Entschlossen den eigenen Weg gehen und auch bei sich bleiben, wenn es mal schwierig wird: Dafür braucht es Selbstbewusstsein und Mut.
Auf meinen sozialen Plattformen LinkedIn und Instagram habe ich Frauen vorgestellt, die mutig ihrer Eingebung folgten und die Veränderungen der letzten Zeit als Chance wahrgenommen haben, das eigene Ich neu zu starten. Denn Veränderungen, vor allem die von außen, bedeuten erst einmal Chaos in unserem wohlgeordneten Kosmos. Sie treffen uns meist unvorbereitet, unerwünscht und heftig. Wir landen dann im Schleudergang des Schicksals und brauchen eine Zeit, um festzustellen, wo oben und unten ist – und ob wir das gut finden.
Deshalb ist es wichtig, mutig und zuversichtlich mit neuen Konzepten in die Zukunft zu blicken. Hinsehen, Verantwortung übernehmen. Eintreten für andere und für das eigene Leben. Das erfordert Mut und Selbstvertrauen. Dazu möchte ich mit meiner Aktion „Starke Frauen“ in den sozialen Medien ermutigen.
Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, folge mir in den Social-Media-Kanälen oder hinterlasse mir einen Kommentar.
Herzliche Grüße
Martina Piel
Die Autorin: Martina Piel, Marketing im digitalen Zeitalter
Die Marketing-Welt wird nicht einfacher, sondern vernetzter, schneller, mobiler, komplexer. Internet, Smartphone, Tablets, virales Marketing, Social Media, Augmented und Virtual Reality: Ich bin auf Augenhöhe mit den digitalen Medien und Technologien. Die Entwicklung markt- und wettbewerbsgerechter Strategien sowie die Gestaltung starker Kommunikationsstrategien gehören seit über 15 Jahren zu meinen Kernkompetenzen.
Kontaktdaten:
Dipl.-Kommunikationswissenschaftlerin Martina Piel W-Kommunikation Marketing im digitalen Zeitalter
Im Englischen heißt es klangvoll „How NOT to undress each other with glances“, aber genau das ist völlig üblich, egal wo ich hinschaue. Und sehr stabil argumentiert. Aber Hand aufs Herz – wie kann etwas normal sein, das sich schon auf den ersten Blick schräg anfühlt? Woher kommt das? Was macht es mit uns? Ich habe es aus meinem Leben verabschiedet. Wohin?
Schönheit – was ist das?
Wir alle haben einen eingebauten Sinn für Schönheit und Ästhetik. Wir sind im Besonderen berührt, wenn Menschen ihre Schönheit mit uns teilen. Und hier beginnt das Missverständnis: Was ich meine, sind die Momente, in denen Andere uns zeigen, wie sehr sie für eine Sache brennen. Wenn sie voller Hingabe Musik machen, tanzen oder mit ihren Kindern spielen. Auch ein Blick voller Staunen und eine Begegnung kann uns berühren. Wenn Andere uns teilhaben lassen, ob bewusst oder unbewusst, dass sie gerade mit vollem Herzen dabei sind. Dann erinnern wir uns: Das (!) ist Schönheit.
Mensch und Kunst – ein Unterschied
Nochmal zurück zu den Blicken. Wenn Dich jemand von oben bis unten mit seinen Blicken regelrecht auszieht: Wie fühlt sich das an – zumal, wenn es ungebeten geschieht? Viele Menschen haben verstanden, dass es der eigenen Energie zuträglich ist, sich an Schönem zu erfreuen. Oh, ja. Das gilt für Kunst und für besondere Orte gleichermaßen. Gilt das auch für den Menschen?
Einladung: Teile Deine Schönheit
Jetzt kommt der Perspektivwechsel. Dies ist eine Einladung an Dich, ja, genau Dich. Eine Einladung, Deine eigene Schönheit zu finden und sie zu teilen. Und wenn Dich das nächste Mal jemand von oben bis unten taxiert: Schau ihn von unten nach oben an, schau in seine Augen. Und staune. Über Dich und über ihn. Schau, ob Du mehr sehen kannst, als einen Menschen, der vielleicht erst noch lernen darf, Energie aus dem zu schöpfen, wofür sein Herz brennt. Und wenn es gänzlich unangenehm ist, geh einfach weg.
Finde in Dir, was Dich staunen lässt.
