Im SWR Nachtcafé geht es um Menschen, die mit der Natur bzw. der Naturheilkunde verbunden sind. Die unterschiedlichen Blickwinkel werfen interessante Fragen auf.
Wieviel Natürlichkeit ist heute bei einer Geburt möglich?
Was ist mit Bienenluft gemeint?
Warum wird Homöopathie häufig mit Naturheilkunde „verwechselt“?
Wieviel Wirkung liegt im Reichtum des Gartens?
Wie können Schulmedizin und Naturheilkunde Hand in Hand gehen?
Durch die spannende Interaktion der Gäste untereinander und die individuellen Sichtweisen auf die heilende Kraft Natur, wird diese Talkshow zu einem empfehlenswerten Tipp. Mit verschiedenen, bisher sicherlich wenig bekannten Fakten, erscheinen viele Aspekte in einem ganz neuem Licht.
Die Gäste im Detail
Iris Hundertmark, Apothekerin
Susanne Krämer, Schamanin, Heilpraktikerin und Homöopathin
Prof. Dr. Jost Langhorst, Gastroenterologe und Arzt für Naturheilkunde
Hans Musch, Imker
Sarah Schmid, Mutter von acht Kindern
Sebastian Viellechner, zertifizierter Kräuterpädagoge
Der Reichtum von Mutter Natur
Der zertifizierte Kräuterpädagoge Sebastian Viellechner, auch bekannt als der Kräuterwastl, liebt und nutzt die Natur, um fit zu bleiben und seine positive Einstellung zum Leben zu behalten. Bereits in der Kindheit hat er den Reichtum des Gartens für sich genutzt und dadurch seine Selbstheilungskräfte aktivieren können. Er macht Führungen durch die Natur, um Interessierten sowohl die Heilkräfte der Pflanzen als auch die Erholung für den Geist nahe zu bringen.
Natürlich gebären
Sarah Schmid ist achtfache Mutter und ihr war es wichtig, ihre Kinder in einer natürlichen Umgebung zur Welt zur bringen. Nach der ersten anstrengenden Hausgeburt hat sie sich gut auf das zweite Kind vorbereitet – und es allein im Wald zur Welt gebracht. „Wenn mittlerweile 30% der Geburten per Kaiserschnitt durchgeführt werden, dann ist unsere moderne Geburtshilfe nicht in der Lage, Frauen zu einer natürlichen Geburt zu verhelfen.“
Heilende Bienenluft
Der leidenschaftliche Imker Hans Musch hatte bereits mit 12 Jahren seinen ersten Bienenstock. Nach einer Hirnhautentzündung hing sein Leben am seidenen Faden. Er stellte fest, dass er im Bienenhaus Linderung verspürte. Er konnte es kaum fassen, und führte weitere Testreihen durch. Daraus hat er eine Therapieform entwickelt, die sich auf viele Beschwerden positiv auswirkt.
Homöopathie vs. Apotheke
„Aus der Natur kommen gesunde Lebensmittel, mit Kräutern können viele Beschwerden gelindert werden und Homöopathie hat nichts mit Naturheilkunde zu tun“, das sagt zumindest die Apothekerin Iris Hundertmark. Zu ihrem Beruf gehört die Beratung, die nur auf Basis von belegbaren Daten möglich ist. Diese gibt es für Homöopathie mit den minimalen Wirkstoffanteilen jedoch nicht – eine C30-Potenz ist eine Dezillionen-Verdünnung, das ist eine 1 mit 60 Nullen. Sie hat sich entschieden, diese Produkte nicht anzubieten und hat dafür Umsatzeinbußen sowie einen Shitstorm in Kauf genommen.
Hand in Hand
Professor Dr. Jost Langhorst kommt von der integrativen Klinik in Bamberg, ist Internist und Arzt für Naturheilkunde. Er erlebt jeden Tag, wie hilfreich es für die Patienten ist, wenn Schulmedizin und die Naturheilkunde Hand in Hand arbeiten. Er ist froh darüber, dass die Naturheilkunde an Seriosität gewonnen hat.
