Inkontinenz nach der Geburt

Inkontinenz nach der Geburt

Der wichtige Moment im Leben einer Frau und seine unkontrollierbaren Folgen: Durch den natürlichen Geburtsvorgang werden häufig Beckenbodenschäden verursacht, jede 10. Frau ist davon betroffen. Die Folge ist Inkontinenz, der nicht kontrollierte Abgang von Harn oder Stuhl. Nach der Entbindung sollen Rückbildungsübungen dafür sorgen, dass u. a. die Beckenbodenmuskulatur wieder funktionsfähig wird, um die Folgen der Inkontinenz abzumildern.

Für bessere Voraussetzungen kann in den ersten Wochen der Schwangerschaft oder bereits im Vorfeld gesorgt werden, wenn Frauen diese – für das Selbstbewusstsein so wichtige – Muskelgruppe bereits gezielt ansteuern können und aufbauen. Der Beckenboden ist ein vielschichtiges Muskelsystem, das an den Beckenknochen „aufgehängt“ ist und die inneren Organe sowie das neu entstehende Leben an Ort und Stelle hält.

Im Beitrag des WDR vom 18.05.2020 (leider nicht mehr verfügbar) wird deutlich, dass selbst die bewusste Entscheidung für einen Kaiserschnitt das mögliche Auftreten der Inkontinenz nicht verhindern kann. Wie eine in Norwegen durchgeführte Studie mit 15.000 Frauen im Umkehrschluss belegt, stellt bereits die Schwangerschaft ein Risiko für den späteren Kontrollverlust dar. Die hormonelle Veränderung des Bindegewebes oder eine schlecht eingestellte Zuckererkrankung sowie das zusätzliche Gewicht des Kindes wirken sich auf die Elastizität der Beckenbodenmuskulatur aus. Der Anstieg der von Inkontinenz betroffenen Frauen in den letzten 20 Jahren kann mit den höheren Geburtsgewichten der Säuglinge in Verbindung gebracht werden. Während damals Kinder zwischen 3.000 Gramm und 3.200 Gramm auf die Welt kamen, liegt ihr Gewicht heute bereits zwischen 3.600 Gramm und 4.000 Gramm – und die Tendenz ist steigend.

Den kompletten Bericht mit weiteren Details findest Du leider nicht mehr in der WDR Mediathek.

Weiterer Link:

ARD Mediathek, Das Erste – „Sportsfreundin – Was uns wirklich bewegt“ vom 02.08.2023: Sport nach der Geburt (2) – (verfügbar bis 09.11.2027)

Natürliche Mittel gegen Darmbeschwerden

Natürliche Mittel gegen Darmbeschwerden

Durch zu üppiges, fettiges oder zuckerhaltiges Essen können Verdauungsbeschwerden auftreten. Die Gesundheit leidet unter einem auf Hochtouren arbeitenden Darm. Die Auswirkungen erstrecken sich von Blähungen (Flatulenz) über Krämpfe bis zu Verstopfung oder Durchfall. Hausmittel sind ein gesunder und natürlicher Ansatz, um die Beschwerden zu lindern und zu einem besseren Körpergefühl beizutragen.

Körperbewusste Unterstützung des Darms

Mit einer manuellen Bauchmassage kann die Darmtätigkeit unterstützt und die beanspruchte Muskulatur entspannt werden. Eine Anleitung zu einer Bauchmassage findest Du unter https://www.netdoktor.de/therapien/bauchmassage/. Vorbeugend können verdauungsfördernde Gewürze wie Kümmel, Anis, Majoran oder Koriander in der Nahrungszubereitung verwendet werden, um dem Körper die beste Ausgangsbasis zu bieten.

Mit Wärme und Heilpflanzen gegen Blähungen

Wärme wirkt entspannend auf den Darmtrakt: Eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen und etwas Ruhe kann bereits für Entlastung sorgen. Eine gestreckte Körperhaltung bewirkt, dass sich der Nahrungsbrei im Darm ohne äußere Einschränkung fortbewegen kann. Auch eine Zubereitung von Tee aus verschiedenen Heilpflanzen sorgt für die Linderung bei schmerzhaften Blähungen.

Dill beinhaltet ätherische Öle und hat eine wohltuende Wirkung auf den Darmtrakt. Vitaminreich und mit vielen Nährstoffen wie Kalium, Schwefel und Natrium versehen, ist er jedoch nicht jedermanns Geschmack. In diesem Fall ist ein Tee aus zerstoßenen Dillsamen eine Variation. Ein bis zwei Teelöffel mit kochendem Wasser aufgießen, zehn Minuten ziehen lassen, danach abgießen und zweimal täglich trinken. 