Herzliche Grüße
Monika Schilling
Die Autorin: Monika Schilling, Coachin und Controllerin
Das Leben mit jedem Atemzug leben – das tue ich. Meistens jedenfalls. Manchmal bin ich ungeduldig. Und wenn ich in einer Sackgasse stecke … dann probiere ich, die Aussicht zu genießen.
Ich blicke dankbar auf über zehn Jahre Controlling-Expertise zurück. Heute bin ich selbständige Coachin. Allen Widrigkeiten zum Trotz und sehr lebendig. Meine Vision sind Organisationen und (Beziehungs-) Systeme, die uns glücklich machen. Und ich betrachte es als Geschenk – gesellschaftliche, familiäre, organisatorische, religiöse – Rahmenbedingungen immer wieder neu zu gestalten. Es sind Humor, Mut und selbstbestimmte Disziplin, die mich in meinem Tun begleiten. Und es trägt mich der liebevolle, ganzheitliche Blick auf das, was DICH staunen lässt.
Kontaktdaten und Verlinkungen:
Dipl.-Kff. Monika Eleonore Schilling DiePotentialEntfalterin Coachin aus Bochum E-Mail Website
Erfahrungen & Impulse einer Polizistin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
Grundsätzlich betrachtet ist Angst immer eine vorweggenommene Zukunft, in der wir – gelinde gesagt – befürchten, nicht gut wegzukommen.
Formen der Angst
Die verschiedenen Angstformen kann man in drei große Bereiche aufteilen.
Die spezifische Angst
Da ist die spezifische Angst vor etwas, auch Phobie genannt. Die Angst vor Hunden, Spinnen oder großen Plätzen. Auch die Angst vor Corona als Krankheit ist eine solche Angst.
Die generalisierte Angst
Die generalisierteAngstform bedeutet, dass ich anfange Gedankenketten zu bilden. Am Beispiel von Corona wäre es eben nicht nur die Angst vor Corona als Krankheit. Sondern auch die Angst vor dem damit einhergehenden Arbeitsplatzverlust. Als nächstes kommen Gedanken über den sozialen Abstieg nach dem Verlust der Arbeit, meine Freunde würden mich verlassen, ich müsste mein Auto verkaufen, was mich zusätzlich zum Außenseiter machen würden. Dann könnte ich meine Wohnung nicht mehr halten und lande unter einer Brücke oder zumindest völlig krank, einsam und alleine als Harz IV Empfänger in einer 25qm Plattenbau-Wohnung. Von Hölzchen auf Stöckchen kommen wir und finden uns letztendlich in einer dramatischen Endvorstellung wieder.
Panikattacken bei generalisierten oder spezifischen Ängsten
Als ist dies nicht schon genug, können zusätzlich noch Panikattacken auftreten.
Das Gemeine daran ist, dass diese scheinbar aus dem Nichts kommen und Dich glauben lassen, dass Du die nächsten Minuten nicht überlebst. Notarzteinsätze sind bei solchen Anfällen nicht unüblich und das ist – gerade am Anfang – auch gut so. Lieber einmal zu viel als zu wenig, ist meine persönliche Meinung.
Das im Anschluss genaue Untersuchungen bei den zuständigen Ärzten folgen müssen, versteht sich von selbst. Doch oft ergibt die Diagnose, dass der Auslöser rein psychisch ist. Diese Attacken können sich auf eine generalisierte oder eine spezifische Angst „draufsetzen”, doch leider gibt es sie auch als Singleversion.
Aktuell schürt Corona zum Beispiel viele Angsterkrankungen enorm, weil die damit einhergehenden Befürchtungen alle drei Angstformen „bedienen“ und uns zusätzlich alltägliche Ablenkungen und soziale Kontakte fehlen.
Ein Weg aus den Ängsten
„Gibt es überhaupt einen Weg für mich da raus?“ Die gute Nachricht lautet: „Natürlich”.
Ängste sind immer eine Kombination aus erlernten und ererbten genetischen Verhaltensweisen. Ist letzteres vorhanden, kann es sein, dass Du immer etwas sensibler für Ängste bleibst als andere. Auch kommt es darauf an, welche Angstform Du hast und wie lange sie schon in Dir wirkt. Doch grundsätzlich ist Angst etwas, dass im Gehirn beginnt. Aus diesem Grund haben sich die Verhaltenstherapie und die kognitive Therapie bewährt.