Mein Weg ist kein Vorbild für Andere
Diagnose Brustkrebs, das erfuhr Susanne Krämer mit Mitte 30. Die Schamanin, ausgebildete Heilpraktikerin und Homöopathin setzte auf eine strenge Diät statt Schulmedizin, um den Krebs erfolgreich zu besiegen. „Ich bin kein Vorbild für andere, das war eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe.“ Heute kommen Hilfesuchende zu ihr, um Unterstützung für Seele und Psyche zu erhalten.
Zur Sendung
Das Video der Sendung ist leider nicht mehr verfügbar. (Anm. der Red.)
„Was isst man denn so in Korea?“, ist eine Frage, die ich ziemlich häufig zu hören bekomme. Ich liebe diese Frage übrigens sehr, dann kann ich endlich zu meinem Lieblingsthema kommen und ausschweifend über das schönste Thema der Welt sprechen – Essen!
Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten ist. Es kommt, wie so häufig im Leben, auf das Vorwissen des Fragenden an. So ähnlich wie die Frage „Ist Koreanisch eine schwierige Sprache?“. „Kommt drauf an, welche Muttersprache Du sprichst. Ein Japaner lernt Koreanisch sehr schnell, ein Deutscher eher nicht. Und das hat nichts mit Intelligenz zu tun.“
Dashima, Miyeok, Lotuswurzel & Co.
Viele Dinge, die in der koreanischen Küche selbstverständlich sind, sind hier im Westen völlig unbekannt. Zum Beispiel Dashima (getrocknete Alge, daraus wird meist eine aromatische Brühe gekocht), Miyeok (eine andere Alge, die gekocht gegessen wird), Lotuswurzel, Doenjang (fermentierte Sojabohnenpaste, ein wichtiges Würzmittel) und manchmal sogar Kimchi (das koreanische Sauerkraut). Entsprechend viele Erklärungen muss ich dann liefern.
Bei anderen Zutaten, Zubereitungen und Essensgewohnheiten gibt es noch vieles, womit Europäer fremdeln: „Tofu? Schmeckt nicht!“ oder „100 Gramm Fleisch pro Person, wie soll ich da satt werden?“ oder „So viel Gemüse? Gemüse esse ich nicht.“ „Lebendige Babyoktopusse?!?! Oh, mein Gott!!“ (Das mit den Babyoktopussen ist übrigens von mir…)
Aber ich will nicht nur meckern. Viele Europäer kennen sich mittlerweile ziemlich gut, wenn nicht sogar hervorragend mit der asiatischen und auch koreanischen Küche aus! Manchmal viel besser als ich. Sie schreiben sogar Bücher darüber und führen umfangreiche Foodblogs! Aber warum auch nicht. Nur, weil man keine koreanischen Vorfahren hat, bedeutet das ja nicht, dass man sich nicht für gutes Essen interessieren kann…
Reis ist immer dabei
Nun willst Du bestimmt wissen, was man denn in Korea so isst? Also, alles aufzählen kann ich jetzt nicht. Aber ich versuche es mal mit einem anschaulichen Beispiel: Morgens, mittags, abends gibt es eine Schale gekochten weißen Reis. Dazu eine Schüssel Suppe, gern mit gekochten Algen, Gemüse oder Kimchi. Aber natürlich auch mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten.
Banchan – wichtige Beilagen
Serviert werden außerdem jede Menge Beilagen, genannt Banchan, die in kleinen Schälchen auf den Tisch kommen und von denen sich jeder nach Herzenslust bedienen darf. Das sieht dann ein bisschen aus wie in einer spanischen Tapasbar und braucht jede Menge Platz und zahlreiche kleine Schüsselchen. Der Esstisch sollte also möglichst groß sein. Vergiss französische Bistrotische, die sind für Banchan völlig ungeeignet.
Banchan machen einen sehr wichtigen Teil der koreanischen Küche aus. Die meisten Koreaner empfinden ein Gericht als unvollständig, wenn es keine Banchan gibt. So als würde es Schnitzel mit Kartoffeln und Erbsen und Möhren ohne Schnitzel geben. Quasi unvorstellbar!
