für sie ist es ein kurzes und wichtiges Auftanken, um wieder vorangehen zu können und die Stimme zu erheben.
German Dream Award
Bereits im Jahr 2019 hat sie die Bildungsinitiative „German Dream“ gegründet, die sich für Chancengleichheit und Integration einsetzt und jungen Menschen Werte von Freiheit und Selbstbestimmung vermittelt. Seit 2022 verleiht die Initiative einen Award an Menschen, die für die Zukunft einstehen und Orientierung bieten. Es soll sichtbar werden, dass Deutschland ein Land der Chancen ist, die bewahrt werden müssen.
Daher setzt sich Düzen Tekkal öffentlich für die Aufklärung über humanitäre Krisen und Menschenrechtsverletzungen ein – sei es in Social Media, auf Veranstaltungen oder in politischen Gremien. Darüber hinaus kommentiert sie regelmäßig aktuelle politische Entwicklungen, wie etwa die Proteste im Iran, und fordert politische Verantwortung ein, etwa von Bundeskanzler Friedrich Merz, sich klarer für Menschenrechte und Freiheit starkzumachen.
Fazit
Wir konnten Dir an dieser Stelle nur einen kleinen Auszug geben und haben Dir weitere spannende Informationen unten verlinkt.
Düzen Tekkal ist ein starkes Vorbild und eine Frau, deren Worte Gewicht haben. Sie ist nah am Geschehen, sie ordnet ein und klärt auf. Es ist eine gute Idee, sie dauerhaft auf dem Schirm zu haben.
2016 bekam sie als Küchenchefin im Restaurant „Schloss Loersfeld“ ihren ersten Michelin Stern. Da war sie gerade 27 Jahre alt und die jüngste Sterneköchin – eine von insgesamt 17 Sterneköchinnen in Deutschland. Im Gegensatz dazu gibt es hier jedoch 301 Sterneköche.
2018 verließ Julia das Restaurant und machte eine Weltreise, um neue Aromen zu entdecken und weiter zu lernen. Damit hat sie den ersten Stern wieder „verloren“, denn der blieb in der Gastronomie, aber ihr Anspruch, ihr Ehrgeiz und ihre Neugier sind geblieben.
Als sie mit ihrem Lebenspartner Yunus 2021 in der Kölner Innenstadt das Sahila – The Restaurant und nebenan die Yu*lia Mezze Bar eröffnete, war wieder ein „Stern“ das Ziel, auf das sie unermüdlich hinarbeitete. 2023 war es dann so weit: sie bekam einen Michelin-Stern für ihr Restaurant „Sahila“ – und auch in den Folgejahren wurde sie immer wieder ausgezeichnet.
Julia Komp ist Teil des perfekt funktionierenden multi-kulturellen Teams. Sie liebt es, Fische zu filetieren und präsentiert im „Sahila“ internationale Spitzenküche, die Tradition und Moderne miteinander vereint. Sie und ihr Team lassen immer neue Menü-Kreationen als geschmackliche Weltreise entstehen. Ihre Mitarbeiter mögen die ruhige und angenehme Chefin, die zwar hohe Anforderungen stellt, aber die Menschen in ihrem Team wertschätzt. Alle Mitarbeiter dürfen sich mit eigenen oder Familienrezepten einbringen. Doch bevor diese Gerichte es auf die Menükarte schaffen, müssen sie Julia mit Geschmack und Komposition überzeugen. Die Gäste erleben eine Weltreise mit wunderbaren Gerichten und mit vielfältigen Aromen, die eigene Geschichten erzählen und für Begeisterung sorgen.
Ein Leben für die Küche
Julias Anspruch an sich selbst ist hoch: perfekt, kreativ und fleißig – mit dieser Leidenschaft steht sie jeden Tag in der Küche. Sie kümmert sich um Bestellungen, bereitet vieles vor, behält alles im Auge und geht abends zu den Gästen. Sie trägt die Verantwortung und hat ihr Leben lang hart für die Anerkennung gekämpft. Die letzten 14 Jahre hat sie in der Küche verbracht, aber das geht nur, wenn man – wie Julia – Spaß an der Arbeit hat.
Selbst an ihren freien Tagen fährt sie zu Lieferanten, denkt über neue Gerichte nach oder versucht abzuschalten. Dabei ist für das Familienleben nur wenig Zeit. In der ZDF-Dokumentation „Friederike klopft an! Julia – Sterneköchin mit Biss“ antwortet sie auf die Frage, ob sie sich vorstellen kann, Kinder zu bekommen: „Das wird eine Herausforderung. Aber das ist ja genau mein Ding.“
Julia Komp ist eine Frau, die ihre Ziele engagiert und fokussiert angeht. Ihr ist bewusst, dass ihr Leben ziemlich durchgetaktet ist und sie auch an den freien Tagen nicht nur entspannt auf der Couch sitzen mag. Sie ist lebenslustig, neugierig und möchte weiter lernen – und das lebt sie mit jeder Faser ihres Seins.
