appmover: Das Jugendtaxi für den sicheren Heimweg

appmover: Das Jugendtaxi für den sicheren Heimweg

appmover, das ist mal eine richtig geniale Idee: Die App sorgt dafür, dass Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren am Wochenende mit dem Jugendtaxi sicher nach Hause kommen!

Ich höre das „Hurra!“ der Eltern förmlich, während ich darüber nachdenke, dass es ein Gefühl von Freiheit sein muss, den Nachwuchs nicht mehr aus den Clubs und Discotheken abholen zu müssen. Kein mühsames Wachbleiben bis in die frühen Morgenstunden, kein sich mitten in der Nacht schlaftrunken hinters Steuer setzen, um den elterlichen Abholdienst von der Party zu übernehmen.

Teilhabe mit Mehrwert

Doch nicht nur der Sicherheitsaspekt lässt mich zu dem positiven Fazit kommen. Es gibt weitere Vorteile, die durch die Plattform geboten werden.

  • Der Heimweg junger Frauen ist sicher: bis vor die Haustür!
  • Die Zahl der Unfälle kann weiter gesenkt werden.
  • Die Landkreise und Städte punkten durch Attraktivität.
  • Taxiunternehmen und Lokale, Clubs und Diskotheken haben mehr Zulauf.

Zum Thema „Sicherer Heimweg für Frauen“ sind vermutlich keine weiteren Ausführungen notwendig, doch was hat es mit den anderen Punkten auf sich?

Gesponsorte Taxifahrten

Der appmover ist eine Jugendtaxiapp, die im Rahmen der „Vision Zero“ des DVR (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) in Städten und Kreisen eingesetzt werden kann. Damit wird das Ziel verfolgt, die Zahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf „Null“ zu bringen.

Die Kreise Viersen und Kleve sind diesen Weg gegangen. Sie sponsern jungen Menschen einen Teil der Taxikosten, um Fahrten unter Alkoholeinfluss zu vermeiden und den Heimweg, gerade in Orten mit einer geringen nächtlichen Infrastruktur, sicherer zu machen. Die Resonanz ist groß, im Kreis Viersen wurde die App in den ersten drei Wochen nach der Einführung 3.500 Mal heruntergeladen. Im Kreis Kleve werden rund 50.000 dieser Fahrten pro Jahr abgerufen. In meinen Augen ist das ein attraktives Angebot der Städte und Kreise – macht Lust aufs Ausgehen. Soziale Kontakte fördern, abtanzen und gute Laune erleben, das Leben lebenswerter machen nach dieser langen unpersönlichen Zeit.

Zusätzlich werden lokalen Unternehmen nach den Umsatzeinbußen in der Pandemie gestärkt. Das Sponsoring kommt zwar den jungen Menschen zugute, doch Lokale, Clubs und Kneipen profitieren ebenso davon. Als Dienstleister sind die Taxiunternehmen gefragt, die den sicheren Transport nach Hause übernehmen. Sie können selbst entscheiden, ob sie als Jugendtaxi zur Verfügung stehen wollen und werden dann entsprechend in der App eingebunden.

Zusammenlegen und gemeinsam fahren

Die Funktion ist einfach. Ein appmover-Taxi wird über die App gerufen. Jede mitfahrende Person zwischen 16 und 26 Jahren bekommt für die Fahrt einen festen Zuschuss von z. B. € 6,00. Tun sich mehrere Personen zusammen, summiert sich das Sponsoring entsprechend, so wird die Heimfahrt für jeden Mitfahrer günstiger.

Weitere Einsatzgebiete

Das Sponsoring in Kombination mit der App bietet viel Mehrwert, der – sobald es einmal eingerichtet ist – auch für weitere Projekte genutzt werden kann: Sozialtaxi, Ehrenamtstaxi, Schützenfesttaxi, Krankentaxi und noch vieles mehr. Wer beim Sponsoring mitmacht, ist individuell einstellbar – denkbar sind Kommunen, Unternehmen oder auch Vereine.