Die kognitive Therapie
In der kognitiven Therapie arbeitest Du an der Veränderung Deiner Gedankenmuster. Diese werden oft nicht wahrgenommen und unbeobachtet lösen sie eine Kaskade an Gedankenketten aus, die letztendlich dafür sorgen, dass Du Angst empfindest. Auch kann Dir diese Therapieform wichtige Erkenntnisse rund um Deine Angst bringen. Zum Beispiel ihre Herkunft, Funktion oder Sinnhaftigkeit.
Die Verhaltenstherapie
Mit Verhaltenstherapie lernst Du, wie der Name schon sagt, ein anderes Verhalten.
Angst an sich ist ein natürlicher Zustand und wir brauchen sie! Ohne Angst würdest Du von einem Hochhaus springen oder andere Verhaltensweisen an den Tag legen, die Deiner Gesundheit und Deinem Überleben nicht förderlich sind. Ein Grund dafür, die Angst wertzuschätzen. Auch wenn Dir das schwer fallen mag, wenn sie Dich oft und arg einschränkt.
An Angst stirbt man nicht!
Mache Dir bewusst, dass an Angst noch niemand gestorben ist.
Was genau heißt das für Dich? Angst kann auch ausgehalten werden. An sich ist Angst ein Fingerzeig Deines Körpers, dass ein Teil von Dir Angst hat. Das heißt noch lange nicht, dass etwas schreckliches passiert oder gar passiert ist. In der Verhaltenstherapie lernst Du, Dich anders zu verhalten als sonst. Vielleicht die Angst ein kleines bisschen anzunehmen und die Spannung auszuhalten. Viele ängstliche Menschen meiden angstauslösende Situationen und schränken sich dadurch immer mehr ein.
Umgang mit der Angst
In Verbindung mit der kognitiven Therapie kann die körperliche Reaktion auf Angst sogar umgedeutet werden. Es gibt hierzu ein, wie ich finde, schönes Kurzvideo auf YouTube. Es ist lustig und gleichzeitig zeigt es, bei allem Respekt vor schwerwiegenden Ängsten, wie Du Deine körperliche Reaktion, beispielsweise das Zittern, auch genießen könntest. Es sind nämlich nicht nur Deine Gedanken, die automatisch zu einer Angstreaktion im Körper führen. Es ist auch umgekehrt.
Handlungen vs. Gedanken
Ein Bungeespringer, der sein Equipment überprüft, ist höchst angespannt und aufgeregt. Sein Herz schlägt wild und sein Atem geht heftig. Sein Körper schüttet Adrenalin aus und merkt deswegen vielleicht, dass seine Hände zittern. Doch sein Gehirn interpretiert diese Signale nicht als Angst, die es zu vermeiden gilt. Ein Bungeespringer fühlt sich gerade deswegen lebendig, aufgeregt und sucht diese körperlichen Symptome geradezu. Er liebt es und gibt dafür sogar Geld aus.
Ein schnelles rasendes Herz bedeutet also nicht, dass du gleich einen Herzschlag bekommst und stirbst. Was glaubst Du, was das Herz eines Marathonläufers leisten muss? Stundenlang. Unser Körper kann das.
Körperliche Symptome wie zittern, ein schnell schlagendes Herz, Schweißausbrüche oder ein schneller Atem bedeuten „nur” eine hohe Erregung. Ob Du dadurch Angst bekommst oder Dich lebendig fühlst, ist eine Sache Deiner Bewertung.
Tipps zur richtigen Vorgehensweise
Zuallererst gilt es, körperliche Krankheiten auszuschließen. Dein Gehirn, Deine Atemwege, Dein Herz und Deine Schilddrüse können tatsächlich krank sein und so Angststörungen verursachen.
Wenn das abgeklärt ist, weißt Du zum einen, dass es tatsächlich „nur” psychisch ist und zeitgleich darfst Du beruhigt sein, denn offensichtlich darfst Du, nach wie vor, Deinem Körper vertrauen. Auch wenn er ab und an verrückt zu spielen scheint.
Drogenkonsum, Alkohol und auch bestimmte Medikamente können gleichfalls ungünstig auf Deinen Körper einwirken und so angstauslösende Symptome verursachen.
Wenn Du das auch verneinen kannst, dann ist der nächste Schritt, auf Deinen jetzigen Stress und früheren Stress zu schauen. Mit früherem Stress meine ich zum einen Kindheitstraumata, wie eine „schwere” Kindheit es sein könnte. Wenn diese bislang nur verdrängt und noch nicht verarbeitet ist, dann liegt hier eventuell eine Ursache. Es kann jedoch auch ein Autounfall sein, der vor zwei Jahren geschehen ist. Grundsätzlich kann Dir bei diesen Auslösern eine gute Psychotherapie helfen, wieder in Deinen Frieden zu kommen.