Vielseitig, auch vegetarisch oder vegan
Banchan sind häufig vegetarisch, wenn nicht sogar vegan. Das ist nicht nur besser für die Gesundheit, sondern auch für den Planeten und das Tierwohl. Verarbeitet wird fast alles, was der Boden so hergibt: Sojasprossen, Gurken, Rettich, Möhren, Tofu, Spinat, Salat, Kohl, Lotuswurzel, Auberginen, Zucchini, Adlerfarn und vieles mehr. Tomaten allerdings nicht, denn die gelten in Korea als Obst! Fleisch, Meeresfrüchte und Fisch werden eher selten als Banchan zubereitet, sondern bilden ein eigenes Hauptgericht, das zusätzlich serviert wird. In globalisierten Zeiten kann es durchaus auch mal ein paniertes Schnitzel sein…
Der Ursprung der vegetarisch-veganen Banchan geht übrigens auf den Einfluss des Buddhismus zurück. Zeitweise war Fleisch sogar offiziell verboten in Korea, daher entwickelte vor allem die koreanische Tempelküche zahlreiche schmackhafte vegetarisch-vegane Alternativen. Die Mönche und Nonnen mussten schließlich mit gutem Beispiel vorangehen und das geht nur, wenn das Essen gut ist. Ich glaube, das europäische Bier hat eine ähnliche Geschichte. Und das hat immerhin die ganze Welt erobert …
Meine Foodempfehlung
Meine drei koreanischen Foodempfehlungen für Dich:
1.Chinakohl – Kimchi
DAS koreanische Superfood. Eigentlich nichts anderes als fermentierter Chinakohl, der stark und dennoch raffiniert gewürzt ist. Sauer, scharf, aromatisch, herzhaft und frisch zugleich. Jede Familie hat ihr eigenes Geheimrezept. Aber auch asiatische Supermärkte verkaufen mittlerweile Kimchi. Nimm das aus dem Frischepack, nicht aus der Konservendose. Und iss Kimchi zu einer Schale weißen Reis! Ach ja, schön und schlank soll Kimchi übrigens auch machen!
2. Bibimbab
Lustiger Name, oder? Heißt aber nichts anderes, als „verrührter Reis.“ Eigentlich ein Resteessen, denn übriggebliebene Banchan werden in eine Schüssel weißen Reis gegeben und untergemischt. Dazu eine Sauce aus Gochujang (fermentierte Chilipaste) und ein Spiegelei als Topping. Kann man vegetarisch, vegan oder auch mit Fleisch zubereiten. Nur Fisch und Meeresfrüchte sind nicht üblich. Keine Ahnung, warum…
3. Bulgogi
Auch bekannt als „Korean BBQ.“ Mariniertes Fleisch wird direkt am Tisch gegrillt, zusammen mit Reis und Banchan in ein frisches Salatblatt gewickelt und direkt aus der Hand gegessen. Also eine koreanische Mischung aus Grillen, Raclette, Fajitas und Fingerfood. Sehr gesellig und natürlich sehr lecker! Gesund sowieso, weil auch hier Banchan die heimliche Hauptrolle spielen.
Die Autorin: Sun-Mi Jung, Miss Seoulfood
Sun-Mi Jung wurde 1974 in Waltrop/NRW geboren und lebt heute in Bochum. Sie arbeitet als Pressereferentin für einen Wohlfahrtsverband in Recklinghausen und kocht gern (deutsch, koreanisch, japanisch, orientalisch, italienisch). Sie selbst isst gern (alles!), liest ebenfalls gern – vor allem Kochbücher und schreibt sehr gern, am liebsten übers Essen.Wenn Du mehr über Sun-Mi erfahren möchtest, kannst Du auf ihrer Ihre Website: Miss Seoulfood schauen, die Facebook-Seite liken oder auf Miss Seoulfood auf Instagram folgen.