Fazit: Wir brauchen mehr appmover!

Das Jugendtaxi ist eine tolle Idee, von der ich immer wieder gerne berichte. Als junger Mensch hätte ich mir diese Möglichkeit gewünscht. Leider musste ich erleben, dass aus finanziellen Gründen falsche Entscheidungen getroffen wurden.

Falls Du Interesse hast, das Projekt in Deinem Kreis oder Deiner Stadt an den Start zu bringen oder mehr Informationen haben möchtest, sende eine E-Mail an den appmover.

Artikel auf der Website Rhein-Taunus-Kreis vom 09.09.2021 

Hast Du bereits Erfahrungen damit gemacht? Dann schreibe sie für unsere Leser:innen gern in den Kommentar.

Vielfalt ist Programm auf der #DiWoDo21

Vielfalt ist Programm auf der #DiWoDo21

Die Digitale Woche in Dortmund stellt sich im Herbst wieder neu auf. In einigen Tagen werden alle Veranstaltungen online stehen. Dich erwartet eine bunte Vielfalt rund um das Thema „Digitalisierung“, spannende Vorträge, Diskussionen und Workshops. Denn auch wenn „Dortmund“ als lokaler Sitz der Veranstaltung genannt ist, Corona hat das digitale Format massiver werden lassen. Alle Veranstaltungen müssen online oder hybrid angeboten werden. Dadurch ist eine Teilnahme an allen Events möglich – und davon gibt es viele. Im fünften Jahr der Veranstaltungsreihe werden es wohl über 200 Veranstaltungen sein, die von Unternehmer:innen aus Dortmund und der Umgebung angeboten werden.

Themenvielfalt in der Digitalisierung

Erweitere Dein Wissen, besuche interaktive Events oder nimm an den Workshops teil, das alles ist in der Woche vom 08. – 12.11.2021 möglich. Die Themen sind vielfältig:

  • Arbeitswelt der Zukunft
  • Bildung
  • Digitale Infrastruktur
  • Geschäftsprozesse
  • Software-Entwicklung
  • Strategie und Beratung

Das gesamte Programm findest Du hier.

Egal ob Du Dich interaktiv einbringst oder Dich zum aktuellen Entwicklungsstand informieren willst, leichter kannst Du am Wissenstransfer aus einem der führenden Digitalstandorte nicht teilnehmen.

Kurzer Blick auf die Geschichte

Im Jahr 2017 startete die #DiWoDo17 mit 50 Veranstaltungen und knapp 3.000 Fachbesucher:innen. Im Jahr darauf nahmen 4.500 Besucher:innen an über 80 Events teil. Die #DiWoDo19 toppte das Ergebnis mit über 100 Veranstaltungen und 6.500 Besucher:innen. Im Jahr 2020 sollte das hybride Format etabliert werden, musste aber durch Corona einer komplett digitalen Version weichen. Nun setzt die #DiwoDo21 auf hybrid, aber mindestens digital. Eine Chance für Dortmund weithin sichtbare Zeichen zu setzen.

Sichtbar und digital vom 08. bis zum 12.11.2021

Lass Dich in dieser Woche von der dynamischen Mischung aus Ausstellung, interessanten Keynotes namhafter Speaker, Best Practice Beispielen und abwechslungsreichen Workshops inspirieren, von Menschen, die wissen was sie tun – und wie sie es tun. Auf dieser Seite findest Du ab Mitte Oktober das vollständige Programm.

Wir sind gespannt, bei welchen Themen der #DiWoDo21 Deine Neugier geweckt ist und freuen uns auf einen Kommentar von Dir!

Titelbild: Copyright Digitale Woche Dortmund

Ernährung: Einfache Veränderungen, spürbare Wirkung!

Ernährung: Einfache Veränderungen, spürbare Wirkung!

