Eierstockkrebs: Was Frauen ab 45 Jahren wissen sollten!

Eierstockkrebs: Was Frauen ab 45 Jahren wissen sollten!

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Beyhan Ataseven

Sie ist Direktorin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld am Klinikum Lippe/Detmold. Als Gynäkologin mit onkologischem Schwerpunkt ist sie vor allem in der Behandlung von Frauen-Krebserkrankungen wissenschaftlich und klinisch tätig.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Frauen an Eierstockkrebs – doch über Symptome und Risikofaktoren wissen viele nicht Bescheid.1 Worauf Frauen achten sollten und wann ärztliche Abklärung ratsam ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Eierstockkrebs – die stille Erkrankung

Völlegefühl, allgemeine Müdigkeit oder häufiges Wasserlassen – diese Symptome kennen viele Frauen. Doch dass die alltäglich wirkenden Beschwerden Symptome von Eierstockkrebs sein können, vermuten die wenigsten. Das hat zur Folge, dass die Erkrankung häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Gerade deshalb ist es wichtig, genau hinzuschauen: „Eierstockkrebs verursacht lange Zeit keine eindeutigen Symptome, sondern eher unspezifische Beschwerden, die auch mit anderen Dingen im Leben verbunden sein können. Umso wichtiger ist es, diesen eher harmlos anmutenden Symptomen nachzugehen, insbesondere dann, wenn sie längere Zeit bestehen bleiben“, bestätigt Prof. Dr. Beyhan Ataseven.

Mögliche Beschwerden bei Eierstockkrebs

Entscheidend ist oft nicht ein einzelnes Symptom, sondern: tritt es wiederholt auf, hält es an oder ist es neu/unüblich? Mögliche Hinweise können sein:

  • Verdauungsbeschwerden (z. B. anhaltendes Völlegefühl, Blähungen)
  • Verstopfung
  • Zunahme des Bauchumfangs
  • Unerklärliche Gewichtsabnahme
  • Blutungen außerhalb der Regel oder Blutungen nach den Wechseljahren
  • Anhaltende Schmerzen im Becken/Unterleib
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Häufiges Wasserlassen
  • Allgemeine Müdigkeit/Erschöpfung

Wichtig: All diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Trotzdem gilt: Wenn sie wiederholt auftreten und anhalten (über Wochen oder gar Monate), ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll – insbesondere bei Frauen ab etwa 50 Jahren.2

„Als Faustregel kann man sich merken: Alle Beschwerden, die nicht innerhalb einer absehbaren Zeit von alleine wieder verschwinden, sollten spätestens nach einer Dauer von drei bis fünf Wochen ärztlich untersucht werden.“

Prof. Dr. Beyhan Ataseven
Porträt von Prof. Dr. Beyhan Ataseven in der Klinik.

Viele Frauen haben schon erlebt, dass ihre Symptome nicht ernst genommen werden oder sie sich mehrfach an Ärzte wenden mussten, um Beschwerden abklären zu lassen. Hier rät Prof. Dr. Ataseven: „Wenn die betreuenden Haus- oder Frauenärzte dem Ganzen nicht weiter nachgehen können oder wollen, kann man sich selbstverständlich eine zweite Meinung einholen. Wichtig ist auch, sich in dieser Zeit selbst noch einmal zu vergegenwärtigen: Hängen die Symptome mit einer bestimmten Situation zusammen? Treten sie nach einer bestimmten Nahrungsaufnahme auf? Könnte es damit zu tun haben? Oder sind sie ganz unabhängig davon, sodass eigentlich gar keine klare Verbindung zu erkennen ist?“

Das persönliche Erkrankungsrisiko einschätzen

Über mögliche Symptome von Eierstockkrebs Bescheid zu wissen, ist wichtig – mindestens genauso hilfreich kann es sein, die Risikofaktoren zu kennen, die das Erkrankungsrisiko erhöhen können. Denn Eierstockkrebs lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen.

Bekannte Risikofaktoren sind:

  • Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren.1
  • Familiäre Vorbelastung: Wenn nahe Verwandte (z. B. Mutter, Schwester) Eierstock-, Brust-, Gebärmutterkörper- oder Darmkrebs haben oder hatten, kann das Risiko erhöht sein.1
  • Genetische Veranlagung (erbliche Faktoren): Eine Veränderung (Mutation) der BRCA1/2-Gene kann das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, deutlich erhöhen.1-3 Bei entsprechenden Hinweisen kann eine genetische Beratung in spezialisierten Zentren helfen, das individuelle Risiko besser einzuschätzen.
  • Endometriose: Endometriose wird in Studien mit einem erhöhten Risiko bestimmter Eierstockkrebsarten in Verbindung gebracht.1,3
  • Keine Schwangerschaften / Unfruchtbarkeit: Frauen, die nie schwanger waren oder nicht schwanger werden können, haben ein erhöhtes Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken.1,2,4
  • Hormonersatztherapie nach der Menopause: Es gibt Hinweise, dass die Einnahme von weiblichen Geschlechtshormonen (Hormonersatztherapie) zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden vor, während und nach der Menopause das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, erhöhen kann.1,4 Eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung mit der Ärztin/dem Arzt ist entscheidend.
  • Übergewicht (Adipositas): Übergewicht im Erwachsenenalter wird mit einem erhöhten Risiko für Eierstockkrebs in Zusammenhang gebracht.1,4

Hinweis:
Studien zeigen auch, dass bestimmte Faktoren das Risiko für Eierstockkrebs senken können. Dazu gehören Schwangerschaften, Stillzeiten und eine längere Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, da sie die Anzahl der Eisprünge reduzieren.1

Referenzen

1 Robert Koch-Institut. Krebs in Deutschland: Eierstöcke (Kap. 3.21). Online unter: https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2025/kid_2025_c56_eierstoecke.pdf?__blob=publicationFile [Letzter Zugriff: 25.03.2026].

2 Leitlinienprogramm Onkologie. Patientinnenleitlinie. Eierstockkrebs: Ein Ratgeber für Patientinnen. (April 2018). Online unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Eierstockkrebs-1920010.pdf [zuletzt abgerufen: 09.03.2026].

3 Kvaskoff M et al. Endometriosis and cancer: a systematic review and meta-analysis. Hum Reprod Update. 2021 Feb 19;27(2):393-420. doi: 10.1093/humupd/dmaa045. PMID: 33202017.

4 Leitlinienprogramm Onkologie. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren. Langversion 6.1. Januar 20026, AWMF-Registernummer: 032-035OL, Online unter: https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-035OLl_S3_Diagnostik-Therapie-Nachsorge-maligne-Ovarialtumoren_2026-02.pdf. [zuletzt abgerufen: 09.03.2026].

Frauengesundheit: Ein Blick zurück auf 2022

Frauengesundheit: Ein Blick zurück auf 2022

Die Inhalte unserer Beiträge waren im letzten Jahr sehr vielfältig und bunt. Zum Jahresbeginn gönnen wir uns und Dir erstmal einen Rückblick auf unser Themen-Potpourri.

Interne Veränderungen gehören dazu

Im letzten Jahr ist uns klar geworden, dass wir ein Archiv einrichten wollen, in dem es sich „ordentlich“ stöbern lässt. Gesagt, getan: Wie bisher gibt es die (Volltext-)Suche und den Klick im Hauptmenü auf unsere Themenschwerpunkte, vor allem „Frauen“, „Leben“ und „Gesund(heit)“. Dort werden die drei aktuellen Beiträge direkt angezeigt. Im Menüpunkt „Archiv“ kannst Du ebenfalls nach Schwerpunkten und zusätzlich nach Gastbeiträgen suchen. Ergänzend haben wir im Redaktionsteam beschlossen, dass wir ein klassisches, monatliches Archiv einrichten, um die Stöbermöglichkeiten zu erweitern.

Eine bunte Mischung

Doch womit haben wir uns redaktionell im letzten Jahr beschäftigt?

In unseren Beiträgen ging es um den Online-Giganten Amazon, um das Altersheim für Kühe: Hof Butenland und um Menschen, die sich der Selbstoptimierung verschrieben haben: „Die Ich-Vermesser“. Verrückt dieses Spektrum, oder?

Wir haben veranschaulicht, dass introvertierte Menschen anders agieren müssen und erschreckend festgestellt, dass die weltweit etwa 6% der von „ADHS“ betroffenen Kinder und Jugendlichen, häufig mit Falschdiagnosen zu kämpfen haben.

Im Beitrag „Mehrwert Mietkleidung: Shopping war gestern“ ging es um den nachhaltigen Umgang mit Bekleidung und einige Tipps wie Du einen Streit entschärfen kannst, haben wir für Dich zusammengefasst. Das Wort „gleich“ hat für viele Menschen eine andere Bedeutung, doch wie sich das wissenschaftlich untermauern lässt, kannst Du hier erfahren.

Gesundheit ist ein hohes Gut  

Die Themen Brustkrebs und Endometriose werden uns noch länger beschäftigen, beide Themen sind so wichtig für uns Frauen. Erst nach vielen Jahren voller Schmerzen gibt es eine Endo-Diagnose, daher brauchen die Betroffenen unser Verständnis und wesentlich mehr Aufklärung. Auch der Bericht zum „Lipödem“ hatte es in sich, denn Heilungschancen gibt es nicht.

Um das große Tabuthema Inkontinenz ging es in vielen Artikeln: „Spielend den Beckenboden stärken?!“, „Der Beckenboden gut erklärt!“ und „Beckenbodentraining nach der Geburt“. Das Thema „Kann ich mit schwachem Beckenboden Sport treiben?“ wurde von Nina Weber in ein neues Licht gerückt und wir haben uns der Frage „Nehmen wir durch Sport wirklich ab?“ gewidmet.

Gastbeiträge

Im Gastbeitrag von Dr. Ina Mähringer „Stiefkind Psyche“ ging es um die Umsetzung präventiver Maßnahmen, die das psychische Wohlbefinden im Unternehmen steigern, damit die wichtige Ressource Mensch auch weiterhin eine Ressource bleibt. Um den Alltag als Mutter ging es bei Jenny Weber von Preventlia: „Raus aus dem Mama-Stress im Alltag“. Dr. Lucas Halbmayer hat uns das Thema „Schlaganfall bei Frauen“ näher gebracht.

Katharina Schultejans hat uns im Interview mit ihrer These „Die Vielfalt ist Realität – Wir sollten lernen, damit umzugehen“ begeistert, denn es geht dabei nicht um eine Trend- oder Modeerscheinung. Beate Rupietta von der Assum GmbH hat noch einen draufgesetzt und sagte im Interview „Der Mitarbeiter ist König“. Die Personaldienstleisterin und Gesundheitsökonomin geht eher ungewöhnliche Wege und das mit großem Erfolg.

Fazit

2022 war für uns ein vielfältiges und buntes Jahr. Es hat großen Spaß gemacht, uns mit diesem breiten Themenspektrum auseinanderzusetzen. Bisher standen beiuns die Frauen im Fokus – das werden wir auch 2023 so fortsetzen. Wir haben schon einiges auf dem Redaktionsplan, was uns zu unseren Themen noch am Herzen liegt. Doch ohne Dich brauchen wir uns die Mühe nicht zu machen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dir für Deine Treue – die vielen Reaktionen, die wir bekommen haben, motivieren uns so sehr, auch in Zukunft eifrig weiter über Frauen – Leben – Gesund zu schreiben😊.

Für 2023 wünschen wir Dir beste Gesundheit, bereichernde Begegnungen, ein Stück vom Glück und eine tiefe Zufriedenheit.

Herzliche Grüße

Dein Redaktionsteam Frauengesundheit.life

Endometriose: Betroffene fordern Anerkennung und Bekanntheit!