Die richtige Bekleidung ist maßgeblich für das körperliche Wohlbefinden – da macht ein BH keine Ausnahme. Dennoch wissen viele Frauen nicht, wie sie die richtige Größe für sich finden können. Wir räumen mit dem Mythos der großen Körbchen auf und geben Dir konkrete Angaben an die Hand, mit der Du Deinen nächsten BH in der perfekten Größe auswählen kannst.
Ein unterschätztes Problem: Falsche BH-Größen sind die Regel, nicht die Ausnahme
Schätzungen zufolge tragen etwa 80 Prozent der Frauen in Deutschland eine falsche BH-Größe. Besonders häufig betrifft dies Frauen mit großer Brust bzw. Oberweite, die oft aus Unsicherheit eher bei kleineren Körbchen und weiten Unterbrustbändern zugreifen. Dahinter stehen mehrere Faktoren: falsche Annahmen über Cup-Größen, fehlendes Wissen über das richtige Ausmessen, nicht genormte Größen in Deutschland sowie die Tatsache, dass die BH-Modelle je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen.
Das Ergebnis ist ein BH, der weder korrekt sitzt noch stützt und in vielen Fällen sogar Beschwerden wie Schulter-, Nacken- oder Rückenschmerzen verursacht.
Der größte Irrtum: „Alles ab Cup D ist riesig“
Eine der gängigsten Mythen lautet: Cup D oder größer sei automatisch eine sehr große Brust. Doch das stimmt nicht.
Eine Cup-Größe bemisst sich nicht danach, wie „groß“ eine Brust aussieht, sondern ausschließlich nach der Differenz zwischen Brustumfang und Unterbrustumfang. Die Größe des Cups hängt also immer vom Unterbrustband ab. Eine Frau kann deshalb sowohl ein kleines A-Cup als auch ein kleines E-Cup haben – abhängig davon, wie groß die Differenz zwischen Brust- und Unterbrustumfang ist. Viele Frauen wären überrascht, wie häufig Cupgrößen wie E, F, G oder H tatsächlich vorkommen, wenn korrekt ausgemessen wird.
Selbst ausmessen: So ermitteln Frauen ihre tatsächliche BH-Größe
Damit ein BH optimal sitzt, müssen zwei Maße richtig ermittelt und deren Differenz richtig eingeordnet werden. Vielleicht lässt Du Dir bei den Messungen helfen – das macht es einfacher.
Schritt 1: Unterbrustumfang messen
Das Maßband wird direkt unter der Brust waagerecht um den Körper gelegt. Gemessen wird enganliegend, aber ohne die Luft abzuschnüren. Beispiel: 84 cm Unterbrustumfang (eng gemessen)
Schritt 2: Brustumfang messen
Das Maßband wird locker über die stärkste Stelle der Brust geführt – meist auf Höhe der Brustwarzen. Beispiel: 97 cm Brustumfang (locker gemessen)
Schritt 3: Differenz berechnen
Brustumfang – Unterbrustumfang = Cup-Differenz | 97 cm – 84 cm = 13 cm Differenz
Schritt 4: Körbchengröße bestimmen
In Deutschland gilt als grobe Orientierung:
13 cm → Cup A
15 cm → Cup B
17 cm → Cup C
19 cm → Cup D
21 cm → Cup E
23 cm → Cup F
25 cm → Cup G
usw.
Beispiel: Differenz 13 cm → Cup A | Unterbrustband abgerundet auf 80 → 80A
Dieses Beispiel zeigt auch: Ein Cup A kann durchaus ganz unterschiedlich aussehen – je nachdem, ob es an einem Umfang von 65, 75 oder 90 cm gebunden ist.
Wichtiger Hinweis: BH-Größen in Deutschland sind nicht genormt
Ein wesentlicher Grund, warum so viele Frauen falsche Größen tragen: BH-Größen sind nicht einheitlich. Jeder Hersteller verwendet eigene Maßtabellen.
Das bedeutet: Wenn eine Frau bei Marke A die Größe 80G trägt, kann sie bei Marke B ebenso gut 75H oder 85F benötigen.
Ebenso bedeutet die Zahl 80 nicht, dass der Unterbrustumfang der Frau exakt 80 cm betragen muss. Viele Hersteller schneiden das Unterbrustband so, dass der BH aufgelegt ca. 80 cm misst – ungeachtet der Materialdehnung.