Ernährung: Einfache Veränderungen, spürbare Wirkung!

Im NDR-Magazin „DAS!“ vom 21.09.2021 spricht Hinnerk Baumgarten mit der Allgemeinmedizinerin Dr. med. Silja Schäfer. Sie hat sich auf Ernährung spezialisiert und spricht über verschiedene Themen, die unser Essverhalten beeinflussen. Nach ihrer Überzeugung zeigen schon einfache Veränderungen spürbare Wirkung.Mit der richtigen Ernährung können Krankheiten gelindert oder sogar geheilt werden.

Die Allgemeinmedizinerin ist bodenständig und kennt die Herausforderung, eine gesunde Ernährung mit der Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen. Doch jeder Mensch ist individuell und die Veränderung der Essgewohnheiten muss zu den Lebensumständen passen. Ihr Tipp: Wer auf die schnelle Zubereitung von Mahlzeiten fokussiert ist und dabei nicht auf Fertigprodukte zurückgreifen möchte, ist mit Meal Prep (Abk. meal preparation = Zubereitung von Mahlzeiten) gut aufgestellt. Dabei werden die unterschiedlichen Essenskomponenten vorgekocht und einzeln aufbewahrt. Die Zusammenstellung kann dann jeden Tag individuell vorgenommen werden. Wenn der Einkauf gut geplant ist, kann für mehrere Tage vorgekocht werden. Der tägliche Vorteil liegt auf der Hand: Das Essen steht schnell auf dem Tisch, ist gesund und die Inhaltsstoffe sind bekannt, weil man sie selbst verarbeitet hat.

Falls das nicht funktionieren sollte, ist der Nutriscore beim Einkaufen vielleicht hilfreich. Die Kennzeichnung mit der „Lebensmittelampel“ ist freiwillig und soll auf einen Blick deutlich machen, wie gesund das Nahrungsmittel ist. Doch so einfach ist es nicht, erklärt die Ernährungsspezialistin, denn viele Inhaltsstoffe werden nicht berücksichtigt. Der Nurtriscore ist also nur eine grobe Richtlinie, wenn man unter ähnlichen Produkten das Gesündeste auswählen möchte.

Im Verlauf der Sendung erklärt sie, warum unser heimischer Hafer so gesund ist, und demonstriert die Zubereitung einer Schüttel-Pizza, einem schnellen und gesunden Essen für die ganze Familie. Das Thema Zuckersteuer kommt ebenso zur Sprache, wie irreführende Werbung und die dringend notwendige Aufklärungsarbeit, die mit einem Schulfach „Ernährung“ in den Lehrplan integriert werden könnte. Ein Bericht zu dem Pilotprojekt, an dem ca. 8.000 Kitas und Grundschulen teilnehmen, zeigt, wie interessiert die Hamburger 4.-Klässler:innen mitmachen und die Rezepte auch gerne mit nach Hause nehmen.

Insgesamt eine sehenswerte Sendung (Video in der Mediathek verfügbar bis zum 20.12.2021)

Youtube: Interview von Dr. med. Silja Schäfer zu ihrem „Mein grünes Familienkochbuch“

MGG Sozialprojekt „Helden gesucht“ beginnt bei einem gesunden Selbst

MGG Sozialprojekt „Helden gesucht“ beginnt bei einem gesunden Selbst

Die „Meine Gesundheit-Genossenschaft eG“ (MGG) in Dortmund und ihre Vorstandsvorsitzende Heidi setzen sich erfahren und engagiert für die bezahlbare Weiterbildung von arbeitslosen Menschen ein, die Personen ganz praktisch (wieder) für den 1. Arbeitsmarkt qualifiziert.

Um der Demografie und dem Fachkräftemangel etwas entgegenzustellen, hat sie, zusammen mit ihrer Kollegin und stellvertretenden Aufsichtsvorsitzenden, Anke Vierow, ein Projekt auf die Beine gestellt, um erwerbslose Menschen auf ihrem Weg in Arbeit zu begleiten. Gesundheit spielt bei Mitarbeitenden in Betrieben und bei „Helden gesucht“ eine herausragende Rolle.

Hintergrund des Sozialprojekts

Heidi Nickel erklärt: „Worüber reden wir eigentlich, wenn wir über Arbeitslosigkeit sprechen? Wir reden über Menschen, denen eine Erwerbstätigkeit fehlt. Wir reden von Frauen und Männern, die nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen können. Wir reden über Armut, besonders wenn sie Kinder oder ältere Personen betrifft. Im Grunde sprechen wir immer über die Abwesenheit von Geld.“

Sie führt weiter aus: „Wenn wir den Menschen aus dem Blickfeld nehmen, dann verdecken wir auch die Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hat: Arbeitslose Menschen haben nicht nur wenig Geld, sie haben auch wenige soziale Kontakte und häufig keine Perspektive. Für viele ist es schwierig einen Grund zu haben, gut zu sich selbst zu sein und ein gesundes Selbst zu entwickeln. Mit der Zeit etablieren sich nachteilige Essgewohnheiten. Bewegung bleibt auf der Strecke. Für Sportkurse fehlt das Geld und die Motivation.“ 

Innovative Wege für Menschen ohne Erwerbstätigkeit

Und genau an dieser Stelle setzt das Sozialprojekt „Helden gesucht“ an. Erwerbslose Menschen finden hier das, was sie am dringlichsten benötigen: eine nachhaltige Perspektive auf ein Berufsleben über „Arbeit & Gesundheit“.

Die Initiatorinnen Heidi Nickel und Anke Vierow beschreiten dabei einen innovativen Weg. Sie bestärken die Teilnehmenden darin, sich zuallererst mit sich selbst auseinanderzusetzen. Sie sprechen mit ihnen über ihre Hemmnisse und Barrieren. Der Austausch ist dabei von Wertschätzung und gegenseitiger Anteilnahme geprägt: Gespräche, Rollenübungen und viel Bewegung schweißen die Teilnehmenden erlebnisreich zusammen. Die Stärke der Gruppe baut die jungen wie auch die älteren Menschen auf. Sie setzt den Selbstzweifeln und der Ablehnung, die sie bislang erfahren haben, ein starkes und effektives Gefühl entgegen, nämlich Hoffnung.  

Gesundheit und Bewegung

Das Thema Gesundheit wird bei den beiden Expertinnen für betriebliches Gesundheitsmanagement und Resilienz großgeschrieben: Mit Blick auf eine Tagesstruktur ebenso wie auf die eigene Gesundheit läuft die Gruppe regelmäßig für den guten Zweck. Soziales Engagement erhält zusätzliche Bedeutung. Für jeden erlaufenen Schritt geht von der MGG ein Euro an eine wohltätige oder soziale Einrichtung. In diesem Jahr sind auf diesem Wege Spenden für den Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe und das Klara-Hospiz zusammengekommen. Auch der Hof Feuler, mit seinen Therapiepferden und Alpakas, wurde mit einem vor Ort-Besuch von den Teilnehmenden aktiv in Augenschein genommen, denn auch hier spendet die MGG für jeden Schritt der Helden.

Kleine Workouts begleiten die digitalen und analogen Begegnungen der Teilnehmenden. Achtsamkeit und Resilienz werden besprochen und gelebt. Themen wie Suchtprävention und Stress spielen eine wichtige Rolle. Und was nicht fehlen darf, ist die Ernährung. In gemeinsamen Koch-Sessions erklären Heidi und Anke, gemeinsam mit einer Ökotrophologin, den Helden, wie eine gesunde Ernährung in ein kleines Budget passt.

Wissensvermittlung: anschaulich und auf Augenhöhe

Heidi und Anke vermitteln ihr Wissen und ihre Erfahrungen stets anschaulich und auf Augenhöhe. In diesem Sommer haben sie mit den teilnehmenden Helden z. B. den Hof Schulte-Scherlebeck besucht. Im Fokus standen, nach einer ausführlichen Hofbesichtigung durch den Junior Jan, nicht nur das Pflücken, sondern auch die nachträgliche Verarbeitung frischer Erdbeeren – als Beere eine der 10 wichtigsten Lebensmitteln. Auch der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln ist wichtig. Die Teilnehmenden kreierten Kuchen, Marmeladen, Puddings und vieles mehr.

Während die köstlichen Leckereien schnell vertilgt werden, bleibt das Wissen um den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, vor allem aber mit dem eigenen Körper. Als erfahrene Trainerin für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kennt Heidi Nickel den hohen Stellenwert einer positiven Beziehung zu sich selbst. Ihre Strategie in der Arbeit mit den erwerbslosen Menschen beruht auf einem empathischen Miteinander und einem starken Füreinander. Sie zeigt ihnen, was es bedeutet, achtsam mit sich und anderen umzugehen. Diese Inhalte werden durch Anke und Heidi aktiv vorgelebt.

Zielsetzung: Wunscharbeitsverhältnisse

Das Sozialprojekt hat ein großes Ziel: Die Vermittlung der Teilnehmenden in den 1. Arbeitsmarkt. Dabei werden tiefliegende Hebel im Selbstbild der Menschen bewegt, etwas, das andere Maßnahmen nicht berücksichtigen. Dadurch bildet sich ein starkes Netzwerk, das sich selbstwirksam darstellt und lernbereit ist. Heidi und Anke haben verstanden, dass der Mut und die Haltung, um einen beruflichen Neuanfang beschreiten zu können, von innen kommt. Deswegen setzen sie genau hier an. Als Vorbilder, als Mentorinnen und als Expertinnen begleiten sie die Menschen in ein neues Leben, in dem ein gesundes Selbst der Ausgangspunkt aller guten Entwicklung ist. Und das Ergebnis des gesunden Selbst gibt ihnen Recht: ALLE bislang ausgebildeten Helden kennen ihren Wunschberuf und sind bei den zu ihnen und ihren Werten passenden Arbeitgebern.


Die Autorin: Heidi Nickel – Vorstandsvorsitzende der Meine Gesundheit-Genossenschaft eG

Die Kontaktdaten:

Heidi Nickel
Meine Gesundheit-Genossenschaft eG
Emil-Figge-Str. 43
44227 Dortmund

E-Mail
Website MGG eG
Facebook

Website Helden gesucht

7 Strategien für Deine Experten-Sichtbarkeit

7 Strategien für Deine Experten-Sichtbarkeit

Experten-Sichtbarkeit zu erschaffen, bedeutet Marketing und Verkauf. Dich selbst und Dein Unternehmen so in Szene zu setzen, dass die gewünschten Kunden von allein auf Dich zukommen und Dein Business läuft, ist das Ergebnis. Dafür gilt es, Dein persönliches Branding und die Marke Deines Unternehmens am Markt zu etablieren, und zwar mit Expertenstatus. Eine Aufgabe, die nur mit dem nötigen Einsatz gelingt. Es sind die folgenden sieben Strategien, die Dich dabei wesentlich unterstützen.  

1. Definiere Deine Ziele und richte den Fokus danach aus

Klarheit bei Dir selbst ist die Voraussetzung, um als Expert:in wahrgenommen zu werden. Nicht mit jeder Deiner Expertisen macht es tatsächlich Sinn, sichtbar zu werden. Zunächst gilt es zu definieren, was Du mit Deinem Business erreichen möchtest. Welche Produkte und Dienstleistungen Du jetzt und in Zukunft vermarkten möchtest. Wie Du Dich insgesamt positionieren und welche Kunden Du anziehen willst. Und nicht zu vergessen, welche Werte Du verkörperst und wie Dein Geschäftsmodell aussieht. Hast Du Klarheit über all diese Punkte und Deine Ziele definiert, kannst Du Deine Strategie danach ausrichten und gemäß der Step-by-Step Methode vorgehen. Schritt für Schritt zur gewünschten Experten-Sichtbarkeit und dem gewünschten Erfolg.

2. Setze auf eine zielgruppenorientierte Kommunikation

Um Deine Experten-Sichtbarkeit aufzubauen, ist es essenziell, dass Du Deine Zielgruppe(n) kennst. Es nützt Dir nichts, wenn Du zwar tolle Produkte oder Dienstleistungen hast, diese aber von Deinen potenziellen Kunden nicht wahrgenommen werden. Deshalb ist es so wichtig zu wissen, welche Probleme und Bedürfnisse Deine Zielgruppe hat. Was ihre Aufmerksamkeit erweckt. Wie sie sich angesprochen fühlen. Welche Ausdrücke sie wählen, wenn sie Lösungen suchen. Die Sprache der Kunden zu sprechen ist entscheidend, nicht etwa die fachspezifische Beschreibung einer Lösung. Deshalb sprich mit Deinen Kunden und höre genau hin. Kennst Du die Wortwahl Deiner Kunden, kannst Du die typischen Schlagwörter in Deine Kommunikation einbauen und die richtige Ansprache wählen.


Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.


3. Nutze Social Media

Social Media kann Dich wesentlich bei Deiner Experten-Sichtbarkeit unterstützen. Vorausgesetzt, Du machst es richtig. Im Prinzip sind es nur 3 Grundregeln, die es zu beachten gilt: Nr. 1 – Dein Profil: Hier sollte Deine Expertise zu erkennen sein und Dein Warum. Nr. 2 – Deine Interaktion: Ein soziales Netzwerk lebt vom Austausch. Postest Du stur nur eigene Inhalte, ohne auf Andere einzugehen, wirst Du auch keine großartigen Interaktionen von Anderen erwarten dürfen. Nr. 3 – Konsistenz: Täglich posten ist kein Erfolgsrezept. Es kommt vielmehr auf Deine Inhalte an und davon, wie verlässlich Du interagierst. Lass Dich also nicht von dem Gedanken stressen, dass Social Media nur mit (D)einer uneingeschränkten Aufmerksamkeit, großen Followerzahlen und täglichem Posten erfolgreich ist. Erfolgversprechend ist es, wenn Du auf Qualität und eine authentische Konsistenz setzt. Und einen Kanal wählst, wo auch Deine Kunden zu finden sind.

4. Nutze Dein Netzwerk

Jeder von uns verfügt über ein eigenes Netzwerk. Es richtig zu nutzen, darin liegt der entscheidende Unterschied zum Erfolg. Starte stets mit dem Gedanken, was Du für andere tun kannst. Denn ein wirklich gutes Netzwerk lebt vom Geben und Nehmen. Und wer nimmt, gibt auch gerne zurück. Wenn Du Dein Netzwerk unterstützt, wird es auch Dir weiterhelfen. So einfach ist das. Was nicht bedeutet, dass Du bei jedem Gefallen gleich eine Gegenleistung erwarten solltest. Allerdings kannst Du Dich und Deine Leistungen auch viel eher anbieten, wenn Du ein verlässlicher Netzwerkpartner bist, der nicht nur zu nehmen weiß. Und dann heißt es, nutze die Kanäle Deiner Kontakte. Denn diese sind sehr gute Empfehlungsgeber für Deine Experten-Sichtbarkeit. Hat jemand einen Podcast? Frage nach einem Interview. Hat jemand ein Blog? Frage nach einem Gastbeitrag. In jedem Fall bleib offen für Möglichkeiten, die Dein Netzwerk Dir liefert. Geh unvoreingenommen in den Austausch und schau, was passiert. Jeder Deiner Kontakte sieht die Welt mit eigenen Augen, weshalb aus jedem einzelnen Gespräch spannende Ideen entstehen können. Ideen, die Deinen Markenaufbau immer weiter steigern können.


Gemeinsam mit Deinem Netzwerk bist Du stärker.
  


5. Schreibe ein Buch

Nichts unterstreicht Deine Expertise so sehr wie Dein eigenes Buch. Es ist die Eintrittskarte zu Deiner Experten-Sichtbarkeit. Du wirst nicht nur sichtbar, sondern automatisch direkt als Spezialist in Deinem Thema wahrgenommen. Die Folge ist, dass Du Dir nicht nur ein automatisiertes Einkommen durch das Buch selbst generieren kannst, sondern damit einfach einen Kundensog generierst. Und das verhilft Dir wiederum zu einem profitablen Geschäftsmodell, denn Experten sind gefragt. Kennst Du Dich in einem Thema besonders gut aus, gilt es nur noch Dein Wissen in Worte zu fassen. Der Weg über die Eigenveröffentlichung (Self-Publishing) ist heute unkompliziert und ohne große Kosten umsetzbar, weshalb das Hindernis geeigneter Verlagssuche längst kein Argument mehr ist.

6. Lasse Kunden für Dich sprechen

Nichts ist werbewirksamer als die Erfolgsgeschichten Deiner Kunden. Wem konntest Du womit helfen? Was hat sich nach der Zusammenarbeit mit Dir auf Seiten Deiner Kunden geändert? Wofür schätzen sie Dich? Kundenbewertungen kommen nicht von allein. Gewöhne Dir an, gezielt danach zu fragen, und zwar inkl. Deiner Erwartungen an eine Antwort. Hierfür gilt, wonach suchen potenzielle Kunden? Welche Schlagworte werden benutzt, um welche Probleme geht es. Bitte deshalb nicht nur um eine Bewertung, sondern gebe dem Kunden auch eine Handlungsempfehlung mit auf den Weg, wie die Bewertung aufgebaut sein kann. Eine Bewertung, die Deine Expertise hervorhebt und was die Zusammenarbeit mit Dir ausmacht. Das verschafft Dir mehr aussagekräftige Bewertungen, die potenzielle Kunden noch besser überzeugen können.


Deine Marke ist das, was andere über Dich sagen, wenn Du nicht im Raum bist.

7. Bleib dran & verbessere Deinen Auftritt kontinuierlich

Experten-Sichtbarkeit erlangst Du nicht über Nacht. Nutzt Du die hier genannten Strategien, um sie aufzubauen, hast Du die besten Voraussetzungen für organisches Wachstum. Es braucht etwas Zeit, ist dafür aber nachhaltig und ganz ohne teure Werbeanzeigen. Ein kontinuierlicher Anstieg Deiner Sichtbarkeit als Experte ist der Lohn und sichert Dir langfristigen Erfolg.



Die Autorin: Dr. Nicole Hermann, Business Doc

Dr. Nicole Hermann ist promovierte Wirtschaftsjuristin, Strategieberaterin und Erfolgscoach. Als Business Doc unterstützt sie ihre Kunden dabei, sich nachhaltig profitabel und erfolgreich aufzustellen, um damit das eigene Unternehmerglück zu gestalten. Sie setzt dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz, der drei fundamentale Säulen als Schlüsselfaktoren für wirklich erfolgreiche Unternehmer:innen betrachtet: Unternehmer:in als Mensch mit eigener Persönlichkeit und individuellen Zielen. Das Unternehmen, welches es passend dazu aufzustellen gilt. Und der Marktauftritt, bei dem die eigene Experten-Sichtbarkeit aktiv nach den eigenen Wünschen entwickelt wird.

Dr. Nicole Hermann
Auf dem Blocksberg 41
53773 Hennef

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