Atmen gegen Stressreaktionen
Akuter Stress, der länger als ein Jahr anhält, ist ebenso als Auslöser bekannt. Hierzu zählen auch kleine und immer wiederkehrende Stressfaktoren, die Dich innerlich anspannen lassen.
Stress verringert zum Beispiel Deine Atmung. Beobachte Dich selbst in Angstsituationen und Du wirst feststellen, wie Du flacher atmest und vielleicht sogar den Atem anhältst.
Das hat wiederum zur Folge, dass Dein Gehirn und Körper zu wenig Sauerstoff erhalten. Das wiederum führt zu Konzentrationsschwierigkeiten und dauernder Müdigkeit usw. Also – je stressiger Dein Alltag – desto mehr musst Du für Deine Atmung sorgen. Ein kleiner stündlicher Reminder im Handy kann hier helfen. Pro Stunde einmal tief atmen. Probiere es aus. Es tut unheimlich gut.
Veränderungen sind schwer, doch wenn Du Dir Deine Gesundheit erhalten möchtest, dann empfehle ich Dir, Deinen Stress zu reduzieren. Egal ob es Deine Arbeit ist oder vielleicht auch der Abstand von Menschen, die Dir nicht guttun. Wenn das nicht geht, dann gönne Dir regelmäßige Auszeiten. Damit erzielst Du schnelle Fortschritte!
Ich weiß, dass diese Empfehlung schnell ausgesprochen ist und nur schwer umsetzbar scheint. Ich höre Deine Stimme, dass ich gut reden habe. Doch als Polizistin, Therapeutin, Coach, Dozentin und Mutter kann ich von Angst ein Lied singen. Und ich sage Dir, wenn Du weniger Ängste und mehr Gelassenheit im Leben haben möchtest, dann sorge für Dich.
Es sind nicht immer die anderen, die Dir Dein Leben schwer machen. Das kannst Du auch gut allein. Übernimm bitte die Verantwortung für Dein Leben. Du bist es wert!
Alles Liebe,
Tanja Gatzke
Die Autorin: Tanja Gatzke, Polizistin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
Tanja Gatzke begleitet Menschen die „von außen betrachtet”, bereits ein schönes Leben haben. Dennoch werden sie von Ängsten gefesselt, haben eine innere Leere oder andere seelische Schmerzen. Tanja Gatzke hilft ihnen in ihre innere (Selbst-)Sicherheit zurück, so dass sie sich befreien können.
Mehr von Tanja Gatzke findest Du auf ihrer Homepage oder über die Social Media Kanäle.
„Wenn man nicht mehr scharf sieht, muss man eben eine Brille tragen.“ So denken viele Menschen, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass Brillen und Kontaktlinsen nur Hilfsmittel sind. Sie verbessern die Augen nicht, sie gleichen „nur“ Sehschwächen aus, die Ursachen bleiben bestehen.
Training der Augen: wieso das denn – und geht das überhaupt?
Vielleicht hast Du noch nie von einem Sehtraining gehört und fragst Dich: „Geht das überhaupt? Kann man die Augen trainieren und das Sehen verbessern? Kann man ggf. eine Brille wegtrainieren?“
„Ja!“ Jeder kann seine Augen und die Sehfähigkeiten trainieren. Schwer ist es nicht – im Gegenteil: es macht sogar Spaß. Ob Du damit auch eine Brille wegtrainieren kannst, hängt von der Art und Ursache Deiner Sehschwäche ab.
Alterssichtigkeit muss nicht jeden treffen
Präventiv lässt sich die Abhängigkeit von einer Lesebrille bei Altersweitsichtigkeit (wenn die Arme zu kurz werden) sehr gut mit dem Sehtraining verhindern oder hinauszögern. Alterssichtigkeit (Presbyopie) muss nicht jeden treffen, vor allem nicht schon mit Mitte 40, wie es heute oftmals zu sein scheint. Ziel des Sehtrainings ist es, die Augen und das Sehen so lange wie möglich gesund und dynamisch zu erhalten, dabei präventiv vorzugehen und akute Beschwerden zu verringern. Dadurch wird das Gehirn bei der Verarbeitung von Informationen unterstützt. Das ist hilfreich und sinnvoll für Fehlsichtige wie für Normalsichtige, ganz besonders in einer Zeit, in der immer mehr Menschen unter digitalem Sehstress leiden.