Verstopfung mit der richtigen Nahrung vermeiden

Mit dem Essen von Äpfeln werden dem Körper viele Ballaststoffe und Enzyme zugeführt. Diese beugen dem Völlegefühl oder der Verstopfung vor. Fehlt bei einer ballaststoffreichen Ernährung die Zufuhr von Flüssigkeit, muss der Darm jedoch Schwerstarbeit leisten. Täglich sollten ca. zwei Liter Wasser, Mineralwasser oder Tee getrunken werden.

Ein langsam arbeitender Darm kann mit dem Trinken von einem Glas Wasser auf nüchternen Magen (direkt nach dem Aufstehen) angeregt werden und eine Bauchmassage vor dem Aufstehen kann für mehr Schwung sorgen.

Durchfall natürlich stoppen

Bei Durchfall ist es wichtig, dass der Wasser- und Salzverlust des Körpers ausgeglichen wird. Das ist mit dem Trinken eines halben Liters abgekochten Wassers möglich, angereichert mit einem halben Teelöffel Salz und fünf Teelöffeln Zucker. Ist ein Hungergefühl vorhanden, sind Möhren ein bewährtes Mittel gegen Durchfall. Als Suppe zubereitet, entstehen bei Kochen Zuckermoleküle, die von den Bakterien für Darmrezeptoren gehalten werden. Dadurch docken sie an den Zuckermolekülen an und werden mit diesen ausgeschieden.

Weitere Möglichkeiten sind gekochte Kartoffeln, die Kalium beinhalten und geriebene Bananen, die zusätzlich Magnesium liefern können, da die Nährstoffe mit dem Durchfall aus dem Körper geschwemmt werden.

Prophylaxe: Bewegung und sorgfältiges Kauen

Die bekannten Grundlagen sollten nicht unerwähnt bleiben. Der sogenannte Verdauungsspaziergang hat definitiv seine Berechtigung, denn regelmäßige Bewegung unterstützt die körperlichen Stoffwechselprozesse und bringt Schwung in den Tag und in den Darm.

Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte ebenso geachtet wie der Genuss des Essens zelebriert werden sollte, denn eine gut gekaute Mahlzeit erspart dem Darm viel mühsame Arbeit und dem Körper die damit einhergehenden Beschwerden.

Womit hast Du gute Erfahrungen gemacht?
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Gesund und munter trotz „Nein!“

Gesund und munter trotz „Nein!“

Was ist nur mit mir los? Diese Frage taucht auf, wenn man sich in der Wir-bleiben-Zuhause-Zeit selbst zuhört. Das häufig ausgesprochene „Nein“ soll eine Struktur erschaffen und neue Wege in eng gewordenen Lebensräumen bieten, die sich in Corona-Zeiten für viele Menschen nur auf Wohnung, Haus und ggf. noch den Garten erstrecken.

Familiäres Leben in der Corona-Krise

Die gesamte Situation der Quarantäne, fehlende Freiräume durch Kontaktbeschränkungen und nur wenige Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen, kosten uns viel Energie und Kraft. Im ungünstigen Fall schwächen wir damit unser Immunsystem, ohne es zu bemerken.

Mit einem „Nein“ werden Kinder in ihre Schranken gewiesen und störungsfreie Zeiten im Homeoffice gesichert. Im Leben vor Corona positiv eingestellt, kommt man jetzt an seine Grenzen. Gefühlte Abgründe tun sich auf und fordern uns auf, Anlauf zu nehmen und loszuspringen. Der eigene Anspruch, alles gut bis perfekt zu managen, lässt den Wunsch nach mehr Leichtigkeit und einem Trampolin auftauchen.

  • Nein, ich muss jetzt arbeiten.
  • Nein, es gibt nicht schon wieder Spaghetti.
  • Nein, ich habe jetzt keine Zeit, mit dir zu spielen.
  • Nein, die Bügelwäsche ist noch nicht fertig.
  • Nein, der Fernseher bleibt aus, mal doch ein Bild.
  • Nein, ich kann mich jetzt nicht um die Kinder kümmern, mach Du das bitte.
  • Nein, es gibt nichts zu Naschen, das Essen ist gleich fertig.
  • Nein, erst werden die Hausaufgaben gemacht.
Nein-sagen macht müde und schwächt das Immunsystem
Erschöpftes Herz und Immunsystem

Das „Nein“ kostet Kraft und zerrt an der Gesundheit

Das „Nein“-sagen ist eine Reaktion auf diese eine Forderung und kostet uns richtig Kraft. Wir lehnen die vorgeschlagenen Dinge ab, um den Tagesablauf oder die Struktur aufrecht zu halten. „Nein“ heißt es außerhalb der Familienzeit, wenn der Schreibtisch ruft und der Krise zum Trotz der Laden laufen muss. Über den Tag verteilt, wird der Akku leerer und das Nervenkostüm dünner.