Eine Frau mit 90 cm Unterbrustumfang kann deshalb problemlos in ein 85er oder 80er Unterbrustband passen, wenn dieses ausreichend elastisch ist.
Warum das Unterbrustband entscheidend ist
Etwa 80 Prozent des Halts eines BHs kommen vom Unterbrustband – nicht von seinen Trägern. Daher sollte es:
fest, aber angenehm am Körper anliegen
parallel verlaufen
auf dem ersten Häkchen geschlossen werden (damit es enger gestellt werden kann, wenn das Material im Laufe der Zeit nachgibt)
Die Träger liefern nur etwa 20 Prozent des Supports. Sind sie zu stramm eingestellt, entstehen Druckschmerzen, Einkerbungen an den Schultern und Verspannungen – besonders bei großer Brust.
Passformen richtig erkennen: Das sollte ein gutsitzender BH leisten
Ein BH sitzt korrekt, wenn:
das Unterbrustband fest anliegt und nicht hochrutscht
der Mittelsteg am Brustbein anliegt
die Brust vollständig vom Körbchen und ggf. Bügel umschlossen wird
kein Brustgewebe aus dem Cup quillt
der Bügel nicht in die Brust drückt
die Träger nicht einschneiden oder rutschen
ca. zwei Finger flach zwischen Verschluss und Rücken passen
Gerade bei großer Oberweite ist die Passform entscheidend, um Rücken-, Schulter- und Kopfschmerzen zu vermeiden.
Unterschiedlich große Brüste? Kein Problem.
Viele Frauen haben von Natur aus unterschiedlich große Brüste. Die richtige Vorgehensweise lautet: Immer die größere Brust passend einmessen. Das kleinere Brustvolumen lässt sich anschließend mit einer leichten Trägereinstellung oder einem einsetzbaren Pad ausgleichen.
Wie oft sollte man sich ausmessen?
Mindestens einmal pro Jahr – denn der Körper verändert sich:
Gewichtsschwankungen
Schwangerschaft
hormonelle Veränderungen
Wechseljahre
Sport oder geänderte Lebensweise
Zusätzlich empfehlen sich professionelle Anproben in Fachgeschäften, die das Feintuning übernehmen.
Eine reale Erfahrung: Vom vermeintlichen 75C zur tatsächlichen Größe 70E
Eine Freundin war lange überzeugt, dass Cup D „schon riesig“ sei und sie deshalb seit Jahren zuverlässig 75C trage. Als ich sie fragte, wann sie sich zuletzt ausgemessen habe, wusste sie keine Antwort.
Wir gingen gemeinsam in ein Fachgeschäft und das Ergebnis war eindeutig: Ihre tatsächliche Größe ist 70E.
Diese Größe umschloss die Brust vollständig, das Unterbrustband gab Stabilität und die Belastung verlagerte sich weg von den Schultern. Ihr Kommentar danach: „Ich hätte nie gedacht, dass Cup E so normal aussehen kann.“
Fazit: Die richtige BH-Größe ist kein Luxus – sie verbessert Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden
Viele Frauen tragen zu kleine Cups und zu weite Unterbrustbänder – oft über Jahre. Gerade Frauen mit großer Brust oder großer Oberweite profitieren enorm davon, ihre tatsächliche Größe zu kennen und regelmäßig zu überprüfen. Ein richtig sitzender BH steigert Komfort, verhindert Schmerzen, unterstützt die Körperhaltung und sorgt für ein völlig neues Tragegefühl.
Wer seine Maße kennt und Passformregeln beachtet, sorgt nicht nur für bessere Unterstützung, sondern auch für ein neues Bewusstsein für den eigenen Körper.
Die Autorin: Ljubica Kramer, Gründerin von Cocotier Royal
Ljubica Kramer, Jahrgang 1983, gründete Cocotier Royal im April 2025 aus eigener Erfahrung mit der Herausforderung, als Frau mit großer Brust gutsitzende BHs und Bikinis zu finden. Die in Dortmund geborene Gründerin entwickelte eine exklusive Bademodenmarke für Frauen mit Umfanggrößen 60–80 und Cup D–K, die auf hochwertige Materialien, perfekte Passform und einen Anspruch von Klasse statt Masse setzt. Mit langjähriger Beschäftigung rund um Passform, Größen und Tragekomfort verfolgt sie das Ziel, Bademode neu zu denken und anders – vielleicht auch besser – zu machen als etablierte Hersteller.
Kontaktdaten: Ljubica Kramer | COCOTIER ROYAL
Website Hinweis: Der Cocotier Royal Online-Shop für Bademoden wird in Kürze verfügbar und verlinkt sein.