Verbesserung der Sehfähigkeit bis ins hohe Alter
Wir alle haben das Sehen bis etwa zum 14. Lebensjahr erlernt – und es kann bis ins hohe Alter verbessert werden. Ebenso können selten genutzte Sehfunktionen verlernt werden oder nachlassen. Ein ganzheitliches Sehtraining bietet praktische Kurzübungen und wichtige Erkenntnisse, um das gesamte Sehsystem fit und dynamisch zu halten.
Ein gutes Sehvermögen zu haben, bedeutet weitaus mehr als nur scharf zu sehen. Es wirkt sich auf viele Bereiche aus, wie auf das Selbstbewusstsein, die Konzentrationsfähigkeit und die Sicherheit im Straßenverkehr. Durch gezielte Übungen kannst Du die verschiedenen Sehfähigkeiten, wie zum Beispiel die Wahrnehmung im Gesichtsfeld oder das räumliche Sehen, verbessern. Im (Profi)-Sport werden diese Techniken schon lange angewandt, um die Reaktionsfähigkeit zu verbessern und zielgenauer, schneller reagieren zu können.
Entspannung und Nährstoffe sind förderlich
Ein wichtiges Thema beim Sehtraining sind Entspannungsübungen und das Wissen über wichtige Nährstoffe. In nur wenigen Minuten kannst Du:
angespannte Augen wirkungsvoll regenerieren,
den Druck aus den Augen nehmen,
etwas gegen trockene Augen tun und
Erkrankungen wie dem Grauen und Grünen Star präventiv entgegenwirken.
Hast Du gewusst, dass ein Mangel an Vitamin A die gleichen Symptome auslöst, wie die (recht seltene) Krankheit der Nachtblindheit?
Drastischer Anstieg von Augenerkrankungen in den letzten Jahren
Die Statistiken zu Sehschwächen und schweren Augenerkrankungen zeigen, dass die Krankheitsfälle seit Jahren dramatisch ansteigen. Weltweit sind bereits 80% aller Jugendlichen in Großstädten von Kurzsichtigkeit betroffen. Man vermutet, dass die Gründe dafür in der einseitigen Belastung der Augen durch digitale Medien und zu wenig Aufenthalt im Tageslicht liegen.
Integration des Sehtrainings in den Tagesablauf
Auf große und kleine Bildschirme können wir nicht mehr verzichten, aber jeder kann einen bewussten und achtsamen Umgang mit seiner individuellen Sehkraft erlernen. Darum geht es in meinen Seminaren. Auf mühelose Weise und mit Spaß, lässt sich ganzheitliches Sehtraining in jeden Tagesablauf integrieren. Schon nach kurzer Zeit werden sich Erfolge einstellen und gesunde Sehgewohnheiten etablieren.
Übungen für ein besseres Sehvermögen
Damit Du Dir selbst ein Bild über die Wirksamkeit machen kannst, stelle ich Dir drei Übungen vor. Alle kannst Du mehrmals täglich – bitte ohne Sehhilfe – machen. Lächle, denn Lächeln erleichtert das Lösen der Anspannung.
Übung: Häufig Blinzeln, um trockene Augen zu vermeiden
Wenn wir konzentriert auf einen Bildschirm schauen oder ein spannendes Buch lesen, unterdrücken wir oft unbewusst den reflexartigen, natürlichen Lidschlag. Auf Dauer kann dies zu einer schlechten Sehgewohnheiten führen und wir blinzeln nur noch 3 bis 7 Mal pro Minute. Das ist eindeutig zu wenig!
Wenn Du mehrmals täglich etwa für 1 Minute bewusst ganz schnell die Augen öffnest und schließt, wirkst du dieser Angewohnheit entgegen. Dein natürlicher Lidschlag kann sich dadurch (schnell) wieder auf 10- bis 15 Mal pro Minute einpendeln und deine Augen werden besser versorgt.
Vorteile: Der Blick wird klarer, die Augen werden mit Tränenflüssigkeit befeuchtet und gereinigt, die Hornhaut wird mit Sauerstoff versorgt und das Gehirn holt sich eine Pause.