„Gesundheit ist lebenswichtig“ – so lautet die Überschrift des Onlinekongresses „women & health“, der am Samstag, 05.09.2020 veranstaltet wird. Die Teilnahme ist kostenfrei und gibt – nicht nur Frauen – spannende Perspektiven, interessante Blickwinkel und hilfreiche Tipps rund um das lebenswichtige Thema „Gesundheit“. Über 20 Expert:innen geben vielschichtige Einsichten, die die Zuhörer in die Lage versetzen, aktuellen Belastungen entgegenzuwirken und präventiv agieren zu können.
Zwei Tage lang stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Video-Module nach der Anmeldung kostenfrei zur Verfügung. Die Veranstaltungen starten um 11 Uhr mit drei Live-Webinaren. Das gesamte Programm kann auf der Website von Women & Work heruntergeladen werden.
Kostenfreie Anmeldung für Teilnehmer:innen des Onlinekongresses „women & health“
Die Anmeldung ermöglicht den Teilnehmer:innen die kostenfreie Teilnahme am 05. + 06.09.2020, so dass ausreichend Zeit für die vielfältigen und spannenden Themen zur Verfügung steht. Bei zeitlicher Verhinderung an diesen beiden Tagen kann der Zugang zu allen Aufzeichnungen für einmalig EUR 29,00 erworben werden. Dieser steht ab dem 07.09.2020 zur Verfügung.
Wir vom Redaktionsteam empfehlen diese Veranstaltung und wünschen allen Interessierten neue spannende Erkenntnisse beim Onlinekongress „women&health“. Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr auf der Website vom Onlinekongress „women & health“.
Die australische Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt hat mit ihrem Dokumentarfilm „Embrace – Du bist schön!“ den Zahn der Zeit getroffen. Sie hat gelernt ihren Körper zu lieben, auch wenn er nicht perfekt ist.
Die meisten Frauen sind mit dem eigenen Körper unzufrieden.
91 Prozent aller deutschen Frauen sind laut einer aktuellen Studie unzufrieden mit ihrem Körper. Auch Taryn Brumfitt hasste ihren Körper und wollte nach dem dritten Kind wieder wie vorher aussehen. Nachdem sie sich im letzten Moment gegen eine Schönheits-OP entschieden hatte, stellte sie ihre Ernährung um und trainierte bereits morgens um 5 Uhr, um ihr Ziel zu erreichen. 15 Wochen später stand sie mit der perfekten Bikini-Figur auf der Bühne eines Bodybuilding-Wettbewerbs – und war unglücklich. Auch die anderen Teilnehmerinnen waren unzufrieden mit ihrer Figur und sie dachte: „Wie soll dann irgendwer mit dem eigenen Körper glücklich sein?“
Sie änderte ihren Lebensstil, aß gesunde Sachen und trainierte weniger. Ihr Körper veränderte sich wieder, doch sie fühlte sich wohl und begann, ihren Körper zu lieben.
Nachher-Vorher Foto von Taryn Brumfitt
Schönheitsideale gibt es nur im Computer.
Ein Gespräch mit Freundinnen zum Thema „Körperbild“ bewog sie, ein Nachher-Vorher-Foto in den sozialen Medien zu posten. Es ging viral und über 100 Mio. Menschen haben das Bild gesehen. Unzählige Reaktionen rückten das Problem in den Fokus der breiten Masse und machten ihr deutlich, dass das Thema viel weitreichender ist, als sie vermutet hatte. Zwei Monate reiste Taryn um die Welt, um sich mit anderen Menschen darüber auszutauschen. Sie zeigt im Film, dass es nicht darum geht, seinen Körper auf das Aussehen zu reduzieren und macht deutlich, dass es die Model-Figuren nur im Computer gibt. Sie zeigt die Vielfalt und die Einzigartigkeit der Menschen.
Wir finden den Film inspirierend, er hat unseren Blick auf den eigenen Körper verändert – und das macht den Dokumentarfilm „Embrace – Du bist schön!“ (erhältlich zum Ausleihen bei Youtube) aus dem Jahr 2017 in unseren Augen empfehlenswert.