Kontaktbeschränkungen verhindern das gemeinsame Spielen und Austoben der Kinder. Die ganze Aufgedrehtheit bleibt in der Familie und wenn es rausgeht, bleibt die Konstellation bestehen. Familienzeit bedeutet: „Ja, wir machen etwas.“ Ob Fahrrad gefahren, spazieren gegangen oder gespielt wird: Arbeit und Haushalt werden hinten angestellt und der Fokus liegt auf Spaß und Abwechslung. 

Doch wie lässt sich verhindern, dass uns die Negativität am Abend müde, schlapp oder genervt sein lässt?

Veränderung für ein besseres Immunsystem

Was ist der Grund der Frage, auf die ein „Nein“ geantwortet wird? Wurde sie aus Langeweile gestellt und die Forderung von Aufmerksamkeit steckt dahinter? Dann suchen Sie nach einer Antwort ohne ein „Nein“ zum Ausdruck zu bringen, z. B. mit einer kleinen Aufgabe wie einem Rätsel oder einer Denksportaufgabe. Oder di

Bei anderen Fragen kann ein „Nein“ aufgeweicht – also der Kraftaufwand reduziert – werden. „Ich sitze jetzt noch bis um 15 Uhr am Schreibtisch, danach machen wir …“ Konkret benannte Zeiten sind hilfreich und sorgen für Verständnis, wenn man sich an seine Zusagen hält.

Auch feste Essenszeiten bieten eine Struktur im Alltag. Wir essen um 13 Uhr und um 18 Uhr, Frühstück gibt es um 8 Uhr. Das „Nein“ wird durch den Satz ersetzt: „Schau mal auf die Uhr“ oder „Such dir aus, was wir nach dem Mittagessen zusammen spielen wollen.“

Genug Energie für eigene Ideen
Fröhliche Familie

Dass die Situation für alle Beteiligten anstrengend ist, steht außer Frage. Verständnis und gegenseitiger Respekt helfen ebenfalls dabei, nicht gleich ein „Nein“ rauszugeben, sondern mit einem „Ja, das machen wir um … Uhr“ zu antworten und sich dann auch mal auf neue Ideen einzulassen.

Suchst Du nach weiteren Möglichkeiten, aus dem müde machenden „Nein“ herauszukommen. Dann hast Du am Abend noch genügend Energie, um Dich mit schönen Dingen zu beschäftigen und diesen Freiraum vollumfänglich genießen zu können. So bleibst Du in Deiner Kraft und sorgst für ein stabiles Immunsystem – für Deine Gesundheit.

Schreib uns Deine Fragen, Ideen oder Lösungen gern in die Kommentare. Wir werden kurzfristig darauf antworten.

Yoga für Frauengesundheit

Yoga für Frauengesundheit

Ein Gespräch mit Yoga-Lehrer Michael Polte

Michael Polte gehört zu Deutschlands bekanntesten Fitness- und Personal-Trainern. Für unser Magazin frauengesundheit.life hat er uns das Thema Yoga näher gebracht.

Hallo Michael, schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast, unseren Leser:innen einige Fragen zum Thema Yoga zu beantworten. Fangen wir vorne an: Wie bist Du zum Yoga gekommen? 

Tatsächlich habe ich einen äußerst sportiven Hintergrund, bei dem lange Zeit Höchstleistungen in einem professionellen Bereich gefordert wurden. Erst mit 30 Jahren kam ich erstmals mit Yoga in Berührung und stellte fest, dass Yoga neben der körperlichen Forderung vor allen Dingen eine mentale Anforderung darstellte, die mir sehr gut tat. Zu diesem Zeitpunkt fing ich an, regelmäßiger Yoga zu machen und seit ca. zehn Jahren biete ich – inzwischen in verschiedenen Ländern weltweit – eigene Yoga-Kurse an. 

Kannst Du kurz zusammenfassen, welcher Mehrwert durch ein Yoga-Training entsteht? 

Yoga ist ein wirklich großartiger Weg, fit zu werden oder fit zu bleiben. Insbesondere Menschen, die noch nie Yoga gemacht haben, werden überrascht sein, wie vielfältig und fordernd diese Art des Trainings ist. Je nach Art, z. B. Vinyasa- oder Hatha-Yoga, kann es eine dynamisch-kraftvolle Einheit oder auch eine ruhige, fast meditative Stunde werden. Zudem kann man als Yoga-Lehrer ganz gezielt bestimmte Muskelgruppen innerhalb der Stunde ansteuern. In jedem Fall – und dies ist ein Mehrwert, den so kaum ein anderer Sport bietet – ist es ein mentales Einlassen auf sich selbst. Man wird ruhiger, konzentrierter, sich selbst-bewusster! 