Übung: Abdunkeln („Palmieren“) zum Stressabbau
Mache es Dir im Sitzen oder Liegen bequem und schließe Deine Augen. Lege Deine Handflächen samt Finger vollflächig aneinander und reibe sie so schnell wie möglich, bis sie warm werden. Lege nun die Hände leicht gewölbt so über die geschlossenen Augen, dass die Handflächen auf den Wangen und die oberen Fingergelenke auf den Augenbrauen positioniert sind. Die Finger liegen dabei dicht aneinander und die Nase bleibt frei.
Atme entspannt und genieße die Wärme, bis sich hinter den geschlossenen Augenlidern eine tiefe Schwärze eingestellt hat. Nimm nun die Hände weg, lasse die Augen noch einen Moment geschlossen und beginne dann ein paar Mal zu blinzeln.
Tipp: Schaue vor und nach der Übung bewusst kurz um Dich und achte darauf, ob Du einen Unterschied bemerkst.
Vorteile: Mit dieser Übung entspannst Du Muskeln und Nerven, regenerierst die Sehzellen, Dein Blick wird schärfer und klarer.
Übung: Klopfen stimuliert die Durchblutung
Klopfe mit Deinen Fingerspitzen (wie beim Fingertrommeln auf einer Tischplatte) leicht auf den Bereich um Deine Augen. Von den Augenbrauen über die Schläfen, den unteren Augenknochen und über die Nase wieder nach oben. Wechsele auch mal die Richtung. Achte darauf, nicht auf die Augenlider zu klopfen.
Vorteile: Die Übung regt die Durchblutung an, löst Spannungszustände spürbar und fördert das frische Aussehen der Augenpartie.
Historie: Sehtraining ist schon über 100 Jahre alt
Sehtraining ist keine neumodische Erfindung. Bereits in den 1920er Jahren wurden diese Übungen vom New Yorker Augenarzt und Forscher Dr. Wilhelm Bates (1860 – 1931) entwickelt.
Er war der Meinung, viele Sehfehler seien durch falsche Sehgewohnheiten erworben. Nachdem er vielen Menschen mit seinen einfachen Übungen helfen konnte, verbreiteten sich die Bates-Methode auch in Europa und Asien. Jedoch wurde sie von seinen Kollegen in der Ärzteschaft nie anerkannt.
Seiner Zeit weit voraus, betrachtete Bates das Sehen ganzheitlich.
„Sehdefekte und sogar Krankheiten können durch emotionalen Stress und Druck beeinflusst werden. Nicht unsere Augen lassen uns im Stich, sondern wir lassen sie im Stich …“
(W. Bates)
Ich hoffe mein Artikel über ganzheitliches Sehtraining hat Dir „die Augen geöffnet“. Schreibe mir gern einen Kommentar über Deine Erfahrungen mit den hier vorgestellten Übungen.
Viele Grüße
Annette Eickelmann
Die Autorin: Annette Eickelmann, zertifizierte Sehtrainerin und Lifekinetik Trainerin
Es macht mir Spaß, mein Wissen zu teilen, anderen Menschen die Einfachheit und Effizienz dieser Techniken näher zu bringen. Ich freue mich, wenn es bei anderen „klick“ macht und der Sinn der Übung für ihn „spürbar“ und „sichtbar“ wird.
Bevor ich anfing, Kurse zu geben, war ich viele Jahre als Tournee Busfahrerin in ganz Europa unterwegs. Meine eigenen Erfahrungen mit Sehtraining sowie das Wissen aus den Ausbildungen, bewegten mich dazu, ein spezielles Schulungs-Konzept zu entwickeln, das auf die hohen Sehanforderungen im Verkehr abgestimmt ist. Beim DEKRA-Award 2019 (für innovative Methoden) wurde dieses Konzept als hervorragend bewertet und in der Kategorie „Sicherheit im Verkehr“ nominiert.
Heidi Nickel kennt sich aus, wenn von Gesundheit die Rede ist. Als Vorstandsvorsitzende der „Meine Gesundheit-Genossenschaft eG“ in Dortmund macht sie sich für die Vorzüge eines betrieblichen Gesundheitsmanagements stark und setzt es in kleinen und mittelständischen Unternehmen um. Gesundheit ist für sie Berufung und Passion. Dabei interessieren sie vor allem die Menschen, die sie mit ihrer Beratung unterstützt. In der Zusammenarbeit spielt deren Hintergrund für sie keine Rolle, solange es um lösungs- und zielorientierte Herangehensweise geht. Ihre Funktion als Qualifizierte Aufsichtsrätin nimmt sie in zwei Unternehmen wahr.
Heidi, welche Erfahrungen haben Dich zu der Person gemacht, die Du heute bist?
Meine Karriere begann im Vertrieb. Als Studentin der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing hat mir Mannesmann Mobilfunk damals eine Stelle angeboten. Ich habe sie natürlich ergriffen. Dafür war es aber notwendig, mein Studium schnellstmöglich zu beenden. Also habe ich meine Nebenjobs gekündigt und im rasanten Tempo meinen Abschluss gemacht. Danach war ich neuneinhalb Jahre im Vertrieb und Vertriebsmanagement des Mobilfunkanbieters tätig – mehr als die Hälfte der Zeit in Dortmund, den Rest in Frankfurt am Main. In dieser Zeit bin ich in die Führungsebene aufgestiegen. Dem Druck, der mit einer solchen Position verbunden ist, habe ich standgehalten, ich war fokussiert, unnachgiebig und letztlich sehr erfolgreich. Eine der Personen mit prägendem Einfluss war mein Verhandlungspartner René Obermann.
Die Erfahrungen bei Mannesmann haben mich beflügelt. Ich habe mich in einem Umfeld entwickelt, in dem meine Ideen stets aufgegriffen und gefördert worden sind. Das hat mein unternehmerisches Handeln und meine Haltung bis heute stark geprägt. Ich kann mich immer noch daran erinnern, dass mein Vorgesetzter zu mir sagte: „Ich weiß, Frauen sind die besseren Verkäufer. Bei gleicher Eignung würde ich sie für den Dienstleistungsbereich immer bevorzugen.“ Nachdem meine letzte Führungskraft in Frankfurt gewechselt hat, war das 2001 der Impuls, diesen Beruf nach einem knappen Jahrzehnt niederzulegen.
Ich bin zurück ins Ruhrgebiet gezogen und habe mir Zeit genommen, mich beruflich neu zu orientieren. Schließlich habe ich ein Fernstudium am Institut für angewandte Psychologie und Psychosomatik begonnen und es als psychologische Beraterin abgeschlossen. Die Berufserfahrung und das neugewonnene Wissen haben in mir den Wunsch geformt, beide Bereiche in Einklang zu bringen und für meine Tätigkeit als Beraterin nutzbar zu machen. Ein Mantra hatte ich in dieser Zeit immer im Kopf: „Was kann ich besonders gut, das andere nicht schon seit Ewigkeiten machen? Welchen Mehrwert kann ich bieten?“
Wie ist für Dich die Gesundheit zu deinem Hauptthema geworden?
Als Gründerin habe ich direkt mit start2grow zusammengearbeitet. Dieser Gründungswettbewerb ist ein Coaching-Programm der Wirtschaftsförderung Dortmund. Außerdem bin ich in die WIECON AG eingestiegen und habe dort die Geschäftsleitung übernommen.
Als Unternehmensberaterin habe ich dann ein wirtschaftsbasiertes Coaching für Unternehmen angeboten. Ich habe mit den richtigen Fragen die richtigen Lösungen erzielt. Schon damals haben mich vor allem meine Offenheit für neue Themen und meine Neugier auf andere Menschen motiviert und bewegt. Mit der Zeit wuchs der Wunsch, Gesundheit zum thematischen Dreh- und Angelpunkt meiner Tätigkeit zu machen. Er vermischt sich mit meinem Interesse an Menschen und deren Potentialen innerhalb von Unternehmen. 2004 habe ich daraufhin meinen Talentkompass konzipiert: Er ist ein Katalog mit skalierten Fragen, der die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Potentiale meiner Schützlinge aufdeckt. Seine Entstehung basierte auf meiner Erkenntnis, dass jeder Mensch im Rahmen seiner Potentiale handeln und sich weiterentwickeln sollte, um langfristig glücklich und gesund zu bleiben. Damit habe ich den wichtigsten Grundstein für die Verknüpfung gesundheitlichen und unternehmerischen Handelns geschaffen.
Wie bist Du auf die Idee gekommen, die „Meine Gesundheit-Genossenschaft“ zu gründen?
Zunächst habe ich mich immer stärker auf die betriebliche Gesundheit fokussiert. Mir ist ihre Wichtigkeit, unternehmerische Ziele in Veränderungsprozessen anzuvisieren, schlagkräftig bewusst geworden. Dabei habe ich eine Marktlücke entdeckt, die bislang nur marginal abgedeckt ist: Die Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements für kleine und mittelständische Unternehmen, die selbst keine Ressourcen dafür haben. Im Austausch mit Experten aus der Gesundheitswirtschaft habe ich schließlich die „Meine Gesundheit-Genossenschaft eG“ auf den Weg gebracht. Sie versteht sich als Vertrauenspartner von Betrieben und Menschen, wenn es um die Beratung und Konzeption von bedarfsgerechter Gesundheitsvorsorge geht. Für deren Umsetzung in Unternehmen bietet die Genossenschaft große Leidenschaft der handelnden Akteure und die nötige Wirtschafts- und Gesundheitskompetenz. Dabei legen wir größten Wert auf Innovation, Qualität und vor allem partnerschaftliches Handeln.
Was motiviert Dich bei Deinem unternehmerischen Handeln?
Ich brenne für Menschen. Ich interessiere mich für sie und für ihre Potentiale. Es begeistert mich, Talente zu erkennen. Oft sogar, noch bevor die Personen es selbst tun. Ich habe mit meiner Genossenschaft das Sozialprojekt „Helden gesucht“ ins Leben gerufen. Hier kann ich gemeinsam mit einem tollen Team genau diese Begeisterung ausleben. Wir unterstützen erwerbslose Menschen, einen neuen Job zu finden und bereiten sie auf die bevorstehenden Herausforderungen vor. Dabei entwickeln wir mit den Teilnehmenden neue Perspektiven und bauen gemeinsam ihre Stärken, Motivation, Kommunikationsfähigkeit und Resilienz für den Job-Alltag aus. Außerdem besprechen und erleben wir mit ihnen Themen wie Gesundheitsvorsorge durch Ernährung, Bewegung, Umgang mit Stress und auch Suchtprävention. Als wesentlichen Bestandteil entdecken wir die Potentiale der jungen Heldinnen und Helden und gleichen sie mit den Erwartungen künftiger Arbeitgeber:innen ab. Wir suchen also ein Best-Match zwischen Wunschbetrieb und Wunschbewerber und lösen für Arbeitgeber:innen das wichtige Problem der Demografie und des Fachkräftemangels auf neue Art.
In den Helden:innen legen wir den selbstverantwortlichen Fokus auf die eigene Gesundheit und die Verknüpfung von Freude und Können. Unser Lohn ist eine unverfälschte, echte Wertschätzung, die von Herzen kommt.
Und was tust Du für Dich und Deine Gesundheit?
Ich entspanne mich sehr gerne – manchmal schalte ich ab, indem ich einfach aus dem Fenster schaue. Von Hirschhausen hatte diesen eingängigen Spruch: „Kampf macht Krampf“. Dem pflichte ich aus eigener Erfahrung bei. Der Fokus muss frei sein von anstrengenden Gedanken, von dem Gefühl, unpassend zu sein. Manchmal blicke ich auf ein Wolkenbild, dass ich dann virtuell auf einer Leinwand erweitere. Meine Bilder werden dann genauso grenzenlos, wie mein Umgang mit Menschen und Ideen.
Was möchtest du Unternehmer:innen mitteilen, die noch nicht viel Erfahrung haben?
Ich bin der festen Überzeugung, dass Unterstützer:innen in der Arbeit als Unternehmer:in nicht fehlen dürfen. Dazu zählen für mich Menschen mit gleichen Werten, die meine eigenen Ideen und Taten fördern – solche Menschen habe ich immer getroffen. In unserem Sozialprojekt „Helden gesucht“ gebe ich das zurück und übernehme selbst die Rolle der Unterstützerin. Und meine Helden und Heldinnen wertschätzen das. Ich habe im Anschluss an unser letztes Treffen eine Dankeskarte erhalten, auf der geschrieben stand, dass ich selbst für meine Teilnehmenden eine Heldin bin.
Für jede Unternehmer:in, für jeden Menschen gilt, den Moment zu erreichen, an dem sich alles fügt. Dieser eine Moment, ab dem alles reibungslos läuft, ab dem alles so wird, wie man es sich gewünscht hat. Egal, ob bei Geschäftsführern oder erwerbslosen Menschen. Dieser Moment muss gezielt angestrebt werden. Dazu braucht es viel Passion – Einsatz – Durchhaltevermögen.
Vielen Dank an Frau Katharina Schultejans, die für unsere Leser:innen dieses Interview mit Heidi Nickel geführt hat.