Ein Scheidenpilz ist nicht ungewöhnlich: Schätzungsweise 75 % der Frauen machen unabhängig vom Alter mindestens einmal in ihrem Leben Erfahrung mit dieser Erkrankung. Ein Scheidenpilz äußert sich häufig mit Juckreiz und Brennen im Intimbereich. Lesen Sie in diesem Artikel, was Sie für eine Linderung der Symptome tun können.
Die gesunde Vaginalflora besteht aus einem Gemisch verschiedener Bakterien. Darunter sind ungefährliche Milchsäurebakterien, Mykoplasmen, einige Streptokokken und der Hefepilz Candida albicans. Der pH-Wert in der Scheide liegt zwischen 3,8 und 4,4 und befindet sich damit im sauren Bereich. Die Einnahme von Medikamenten, Infektionen, ungesundes Essen oder auch hormonelle Veränderungen können das saure Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht bringen und ein erhöhtes Pilzwachstum begünstigen.
Juckreiz und Brennen: Symptome eines Scheidenpilzes
Anfänglich können erste Symptome wie Juckreiz und Brennen im Vaginalbereich auftreten. Weitere Anzeichen wie Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Sex können ein Hinweis auf einen Scheidenpilz sein. Er entsteht durch die übermäßige Vermehrung des Candida-Pilzes, der mit einem weißlich krümeligen Ausfluss einhergeht.
Hausmittel: Helfen Joghurt, Apfelessig & Co. gegen den Scheidenpilz?
Mit den Hausmitteln ist es so eine Sache. Nicht immer sind die Methoden erfolgsversprechend oder gar wissenschaftlich belegt. Sehr weit verbreitet ist die Meinung, dass Naturjoghurt in der Vagina zur Heilung beiträgt und für Linderung der Beschwerden sorgt. Doch Mediziner raten davon ab, da die Behandlung ins Gegenteil umschlagen kann. Auf diese Art gelangen zusätzliche Bakterienstämme in die Vagina, die das vorhandene Ungleichgewicht noch verschlimmern.
Der Einsatz von Apfelessig als Sitzbad ist ebenso umstritten, doch auf Basis einer Trink-Kur stärkt er das Immunsystem. Apfelessig punktet mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen, wie z. B. Beta-Carotin, Folsäure, Vitaminen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Natrium, Schwefel und Zink und trägt zur körperlichen Genesung bei.
Ein Sitzbad mit Kamille lindert den Juckreiz und ist entzündungshemmend. Die Erkrankung wird damit nicht behandelt, jedoch ist die schmerzlindernde Wirkung entspannend. Dazu wird ein 30-minütiger Aufguss von 50 – 100 gr. Kamillenblüten mit 500 ml kochendem Wasser vorbereitet und dem Badewasser zugegeben. Die Temperatur sollte max. bei 38° Celsius liegen und eine Dauer von zehn Minuten nicht übersteigen.
In der Apotheke gibt es rezeptfreie Mittel, die bei einem Scheidenpilz hilfreich sein können. Angefangen von Kombipräparaten, die aus Vaginaltabletten und einer Creme für den äußeren Genitalbereich bestehen, über Zäpfchen mit Milchsäurebakterien bis hin zur Unterstützung durch die Einnahme von Schüssler Salzen. Nutzen Sie am besten die Fachkompetenz vor Ort und lassen Sie sich beraten.
Arztbesuch nicht zu lange aufschieben
Bei wiederholtem Auftreten der Symptome solltest Du auf jeden Fall eine ärztliche Praxis aufsuchen. Auch die Veränderung des weißlichen oder transparenten Ausflusses in der Konsistenz, in der Farbe oder des Geruchs sollte Dich bewegen, ein:e Gynäkolog:in zu konsultierten. Übel riechender Ausfluss kann auf eine bakterielle Infektion hinweisen. Eine Untersuchung ist dann notwendig, um die richtigen Medikamente verabreichen zu können, die das Gleichgewicht des Vaginalmilieus wiederherstellen kann.
Weitere Informationen zum Thema
Weitere Informationen zu diesem Thema findest Du im Internet unter den folgenden Links: