Streiten kann so einfach sein

Streiten kann so einfach sein

Immer wieder begegnen mir streitende Menschen, die Stimmen werden lauter, die Gesten größer. Ich habe die Wahl: schaue ich interessiert hin oder ignoriere ich die Situation und lasse die beiden ihr Wortgefecht austragen? Es kommt aber auch vor, dass mir Fremdschämen ein dringendes Bedürfnis ist, meistens nach dem interessierten Hinschauen. Warum mache ich das eigentlich – hinschauen? Ist es Zivilcourage oder Neugier? Ist es die Freude darüber, dass ich nicht eine der Beteiligten bin? Oder wird mir in diesen Momenten bewusst, wie glücklich ich mich schätzen darf, dass ich mein Streitpensum in den letzten Jahren deutlich reduzieren konnte?

Falls Du jetzt denkst, dass ich allem aus dem Weg gegangen bin, darf ich Deinen Gedanken verneinen. Ich habe an mir gearbeitet. Mein Ansatzpunkt war, mir den Beweggrund meines Gegenübers anzusehen. Ich versuche hinzuhören und abzuklären, ob ich in dem Moment nur als willkommenes Opfer am falschen Platz bin oder ob es einen echten Grund für den Streit und meine Beteiligung daran gibt. Es hat sich immer wieder herausgestellt, dass ich viel abbekommen habe und mich in den schlimmsten Wortgefechten wiederfand, obwohl ich weder der Auslöser noch Beteiligter war. Das kostete mich jedes Mal viel Energie, Kraft und Nerven – von der Zeit, die ich zum Abregen brauchte, mal ganz abgesehen.

Als ich anfing, mir anzuschauen, welcher Beweggrund hinter der aufbrausenden Stimme steckt, die versucht, mich in einen Streit hineinzuziehen, veränderte sich etwas.

Ich wurde ruhiger. Nur das wir uns richtig verstehen: Nicht immer! Mit der Zeit machte ich immer häufiger positive Erfahrungen 😊.

Wie kannst Du einen Streit entschärfen?

Wenn Du Dir die Situation vorstellst, wirst Du schnell feststellen, dass Dein Ruhiger werden im Grunde genommen keine gute Idee ist, weil Dein Gegenüber dann erst richtig loslegt – nach meiner Erfahrung ist dann Fingerspitzengefühl gefragt.

Manchmal ist es hilfreich, anders zu handeln als Dein Gegenüber erwartet. Nimm beispielsweise die Hand und frage: „Was ist denn wirklich los?“ Manchmal hilft eher, die Situation zu verlassen, ggf. mit dem Hinweis: „Wir klären das bitte nachher, ich muss jetzt los.“ Häufig reduziert sich das Streitpotential danach, zumindest wenn es für den anderen einen nachvollziehbaren Grund für den Weggang gibt. Eine panische Flucht aus einer Streit-Situation führte bei mir nur selten zu dem gewünschten Ergebnis, der Streit war nur aufgeschoben …

Falls Du mich jetzt fragst, ob sich die Mühe lohnt, sich Gedanken um den Beweggrund des Anderen zu machen, kann ich das nur bejahen. Warum? Es geht nur selten an einem spurlos vorüber, wenn man echtes Interesse an dem Menschen und seinen Problemen zeigt. Ich sage direkt dazu, dass positive Auswirkungen nicht immer und sofort spürbar sind, aber für mich ist es in jedem Fall eine Investition in die Freundschaft oder die Beziehung. Manches braucht seine Zeit, um bis in die Tiefe durchzudringen. Ich bin drangeblieben, habe immer wieder geschaut, was dahintersteckt … Du kennst den Spruch mit dem „steten Tropfen“. Die Ergebnisse meiner Mühen waren weniger Streit und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. Ich kann mein Leben besser genießen, behalte meine Nerven und habe mehr Energie für meine Familie, meine Hobbies (und die Arbeit).

Mich würde interessieren, wie Du das Thema siehst? Welche Erfahrung hast Du gemacht? Hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine E-Mail an mail@echterleben.de. Ich freue mich darauf.

Deine Helga

Wespen: Panik macht es nur noch schlimmer

Wespen: Panik macht es nur noch schlimmer

Wer Situationen besser einschätzen kann, trägt zum friedlichen Miteinander bei, denn Wespen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Auf der Website des NABU (Naturschutzbundes) gibt es viele Tipps, wie unser Verhalten einem Wespenstich vorbeugen kann und zusätzlich viele Hinweise für Hausbesitzer, die ein Wespennest auf dem Grundstück haben.

Die sechsbeinigen Insekten sind in drei Gruppen eingeteilt: Langkopfwespen, Kurzkopfwespen, und Echte Wespen/Hornissen. Die in Deutschland unter Naturschutz stehenden Tiere sind draußen stets präsent, erst recht, wenn süße Nahrungsmittel ihre lockenden Düfte verbreiten. Die nützlichen Tiere sorgen für die Bestäubung von Blüten und fressen Blattläuse, Fliegen, Stechmücken, Spinnen, Raupen und andere Schädlinge. Der schlechte Ruf der Wespen wurde vorrangig von der Gemeinen Wespe und der Deutschen Wespe „erarbeitet“, dabei haben wir hier insgesamt acht heimische Arten, von denen die meisten friedlich sind. Nur zwei Wespenarten fliegen auf Fleisch und Limonaden.

Tipps zum richtigen Umgang mit Wespen

Um friedlich mit den für uns wichtigen Tieren durch den Sommer zu kommen, gibt der NABU u. a. folgende Hinweise:

  • Süße Nahrungsmittel sollten im Freien abgedeckt und die Essensreste zeitnah abgeräumt werden.
  • Vorsichtshalber sollte Kindern nach dem Essen der Mund abgewischt werden.
  • Es gilt, heftige Bewegungen zu vermeiden und nicht nach fliegenden, kriechenden oder sitzenden Tieren zu schlagen.
  • Als hilfreich hat sich eine Ablenkfütterung in ca. 5 – 10 Metern Entfernung erwiesen. Dabei sind jedoch sind Marmelade oder Honig keine gute Idee, da sie die Insekten aggressiv machen.
  • Wespen sollten nicht angepustet werden. Das Kohlendioxid in der Atemluft löst beim Tier ein Alarmsignal aus.
  • Wespen fliegen gern auf bunte Kleidung und werden zum Teil von Gerüchen wie Parfum und Cremes, aber auch Holzpolitur angelockt.
  • In der Nähe eines Wespennestes, ist es sinnvoll, eine Distanz von 2 – 3 Metern einzuhalten und die Flugbahn der Tiere nicht zu versperren. Das verhindert, dass sich die Wespen bedroht fühlen.  
  • Auch Angstschweiß kann Wespenangriffe auslösen.
  • Verirrt sich mal eine Wespe in die Wohnung, solltest Du ein Glas über das Insekt stülpen, vorsichtig ein Blatt Papier unter den Boden schieben und das Tier so gesichert wieder in die Freiheit entlassen.

Sollte man trotz aller Umsicht doch einmal gestochen werden, hilft eine halbierte Zwiebel, die auf den Einstich gedrückt wird. Das lindert den Schmerz und verringert die Schwellung.

Weitere Informationen

Alle Details und viele weitere Informationen für den Umgang mit Wespen, Bienen und Hornissen im und um das Haus herum, findest Du auf der Seite des NABU unter diesem Link: Kein Grund zur Panik, Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht.
Auf dieser Seite kannst Du auch die Broschüre „Bienen, Wespen und Hornissen“ bestellen.

NABU Artikel: Vielfalt der heimischen Wespen – Missverstandene Garten- und Hausbewohner

Artikel auf bauabendteuer.de: Sind Wespen nützlich? Wissenswertes über die Insekten

Die Vielfalt ist Realität – Wir sollten lernen, damit umzugehen

Die Vielfalt ist Realität – Wir sollten lernen, damit umzugehen

Katharina Schultejans M.A. gibt Kommunikations-, Gleichstellungs- und interkulturelle Trainings in Unternehmen. Für die in Deutschland und Polen aufgewachsene Unternehmenskommunikatorin sind Vielfalt und Diversity keine Trend- oder Modeerscheinungen; ihrer Meinung nach begleiten die Themen unsere gesamte Arbeits- und Lebensrealität. Vom Aufbau der Genderkompetenz über interkulturelle Teambuildings bis zum Verhandlungstraining unterstützt sie Mitarbeitende und Führungskräfte beim Abbau von Stereotypen, dem Verständnis für vorurteilsfreie Beurteilungen und der Rhetorik für Gleichstellung am Arbeitsplatz. Dabei sind ihre Begeisterung und ihr Humor deutlich zu spüren.

Hallo Katharina, herzlichen Dank für Deine Zeit, schön dass Du da bist. Du bist deutschlandweit unterwegs und trainierst in Unternehmen den sensibilisierten Umgang mit Themen wie z. B. Genderkompetenz oder Gleichstellung. Bitte korrigiere mich, aber ich erlebe immer wieder, dass manche der Themen bei vielen Menschen deutliche Ermüdungserscheinungen hervorrufen. Wie nimmst Du das in der Gesellschaft oder auch in den Unternehmen wahr?

Bei meinen Teilnehmenden ist manchmal eine erste Skepsis da, besonders wenn die Begriffe „gendersensible Sprache“ oder „interkulturelle Kompetenz“ fallen. Doch das ändert sich schnell und weicht einem echten Interesse. Ich stelle steile Thesen auf und „sprenge“ damit die vorhandenen Denk-Schubladen, damit beginnt die von mir gewünschte Diskussion – und dann kommt die Neugier ins Spiel und die Skepsis rückt in den Hintergrund.

Wie müssen sich unser Leser:innen das vorstellen?

Zum Beispiel zeige ich den Teilnehmer:innen eines Trainings, wie sie aus ihrer Perspektive in eine andere wechseln, ganz bewusst und zielorientiert. Dadurch ebne ich den Weg zu einem toleranten und respektvollen Miteinander.

Im Training geht es um die Gestaltung vorurteilsreduzierter Beziehungen zu anderen Menschen. Zielsetzung ist, dass bereits im ersten Kontakt Beziehungen entstehen, in denen jeder annehmen kann. Eine Frage wäre: „Wie kann ich mit Kund:innen umgehen, die mir fremd sind und mich triggern?“ oder: „Wie gehe ich auf Kund:innen zu, die andere Wertvorstellungen haben und die, ohne es zu wollen, meine Werte durch ihr Verhalten angreifen?“

Für solche Situationen entwickle ich mit den Teilnehmenden Handlungsleitfäden, die im täglichen Umgang eingesetzt werden können und der Unternehmenskultur entsprechen. Daraus entsteht eine flüssige Kommunikation mit Kolleg:innen oder Kund:innen, das wiederum verbessert die Zusammenarbeit oder die Geschäftsbeziehung. Ich drohe nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und ich missioniere nicht. Ich denke, dass Unternehmen und Unternehmer:innen sich zwangsläufig weiterentwickeln müssen, denn die Vielfalt in Unternehmen ist schon lange da. Doch häufig wird sie nur auf dem Papier als Unternehmenswert dargestellt. Erst wenn die Vielfalt wirklich akzeptiert und in die Kommunikation transportiert wird, ist es ein Mehrwert für die Unternehmen, der an verschiedenen Kennzahlen messbar ist.

Verstehe ich das richtig, dass der Mehrwert die „neue Art“ der Kommunikation ist?

Nein, der Mehrwert greift viel tiefer in die betrieblichen Prozesse ein. Es fängt u. a. bei besseren Teamleistungen an, geht über die Reduzierung des Stresslevels bei den Mitarbeitenden und verbessert die Bewerbungsquoten.

Die Kommunikation ist das Instrument, das Menschen miteinander verbindet. Hat dieses Instrument einen angenehmen Klang, werden viele Menschen innehalten, hinhören und sich dabei wohlfühlen. Dann erst erfolgen daraus folgen positive Reaktionen, sowohl in der Innen- als auch in der Außenwirkung.

Liebe Katharina, welche Berührungspunkte hattest Du mit den Themen, die Du heute schulst? Was interessiert Dich und wie bist Du zu dem gekommen, was Du heute mit vollem Engagement und großer Leidenschaft tust?

Ich bin stets interessiert an der Begegnung mit dem Fremden und mit Angelegenheiten, die unser Verständnis sprengen, den Dingen, die sich außerhalb unserer Vorstellungskraft abspielen. Während meines Studiums der Ethnologie, Sozialanthropologie und Germanistik habe ich viel Zeit in Polen und der Türkei verbracht. Diese Zeit hat mich in viele Perspektivwechsel gezwungen. Als wirklich hochgewachsene Frau, die ihre Haltung mit klarer – und nicht gerade leiser – Stimme vertritt, bin ich häufig aufgefallen und angeeckt. Einer Diskussion bin ich jedoch nie aus dem Weg gegangen. Manche gesellschaftlich, unübliche Perspektiven haben mich schon mehrfach ins Stolpern gebracht und ich kenne das Gefühl der Schwere, die das erneute Aufstehen bereitet.

Meine Kinder bekam ich während des Studiums und eine akademische Karriere, wie ich sie mir immer erträumt hatte, war damit ausgeschlossen. Denn mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft wurde mir der Zeitvertrag als Mitarbeiterin des Lehrstuhls nicht verlängert. Die Tür war zu und das Verfolgen meiner eigenen Ziele wurde von äußeren Umständen wesentlich verkompliziert. Das hat mich darin bestärkt, diesen Weg, den ich heute gehe, einzuschlagen.

In meinem Erwerbsleben kam ich zur Gleichstellungspolitik, stand für Interkulturalität ein und war als Inklusionsbeauftragte im Jobcenter tätig. Ich habe mich um die Schwerbehinderten gekümmert und auch Menschen begleitet, die sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatten. Ich war im Haus dafür zuständig, mit den Menschen zu sprechen, die einen Bedarf an Barrierefreiheit hatten, dabei ging es um vielfältige Themenbereiche. Die Schwierigkeiten sind zwar in der Kommunikation aufgetaucht, ihr wahrer Ursprung lag aber in der sozialen Wertung, der kulturellen Brille oder der Gleichstellungthematik begründet.

Aus dieser Tätigkeit heraus habe ich viel mitgenommen, zu den Bedürfnissen von Mitarbeiter:innen und Kund:innen. Ich habe gelernt, wie Vorurteile und Klischees eine fast unüberwindbare Hürde aufgebaut haben und wie sich die individuell erarbeiteten Lösungen in der Arbeitswelt erfolgreich umsetzen lassen.

Ich denke, dass wir alle schon einmal mit Klischees und Vorurteilen konfrontiert wurden. Meiner Erfahrung nach wird es dann kompliziert, wenn sich eine persönliche Betroffenheit einstellt. Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

Das kann ich bestätigen. Sobald etwas persönlich genommen wird, ist es schwieriger sich selbst zu reflektieren. Beim Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Kulturen erschwert die eigene Sichtweise den Wechsel auf die Meta-Ebene, denn jeder sieht seine Kultur als den richtigen Maßstab an.

Wir Deutsche haben eine sehr direkte Art der Kommunikation. Dieses kulturell gewachsene Merkmal wird in vielen Teilen der Welt als unhöflich angesehen, zusätzlich sind wir noch individualistisch geprägt, d. h. wir haben keinen starken, hierarchisch geprägten Familienzusammenhalt, bei uns wird nicht der Älteste gefragt. Das löst in anderen Kulturen Unverständnis aus, weil dort die Familienhierarchie, der Respekt und die Wertschätzung des Alters ein sehr hohes kulturelles Gut sind.

Aus dieser Perspektive entsteht dann ein Problem, das sich auf der Kommunikationsebene niederlässt und häufig falsch interpretiert wird. Ich möchte das am Beispiel der Personalbeurteilung verdeutlichen.

Kann ich als Beurteilender bei der Bewertung eines Mitarbeitenden nicht bewusst auf die Meta-Ebene wechseln, ist eine korrekte Personalbeurteilung fast unmöglich. Ich muss mich reflektieren und von den vorhandenen Klischees lösen können, ohne die Bedürfnisse des Mitarbeitenden zu vernachlässigen. Nur dann versetze ich den Mitarbeitenden in die Lage, sein Bestes zu geben und den Mehrwert der Vielfalt im Unternehmen auch vollumfänglich nutzen zu können.

Doch auch andere Themen, wie Gleichstellung und Chancengleichheit und der Abbau von Geschlechtsstereotypen spielen in das Thema Vielfalt hinein. Als Basis dient die Kommunikation, um Vorurteilen entgegenzuwirken und eine bessere Zusammenarbeit zu erzielen. Mit Rollenspielen versetze ich die Teilnehmer:innen meiner Trainings in die Lage, sich die Situation aus anderen Perspektiven anzusehen und damit zielgerichtet auf die Meta-Ebene wechseln zu können.

Das klingt sehr einprägsam und Du erzielst damit sicher große Erfolge für die Unternehmen, für die Du tätig bist. Doch was ist Dir an Deiner Arbeit das Wichtigste? Woran hängt Dein Herz?

Eine Erfahrung in meiner Jugend hat mir verdeutlicht, wie sehr wir von gesellschaftlichen Glaubenssätzen beeinflusst sind. Mir liegt daher die Gleichstellung sehr am Herzen: Gender-Gap, Care-Gap, das sind alles Indikatoren für eine Trennung nach Geschlechtern – und das mag ich nicht. Lieber stelle ich provokante Thesen auf und biete so einen Diskussionsansatz, in den alle Anwesenden völlig wertfrei einsteigen können. Mit viel Humor erarbeiten wir uns dann weitere Perspektivwechsel. Ich möchte wohlwollend auf diese „Missstände“ aufmerksam machen und biete eine ideale Mischung aus Wissensvermittlung, Entertainment und Selbstreflektion.

Entertainment klingt in diesem Kontext absolut ungewöhnlich … Doch nach unserem Gespräch kann ich gut verstehen, warum Unternehmen Dich buchen. Wir haben schon einiges von Dir gehört, was gehört noch zu Deiner Expertise?

Ich möchte das kurz klarstellen: Unternehmen buchen mich nicht wegen des Entertainments, sondern weil sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachgehen möchten. Das machen sie, indem sie die Gesprächskultur verbessern, weil sie ein Statement für Toleranz, Offenheit und für Diversität abgeben wollen und weil sie verstanden haben, dass Interkulturalität und die Gleichstellungsarbeit für unsere Zukunft immer wichtiger werden.

Gerade die Personalpolitik in Unternehmen spiegelt häufig die Kund:innen wider. Und indem ich mich als Unternehmen öffne, wird sich das positiv auf die Klientel auswirken und für eine wertebasierte, langfristige Verbindung sorgen. Darauf muss der Mikrokosmos des Unternehmens ausgerichtet werden.

Nun zurück zu Deiner Frage. Übergeordnet bringe ich Klarheit in komplexe Themen, die das Unternehmen betreffen, damit am Ende eine deutliche Botschaft bei allen Beteiligten ankommt. Ich biete einen niederschwelligen Zugang zu den Themen mit hohem Wissenstransfer und vermittle diese auf Basis der Kernmethoden.

Des Weiteren biete ich Genderkompetenz, Verkaufs- bzw. Telefontrainings und einen bedürfnisorientierten Einsatz der Kommunikation, nachdem die Stärken und Schwächen erkannt wurden. Ich stehe dafür, durch die Kommunikation die Akquise und Suche nach neuen Mitarbeitenden zu verändern. Damit können wir fremde Kulturen in unseren Unternehmen etablieren, denn ich sehe eines ganz deutlich:

DIE VIELFALT IST REALITÄT!

Katharina Schultejans
Liebe Katharina, Entertainment finde ich trotzdem klasse und freue mich, dass es Menschen wie Dich gibt, die herausragen und andere Herangehensweisen anwenden. Ich danke Dir ganz herzlich für das Gespräch.


Katharina Schultejans
Vielfalt Spricht

Unternehmenstrainings für Kommunikation, Interkulturalität und Genderkompetenz

Kaiserstraße 68
44135 Dortmund
Mobil: +491746472980
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ADHS – Aufklärung tut immer noch not!

ADHS – Aufklärung tut immer noch not!

Die häufig auftretende, psychische Auffälligkeit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird meist Kindern und Jugendlichen zugesprochen, die sehr unruhig und zappelig sind – oft sogar auch ohne ärztliche Diagnose.

Weltweit sind etwa 6% der Kinder und Jugendlichen betroffen, bei den Erwachsenen sind es etwa 2,5%. In den letzten Jahren hat sich schon einiges getan, um Falschdiagnosen zu verhindern, doch Aufklärung ist weiterhin notwendig.

Nur so lassen sich Vorurteile ausräumen und die Bereitschaft erzeugen, tägliche Abläufe – auch im Berufsleben – auf das Krankheitsbild abzustimmen. Den Betroffenen kann eine große Last abgenommen und das stetige Anecken verringert werden. Zudem unterstützt ein erweitertes Schulungsangebot für Lehrer:innen und Betreuer:innen, die Kinder und Jugendlichen gut in ihrer Situation aufzufangen.

Du interessierst Dich für diese Krankheit? Wir haben für Dich einige Links mit weiteren Informationen zum Thema ADHS zusammengestellt:

https://www.adhs.info/

https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/das-solltest-du-ueber-adhs-wissen/

https://www.netdoktor.de/krankheiten/adhs/

https://www.adhs-ratgeber.com/

https://www.zentrales-adhs-netz.de/regionale-netze/

https://www.klinik-friedenweiler.de/methoden/online-selbsttests/adhs-selbsttest/

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/kindergesundheit/aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.html

https://www.adhs-deutschland.de/Home.aspx

Kann ich mit schwachem Beckenboden Sport treiben?

Kann ich mit schwachem Beckenboden Sport treiben?

Geburten, Übergewicht, schweres Tragen und auch Sport mit vielen Sprungbewegungen lassen den Beckenboden leiden. Du musst häufiger „Piesel”-Stopps einlegen, ab und an (oder regelmäßig) passieren Dir trotzdem „Unfälle“. Einige Warnsignale, die auf einen geschwächten Beckenboden deuten, werden aber nicht wahrgenommen: Zum Beispiel, wenn Du Dich beim Sex nicht mehr so fühlst wie früher und Deine Orgasmen wesentlich schwächer oder nicht mehr spürbar sind. Auch wiederkehrende Hüft- oder Rückenschmerzen können ein Hinweis auf einen schwachen Beckenboden sein.

Zum Glück ist der Beckenboden ein Muskel. Das heißt, Du kannst ihn trainieren, wie jeden anderen Muskel. Ideal für die Beckenboden-Fitness ist, wenn man einen Beckenbodentrainer (wie z. B. Elvie) mit einem gezielten Krafttraining kombiniert.

„Aber mein Arzt sagt, Krafttraining ist schlecht für meinen Beckenboden!“

Beim Stichwort „Krafttraining“ schrillen bei vielen Frauen (und leider auch Ärzt:innen) die Alarmglocken. Es hält sich der Mythos, dass Frauen mit Beckenbodenproblemen bloß kein Krafttraining machen sollen, um den Beckenboden nicht noch weiter zu schädigen. Das ist schade, denn Krafttraining ist nicht gleich Krafttraining!

Dauerhaftes Herumspringen (z. B. beim Crossfit oder auf dem Trampolin) kann den Beckenboden tatsächlich weiter schwächen. Auch beim plötzlichen Hochreißen schwerer Gewichte solltest Du aufpassen.

Stärke Deine Mitte

Krafttraining an einem Gerät kann, eine korrekte Ausführung ist die Voraussetzung, Harndrang, Inkontinenz und Schlimmerem vorbeugen. Denn eine Stärkung der Core-Muskeln, also aller Muskeln der Körpermitte zwischen Zwerchfell und Hüfte, führt automatisch zu einer leistungsfähigeren Beckenbodenmuskulatur. Vor allem ein Training der tieferliegenden Bauchmuskeln hilft dem Beckenboden.

Manuela Dziabel, Mastertrainerin bei fit20 Deutschland, empfiehlt: „Ideal für die Kräftigung des Beckenbodens ist ein hochintensives Krafttraining. Hochintensiv heißt in diesem Fall, dass man mit einem hohen Gewicht an einem Gerät trainiert, aber ganz langsam, quasi in Zeitlupe, mit wenigen Wiederholungen. Das Gewicht wird natürlich individuell an die Kund:innen angepasst. Der Körper soll herausgefordert, aber nicht geschwächt werden. Ruckartige Bewegungen sind ausgeschlossen und der Beckenboden wird geschützt. Durch die besondere Trainingsform beim hochintensiven Krafttraining werden die Core-Muskulatur  und der Beckenboden bei den meisten Geräten automatisch mittrainiert. Das hilft besonders den Menschen, die nicht genau wissen, was sie wann und wie anspannen müssen, um ihren Beckenboden zu stärken.“

Um schädigende Ausweichbewegungen zu vermeiden, solltest Du nach Möglichkeit mit geschulten Personal-Trainer:innen arbeiten. Die kennen sich sehr gut aus und wissen genau, wann sie Dich korrigieren und wann sie Dich anfeuern müssen, damit Du Dein Ziel erreichst.“

Anspannen, atmen – wie geht das jetzt?

Die Übungen müssen korrekt ausgeführt und die Atmung richtig mit der Anspannung/Entspannung des Beckenbodens kombiniert werden. Es darf nicht das Gefühl entstehen, dass die Belastung durch das Gewicht „nach unten durchgereicht“ wird. Es gilt also, den Druckaufbau und das nach-unten-pressen zu vermeiden.

Den Beckenboden stärkst Du vor allem in der Bauchpresse und in der Abduktions- und Adduktionsmaschine. Spanne unbedingt den Beckenboden in der Belastungsphase der Übung an, um den Trainingseffekt zu verstärken und den Beckenboden zu schützen. 

Wenn Du den Beckenboden noch nicht gezielt anspannen kannst, hilft es, bereits vor dem Start des Sportprogramms eine Weile mit einem Beckenbodentrainer zu arbeiten. Er veranschaulicht Dir per App, wie Du Deinen Beckenboden gezielt aktivieren kannst.

Lasse zwischen dem Krafttraining und dem Beckenbodentraining per Gerät/App jeweils ein paar Tage Pause, damit sich Dein Beckenboden erholen kann.

Mehr Lebensqualität und andere Effekte

Das Training zahlt sich aus: Du verspürst mehr Energie, vieles im Alltag (Schweres tragen, Treppen steigen) fällt Dir leichter und die „Piesel“-Stopps verringern sich. Ein schöner Nebeneffekt des Krafttrainings ist, dass die Figur geformt und gestrafft wird. Gerade bei einem hochintensiven Krafttraining gehen die positiven Effekte noch darüber hinaus: Durch die Kräftigung wird der Stoffwechsel angeregt und der Grundumsatz steigt. Das heißt, Du verbrennst sogar dann mehr Kalorien, wenn Du „nur“ auf der Couch liegst.

Lass Dich also nicht vom Krafttraining abschrecken, aber wähle Deine Trainingsmethode mit Bedacht. Wenn Du den Beckenbodenmuskel noch nicht gut spüren kannst, bereite das Training mindestens ein paar Monate mit einem Beckenbodentrainer per App vor, damit Du bei den Übungen an den Geräten gezielt anspannen und entspannen kannst.

Ein Testimonial

Ich bin eigentlich wegen starker Rückenschmerzen mit dem Krafttraining gestartet. Dass ich inzwischen, mit Mitte 50, heftige Probleme mit dem Beckenboden hatte, habe ich dort gar nicht erwähnt. Ich dachte, das tut ja nichts zur Sache. Es schränkte mich aber sogar bei der Arbeit ein. Ich bin beruflich viel unterwegs. Immer musste ich vorher auskundschaften: „Gibt es dort ein WC? Wie lang ist die Strecke dahin? Muss ich einen Zwischenstopp einplanen?“ Trotzdem ist es mehrfach in der Woche zu „Unfällen“ gekommen. Nach einem halben Jahr Krafttraining waren meine Rückenschmerzen verschwunden, deshalb bin ich dabeigeblieben. Nach einem Dreivierteljahr fiel mir auf einmal auf, dass ich schon seit Wochen keinen „Unfall“ mehr gehabt hatte und auch keine Zwischenstopps einlegen musste. Ich fühle mich jetzt viel wohler.

Sarah, fit20 Kundin (Name von der Redaktion geändert)

Die Autorin: Nina Weber – Personal Trainerin, Texterin, Schreibcoach und Buchberaterin

Nina Weber ist Personal Trainerin, Texterin, Schreibcoach und Buchberaterin. Sie hilft Dir, Deine Gedanken schnell und überzeugend in Texte zu packen. Ihre Spezialität ist das Journaling, geführte Schreibsessions, um beruflich und persönlich voranzukommen.

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Kontakt über die Website: www.ninakatharinaweber.de

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