Das klingt sehr spannend und erstrebenswert. Welche Gründe bewegen Deine Teilnehmer:innen zusätzlich, diesen Sport auszuüben? 

Das ist ganz unterschiedlich: Einige Teilnehmer:innen wünschen sich, mehr Flexibilität zu erreichen, wollen die Muskulatur kräftigen oder einen neuen Trainingsreiz zu einem anderen Training setzen. Die meisten Teilnehmer:innen kommen jedoch, weil es eine ruhige Trainingsform ist, bei der sie sich auf sich, die eigene Atmung und Haltung konzentrieren können.   

Zum Thema Beckenboden gibt es bekanntlich spezielle Angebote. Wie wirkt sich Yoga auf diesen Bereich aus? 

Zunächst sollte man hier vorab stellen, dass sich der Beckenboden in der Körpermitte befindet und den Übergang zwischen Unterleib und Oberkörper darstellt. Nicht nur im Yoga kommt diesem Bereich also bei Frauen und Männern (!) zentrale Bedeutung zu und sollte gut, idealerweise mehrmals in der Woche, trainiert werden. 

Yoga kann hier auf unterschiedliche Art Einfluss nehmen: Eine bessere Beweglichkeit öffnet Blockierungen und schafft Verbindung zwischen den oberen und unteren Körperteilen; ein durch Kräftigungsübungen gestärkter Beckenboden stabilisiert den Körper. Die ist nicht nur für z. B. Leichtathlet:innen und Jogger:innen interessant, sondern jede:r profitiert erkennbar davon: Die eigene Haltung ist aufrechter, die Bewegung elastischer; Rückenschmerzen werden reduziert. Zudem wirkt Beckenbodentraining als Prophylaxe gegen Blaseninkontinenz, lindert Knie- und Hüftprobleme und fördert eine veränderte Wahrnehmung im Liebesspiel! 

Welche Rückmeldungen bekommst Du in Deinen Kursen und Veranstaltungen? 

Die Teilnehmer:innen erleben das Yogatraining als körperlich fordernd, sind aber vor allen Dingen wiederkehrend begeistert vom Resultat in Bezug auf innere Ruhe. Einige Teilnehmer berichten hier von einer „Tiefenentspanntheit“ und dem Wunsch, gleich liegen bleiben zu können. Die tiefe Entspannung geht bei einigen, seltenen Fällen soweit, dass hier in der Phase der Tiefenentspannung zum Ende der Stunde Tränen der Entspannung fließen. 

Das ist sehr beeindruckend und lädt zum Ausprobieren ein. Daher direkt die letzte Frage: Wo kann man Dich live bzw. persönlich erleben? 

Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie finden aktuell keine Yoga-Kurse statt (Anm. d. Red.: Stand März 2020). Grundsätzlich aber biete ich im Sommer nahezu wöchentlich ein bis zwei Einheiten am Phönix-See in Dortmund an – kostenfrei! Die nächsten Events finden dann ab Anfang Juli in Thailand, ab Mitte Juli auf den Malediven und im Oktober in Marokko statt. Diese Events sind allerdings kostenpflichtig! 

Geplant sind zudem noch einige Eventtermine in Kooperation mit dem Dortmunder U. Hier sollen ebenfalls einige ausgesuchte Yogatermine auf der Außenterrasse des U mit Blick über Dortmund stattfinden. 

Michael, herzlichen Dank für den Einblick, den Du unseren Leser:innen gegeben hast. Die Interessierten finden alle Termine und weitere Infos zu Deinen Events via Instagram oder per Facebook.

Michael Polte gehört zu den bekanntesten Fitness- und Personal-Trainern in Deutschland.

Als vielschichtig ausgebildeter Trainer und Top-Motivator entwickelt Michael Polte spezielle Trainingskonzepte für gesonderte Zielgruppen und hilft im 1:1-Training Stars und Sternchen, ihre Ziele punktgenau zu erreichen. 

Verschiedene seiner Fitnesskonzepte wurden bereits im deutschen, schweizerischen und österreichischen Fernsehen einem breiten Publikum vorgestellt; in Buchform wurden ebenfalls einige seiner Sportkonzepte – u. a. Fit mit Baby, Hofmann-Verlag; Fit PRO Golf, Elsevier-Verlag – veröffentlicht. 

Zudem bietet er in zahlreichen Ländern eigene Sport- und Yoga-Events an und bietet so Einsteigenden und ambitionierten Freizeitsportler:innen die Möglichkeit, an verschiedenen und energiegeladenen Sportkursen oder an seinen entspannend-meditativen Yoga-Einheiten im Urlaub teilzunehmen. 

Fotorechte: Alle Aufnahmen Copyright Michael Polte.