Endometriose: Betroffene fordern Anerkennung und Bekanntheit!

Nur auf diesem Weg kann die schmerzhafte Frauenkrankheit Endometriose in die Mitte der Gesellschaft getragen werden – und das ist zwingend notwendig. Das gesellschaftliche Unverständnis gegenüber Betroffenen ist aufgrund der geringen Aufklärung zwar objektiv nachvollziehbar, aber für die Erkrankten ist es ein ständiger Kampf gegen Vorverurteilungen. Der Druck, unter dem sie stehen, ist kaum auszuhalten und dann kommt noch ein schwer zu greifendes Krankheitsbild dazu. Das verdeutlichen die Zahlen: von den ersten Beschwerden bis zur Diagnose dauert es im Schnitt ca. 7 – 10 Jahre (!!!).

In diesem Zeitraum verschlimmern sich die Schmerzen, die als normale Regelschmerzen abgetan werden, obwohl die Betroffenen an diesen Tagen nicht in der Lage sind, ihren Alltag halbwegs normal zu gestalten.

Aufklärung ist also dringend erforderlich:

  • … damit sich Endeometriosebetroffene und Angehörige einen langen Leidensweg auf der Suche nach den richtigen Ärzten und Therapien ersparen können.
  • … damit Betroffene NICHT mehr dem gesellschaftlichen Druck ausgesetzt sind und aufgefordert werden, doch bitte endlich eine Schmerztablette zu nehmen und dann so zu funktionieren, wie alle anderen Frauen auch.
  • … damit Endometriose Patientinnen umfangreiche und zielführende Beratung, Behandlung und Therapie zugute kommen, die das Leiden lindern. Denn eine Heilung gibt es nicht!
  • … damit ein Verständnis in der Gesellschaft für die Erkrankung und Schmerzen der Betroffenen entstehen kann.
  • … damit Ärzten und Therapeuten passende Weiterbildungen angeboten werden.

Was ist Endometriose?

Endometriose bleibt oft unerkannt, dabei ist es die häufigste gynäkologische Erkrankung der Frau im gebärfähigen Alter. Die individuell auftretenden Beschwerden und Schmerzen machen eine Diagnose meist schwierig. Bei Endometriose wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnlich ist, außerhalb der Gebärmutter und löst an vielen Stellen im Körper äußerst schmerzhafte Entzündungen, Verklebungen oder Verwachsungen aus.

Das tückische an dieser Krankheit ist, dass die Beschwerden an verschiedenen Körperstellen auftreten können, je nachdem wo sich die Zellen festgesetzt haben. Häufig geschieht das im Beckenbereich oder am Bauchfell, doch auch in den Muskeln oder im Gehirn können sich Endometrioseherde befinden. Das Gewebe unterliegt den zyklischen, hormonellen Veränderungen, ähnlich der weiblichen Periode. Dadurch verändern sich die Symptome, was die Diagnose zusätzlich erschwert.

Das Gewebe kann schwere Schädigungen an Organen verursachen und oft ist eine Operation notwendig, um einen Endometrioseherd zu entfernen. Doch zusätzlich sollte eine wirkungsvolle Begleitung mit Medikamenten, einer guten Ernährung und einer Physiotherapie bzw. körperlicher Bewegung erfolgen.

Die Symptome: sehr individuell und schmerzhaft

Durch die unterschiedlichen Symptomatiken ist das Krankheitsbild schlecht greifbar und eine bildgebenden Diagnostik allein gibt in der Regel keine Hinweise auf eine Endometrioseerkrankung. Anzeichen für Dich können u. a. sein:

  • starke Regelschmerzen (auch schon an den Tagen vorher)
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • undefinierte Schmerzen, auch außerhalb der Periode

Lange Suche nach einer Diagnose

Frau Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner, Leiterin des Endometriosezentrums der Charité Berlin führt im Film „Endo gut alles gut“ Ergebnisse von Studien an, dass etwa 60 % der später diagnostizierten Endometriose-Erkankungen bei Menschen aufgetreten sind, die ihren Beschwerdebeginn bereits vor dem 20. Lebensjahr hatten.

Da die Symptome so unterschiedlich und individuell sein können, sind Weiterbildungen gefragt, die Medizinern ermöglichen, ihren Patienten schneller zu helfen. Zum Beispiel hat sich Nicole Talbot, eine niedergelassene Gynäkologin, auf Endometriose spezialisiert und bietet eine separate Endo-Sprechstunde an. Ihrer Erfahrung nach, brauchen diese Gespräche wesentlich mehr Zeit, da viele Patientinnen mittlerweile ihr Vertrauen in die Ärzte verloren haben.

Betroffene müssen immer wieder erleben, dass ihnen nicht geglaubt wird, sie angeblich übertreiben oder sich wegen „normaler“ Regelschmerzen anstellen. Trotz diverser Arztwechsel erleben sie immer wieder ähnliches. Das Infragestellen der Glaubwürdigkeit, weitere Fehldiagnosen bzw. -behandlungen, wachsende Schmerzen und das Ausbleiben einer Verbesserung bringen die Frauen an ihre Grenzen. Nicole Talbot nimmt sich Zeit und beginnt in der Endo-Sprechstunde mit dem Vertrauensaufbau, vermittelt Wissen und bespricht mit den Patientinnen den Schmerzkalender. Doch das zeitliche Engagement wird seitens der Krankenkasse nicht bezahlt, die Kosten bleiben an den Patientinnen hängen.

Vielleicht ist das auch eine Auswirkung, warum Mediziner die am häufigsten auftretende Krankheit von Frauen im gebärfähigen Alter nicht im Blick haben. Deshalb lohnt es sich, in die Liste von zertifizierten Endometriosezentren zu schauen, um fachkundige Hilfe zu erhalten.

Ein Mutmacherfilm für Endometriosebetroffene

Empfehlen können wir den Dokumentarfilm von Nadine Grotjahn „Endo gut, alles gut – ein Mutmacherfilm über Endometriose“. Sie ist persönlich betroffen und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Krankheitsbild vom Rand in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. In dem privat finanzierten Film kommen Betroffene zu Wort und es wird viel Wissenswertes über die Möglichkeiten für Endometriosepatientinnen vermittelt. Auch für Angehörige ist der Film absolut sehenswert, gibt er doch einen guten Ein- und Überblick.

Auf ihrem Instagram-Account informiert Nadine Grotjahn aktuell über neue Erkenntnisse, Wissenswertes und Hilfsangebote. Sie sagt, dass es wichtig ist, aufmerksam sein und kritische Fragen zu stellen, denn auch in Fachkreisen fehlt es noch an Weiterbildungen und Erfahrungen.

Was können Endometiosebetroffene tun?

Wir haben für Dich einige gute und wichtige Informationen zusammengetragen.

Viel Wissenswertes gibt es auf der Website endometriose.app

Zudem kannst Du Dich auf die Warteliste für die Endometriose-App setzen lassen. Dort bekommst Du Anleitungen und Übungen zu Selbstmanagement und Selbstfürsorge, dazu gibt es noch weitere Infos und eine Tagebuchfunktion.

Hier findest Du zertifizierte Endometriosezentren

EVA – Endometriose Vereinigung Austria e.V. (ehem. Österreichische Endometriosevereinigung) 

Nadine Grotjahn auf Instagram: https://www.instagram.com/endogutallesgut_das_original/

Weitergehende Artikel und Beiträge, die Dich interessieren könnten:

Dokumentarfilm „Endo gut, alles gut – ein Mutmacherfilm über Endometriose“ auf Youtube. (Achtung: Hier stehen keine Kontaktdaten. Kontakt zu Nadine kannst Du einfach über den Instagram-Account aufnehmen.)

Planet Wissen: Menstruation und Endometriose (4:23 Minuten, verfügbar bis 09.09.2026)

ARD Mediathek, BR Frankenschau: Leben mit Endometriose (5:16 Minuten, verfügbar bis 12.05.2027)